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Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Die Geschwitz 
Stück: Die Büchse der Pandora 
Autor: Frank Wedekind 

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch


3. Akt

Die Geschwitz allein. 

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DIE GESCHWITZ: (läßt den Revolver sinken) Lieber erhängen! – Wenn sie mich heute in meinem Blute liegen sieht, weint sie mir keine Träne nach. Ich war ihr immer nur das gefügige Werkzeug, das sich zu den schwierigsten Arbeiten gebrauchen ließ. Sie hat mich vom ersten Tage an aus tiefster Seele verabscheut. – Springe ich nicht lieber von der Towerbrücke hinunter? Was mag kälter sein, das Wasser oder ihr Herz? – Ich würde träumen, bis ich ertrunken bin. – – Lieber erhängen! – – Erstechen? – Hm, es kommt nichts dabei heraus. – – Wie oft träumte mir, daß sie mich küßt! Noch eine Minute nur; da klopft eine Eule ans Fenster, und ich erwache. – – Lieber erhängen! – Nicht in die Themse; das Wasser ist zu rein für mich. (Plötzlich auffahrend) Da! – Da! – Da ist es! – Rasch noch, bevor sie kommt! (Sie nimmt den Plaidriemen von der Wand, steigt auf den Sessel, befestigt den Riemen an einem Haken, der im Türpfosten steckt, legt sich den Riemen um den Hals, stößt mit den Füßen den Stuhl um und fällt zur Erde) – – Verfluchtes Leben! – Verfluchtes Leben! – – Wenn es mir noch bevorstände? – Laß mich einmal nur zu deinem Herzen sprechen, mein Engel! Aber du bist kalt! – Ich soll noch nicht fort! Ich soll vielleicht auch einmal glücklich gewesen sein. – Höre auf ihn, Lulu; ich soll noch nicht fort! – (Sie schleppt sich vor Lulus Bild, sinkt in die Knie und faltet die Hände) Mein angebeteter Engel! Mein Lieb! Mein Stern! – Erbarm dich mein, erbarm dich mein, erbarm dich mein!

 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Die Geschwitz 
Stück: Die Büchse der Pandora 
Autor: Frank Wedekind 

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch


3. Akt

Die Geschwitz allein. 

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DIE GESCHWITZ: Ich will mich neben die Türe setzen. Ich will alles mitansehen und nicht mit der Wimper zucken. Sie setzt sich auf den Strohsessel neben die Tür – Die Menschen kennen sich nicht; sie wissen nicht, wie sie sind. Nur wer selber kein Mensch ist, der kennt sie. Jedes Wort, das sie sagen, ist unwahr und erlogen. Das wissen sie nicht, denn sie sind heute so und morgen so, je nachdem, ob sie gegessen, getrunken und geliebt haben oder nicht. Nur der Körper bleibt auf einige Zeit, was er ist, und nur die Kinder haben Vernunft. Die Großen sind wie die Tiere; keines weiß, was es tut. Wenn sie am glücklichsten sind, dann jammern sie und stöhnen sie, und im tiefsten Elend freuen sie sich eines jeden winzigen Happens. Es ist sonderbar, wie der Hunger den Menschen die Kraft zum Unglück raubt. Wenn sie sich aber gesättigt haben, dann machen sie sich die Welt zur Folterkammer und werfen ihr Leben für die Befriedigung einer Laune weg. – Ob es wohl einmal Menschen gegeben hat, die durch Liebe glücklich geworden sind? – Was ist denn ihr Glück anders, als daß sie besser schlafen und alles vergessen können? – Herr Gott, ich danke dir, daß du mich nicht geschaffen hast wie diese. – Ich bin nicht Mensch; mein Leib hat nichts Gemeines mit Menschenleibern. Habe ich eine Menschenseele? – Zerquälte Menschen tragen ein kleines enges Herz in sich; ich aber weiß, daß es nicht mein Verdienst ist, wenn ich alles hingebe, alles opfere... (Lulu öffnet die Tür und läßt Doktor Hilti eintreten. Die Geschwitz bleibt, ohne von beiden bemerkt zu werden, regungslos neben der Tür sitzen.)

 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Evchen 
Stück: Die Kindermörderin
Autor: Heinrich Leopold Wagner 

Erscheinungsjahr: 1777 
Originalsprache: Deutsch


6. Akt 

Evchen, das Kind und Frau Marthan (am Anfang)

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EVCHEN:  Es wird ja so schon dunkel – (Frau Marthan vollends ab.) – mir vor den Augen! war mirs schon lang. – Fast war mir bang, ich brächte sie mir nicht vom Hals. – Ja! was wollt ich doch? – warum schickt ich sie aus. – Mein armes bischen Verstand hat, glaub ich, vollends den Herzstoß bekommen! – (das Kind schreyt wieder.) Singst du? singst? singst unsern Schwanengesang? – sing, Gröningseckchen! sing! – Gröningseck! so hieß ja dein Vater; (nimmts vom Bett wieder auf und liebkosts.) – Ein böser Vater! der dir und mir nichts seyn will, gar nichts! und mirs doch so oft schwur, uns alles zu seyn! – ha! im Bordel so gar es schwur! – (zum Kind) Schreyst? schreyst immer? laß mich schreyn, ich bin die Hure, die Muttermörderinn; du bist noch nichts! – ein kleiner Bastert, sonst gar nichts; – (mit verbißner Wuth.) – sollst auch nie werden, was ich bin, nie ausstehn, was ich ausstehn muß – (nimmt eine Stecknadel, und drückt sie dem Kind in Schlaf, das Kind schreyt ärger, es gleichsam zu überschreyn singt sie erst sehr laut, hernach immer schwächer.)

Eya Pupeya!
Schlaf Kindlein! schlaf wohl!
Schlaf ewig wohl!
Ha ha ha, ha ha! (wiegts auf dem Arm.)
Dein Vater war ein Bösewicht,
Hat deine Mutter zur Hure gemacht;
Eya Pupeya!
Schlaf Kindlein! schlaf wohl!
Schlaf ewig wohl!
Ha ha ha, ha ha!

Schläfst du, mein Liebchen, schläfst? – wie sanft! bald beneid ich dich Bastert, so schlafen Engel nur! – Was mein Liedchen nicht konnte! – säng mich doch auch jemand in Schlaf so! – Ha! ein Blutstropfen! den muß ich wegküssen, – noch einer! – auch den! (küßt das Kind an dem verwundeten Schlaf.) – Was ist das? – süß! sehr süß! aber hinten nach bitter – ha, jetzt merk ichs – Blut meines eignen Kinds! – und das trink ich? – (wirfts Kind aufs Bett) Da schlaf, Gröningseck! schlaf! schlaf ewig! – bald werd ich auch schlafen – schwerlich so sanft als du einschlafen, aber wenns einmal geschehn ist, ists gleichviel. – (Man hört jemand.) Gott! wer kommt? (sie deckt das Kind zu, setzt sich daneben, und fällt, da sie ihren Vater kommen sieht, mit dem Gesicht aufs Kopfküßen.)



 

Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Evchen 
Stück: Die Kindermörderin
Autor: Heinrich Leopold Wagner 

Erscheinungsjahr: 1777 
Originalsprache: Deutsch


4. Akt 

Evchen und Lieutenant v. Gröningseck.

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EVCHEN:  Nein, Herr Lieutenant! – Sollten sie es auch für Ziererey halten: ein Handkuß ist nichts, das weiß ich, und dennoch kann er zu allem führen. – Wenn sie in Kleinigkeiten nicht Wort halten, wie soll ich ihnen in wichtigem Angelegenheiten trauen? Ich will ihnen wenigstens einen Meyneid ersparen. – Wer einmal in Feuersnoth gewesen, und das zweytemal nicht vorsichtig ist, verdient es, daß er darinn umkommt. – Bis wann denken sie wieder hier zu seyn? [...] Zwey Monat! – Da wird mir das Herz noch manchmal klopfen: – aber, das muß nun seyn, folglich muß ich mirs auch gefallen lassen. – Ich heiß sie nicht eilen, wenn sie ihr Herz das nicht selbst heißt, – so bin ich ohnehin verlohren. – [...] Jetzt, Gröningseck! ja! das glaub ich ihnen, traus ihrer Rechtschaffenheit zu. Wer kann mir aber für die Zukunft stehn? – niemand; sie selbst nicht! – Keins von uns hat im Buche der Vorsehung sein Schicksal gelesen: – eine innre Stimme, die ich aber immer zu betäuben suche, sagt mir, das Meinige wäre mit Blut geschrieben. [...] Wie? auf die leichteste, simpelste Art von der Welt. – Den Fall gesetzt, sie hielten ihr Wort nicht – [...] Das kann nur die Zeit lehren: – ich setz indessen – hören sie nur! – sie hielten ihr Wort nicht, überließen mich meinem Schicksal, dem ganzen Gewicht der Schande, die mich erwartet, dem Zorn meiner Anverwandten, der Wuth meines Vaters, glaubst du, daß ich dies alles abwarten würde? abwarten könnte? – gewiß nicht! – die grauenvollste Wildniß würde ich aufsuchen, von allem was menschliches Ansehn hat entfernt, mich im dicksten Gesträuch vor mir selbst verbergen, nur den Regen des Himmels trinken, um mein Gesicht, mein geschändetes Ich nicht im Bach spiegeln zu dürfen; und wenn dann der Himmel ein Wunderwerk thäte, mich und das unglückliche Geschöpf, das Waise ist noch eh es einen Vater hat, beym Leben zu erhalten, so wollt ich, so bald es zu stammlen anfieng, ihm statt Vater und Mutter, die gräßlichen Worte, Hure und Meyneid, so lang ins Ohr schreyn, bis es sie deutlich nachspräche, und dann in einem Anfall von Raserey durch sein Schimpfen mich bewöge, seinem und meinem Elend ein Ende zu machen. – Wär das nicht blutig? Gröningseck! –


 

Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Wojnizki (Onkel Wanja) 
Stück: Onkel Wanja 
Autor: Anton Tschechow

Erscheinungsjahr: 1898 
Originalsprache: Russisch 
Übersetzung (Deutsch): August Scholz 
Übersetzung (Englisch): Oliver M. Sayler 


1. Aufzug

Wojnizki allein (Helena Andrejewna ärgerlich ab)

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WOJNIZKI: Sie ist fort. (Pause) Vor zehn Jahren hab' ich sie bei meiner verstorbenen Schwester getroffen. Damals war sie siebzehn und ich siebenunddreißig. Warum hab' ich mich damals nicht in sie verliebt und ihr einen Heiratsantrag gemacht? Die Sache lag doch so nahe! Dann wäre sie jetzt meine Frau … Ja! … Das Gewitter hätte uns beide aus dem Schlafe geweckt – sie wäre ganz erschrocken von dem Donner, und ich würde sie in meinen Armen halten und ihr zuflüstern: »Fürchte dich nicht, ich bin ja da!« O wunderbarer Gedanke – wie herrlich, ich lächle sogar! Doch, mein Gott, ich glaube – es ist nicht mehr ganz klar in meinem Kopfe … Warum muß ich schon so alt sein? Warum will sie mich nicht verstehen? Ihre Rhetorik, ihre flaue Moral, ihre trägen Gedanken über das Zugrundegehen der Welt - das alles ist mir in der Seele zuwider. Pause. O, wie bin ich betrogen! Ich habe diesen Professor, diesen jämmerlichen Podagristen, vergöttert. Ich habe für ihn wie ein Ochse gearbeitet. Ich habe mit Sonja zusammen den letzten Saft aus diesem Gute herausgepreßt. Wie die Hökerweiber haben wir mit Rüböl, mit Erbsen, mit Käse gehandelt und haben uns selber nicht satt gegessen, um nur aus lauter Groschen und Kopeken Tausende aufzuhäufen und ihm zu schicken. Ich war stolz auf ihn und auf seine Wissenschaft, ich lebte, ich atmete durch ihn. Alles, was er schrieb und dozierte, erschien mir genial … Herr Gott – und jetzt? Jetzt ist er pensioniert und nun sieht man erst das Fazit seines Lebens: nicht ein einziges Blatt wird dauernd bleiben von all seinem Wirken, er ist ein Unbekannter, ein Nichts! Eine Seifenblase! Und ich bin betrogen … 



1. Act

Voinitsky alone 

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VOINITSKY: It was ten years ago that I met her first, at her late sister's home. She was seventeen and I thirty-seven. Why didn't I fall in love with her then and propose to her? It would have been so easy! And if I had, she would now be my wife. Yes, to-night's thunderstorm would have wakened us both. But I would have held her in my arms and whispered: "Don't be afraid! I am here." Oh, bewitching dream, so sweet that I smile when I think of it. [He laughs.] God! My head reels! Why am I so old? Why won't she understand me? I despise all that rhetoric of hers, that indolent morality, that absurd talk about the destruction of the world-- [A pause.] Oh, how I have been deceived! For years I have worshipped that miserable gout-ridden professor. Sonya and I have milked this estate dry for his sake. We have sold our butter and curds and wheat like misers, and never kept a bit for ourselves, so that we could scrape together enough pennies to send to him. I was proud of him and his learning; I thought all his words and writings were inspired. And now? Now he has retired, and what is the grand total of his life? A blank! He is absolutely unknown, and his fame has burst like a soap-bubble. I have been deceived; I see that now, grossly deceived.



Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Wojnizki (Onkel Wanja) 
Stück: Onkel Wanja 
Autor: Anton Tschechow

Erscheinungsjahr: 1898 
Originalsprache: Russisch 
Übersetzung (Deutsch): August Scholz 
Übersetzung (Englisch): Oliver M. Sayler 


1. Aufzug

Wojnizki, Astrow, Teljegin und Marina   

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WOJNIZKI: Der Professor sitzt genau so wie sonst den ganzen geschlagenen Tag in seinem Kabinett und schreibt. Wie sagt doch der Dichter?

»In Falten ganz gekraust die Denkerstirn
entringt er Od' um Ode seinem Hirn;
nur schade, jammerschade, daß der Welt
nicht der Poet noch sein Poem gefällt!«

Armes Papier! Er sollte lieber seine Selbstbiographie schreiben. Was für ein großartiges Sujet! Ein Professor a. D., verstehst du – ein alter Zwieback – ein gelehrter Stockfisch! … Podagra, Rheumatismus, Migräne, die Leber vor lauter Neid und Eifersucht geschwollen … Und dieser alte Stockfisch lebt auf dem Landgut seiner ersten Frau – nur, weil er muß, natürlich, da seine Mittel ihm nicht erlauben, in der Stadt zu leben. Jammert beständig über sein Unglück, während er in Wirklichkeit vom Schicksal geradezu verhätschelt ist. (Nervös) Bedenk' doch mal, was für ein Glück der Kerl gehabt hat! Ein einfacher Küsterssohn, ein Stipendienschlucker, hat sich durch alle gelehrten Grade bis zum Katheder hinaufgedrängelt, ist Exzellenz geworden, hat einen Senator zum Schwiegervater gekriegt usw. usw. Doch das ist schließlich unwichtig. Doch nun weiter: fünfundzwanzig Jahre liest und schreibt der Mensch über die Kunst, und versteht dabei von der Kunst so gut wie gar nichts. Fünfundzwanzig Jahre lang kaut er fremde Gedanken über Realismus, Naturalismus und allerhand sonstigen Unsinn wieder, fünfundzwanzig Jahre lang liest und schreibt er über Dinge, die den klugen Leuten längst bekannt, den dummen aber höchst gleichgültig sind … fünfundzwanzig Jahre lang also hat er nichts weiter getan als leeres Stroh gedroschen – und nun seh' mal einer diesen Eigendünkel, den das hat, diese Ansprüche! Jetzt hat er seinen Abschied genommen – und keine lebendige Seele kennt ihn mehr, im Handumdrehen ist er wie verschollen. Er hat einfach diese fünfundzwanzig Jahre hindurch den Platz eines andern eingenommen. Und nun sieh nur, wie er einherschreitet: wie ein Halbgott!

ASTROW: Hör' mal, ich glaube, du beneidest ihn bloß!

WOJNIZKI: Gewiß beneide ich ihn. Und was für Erfolge er bei den Frauen gehabt hat! Kein Don Juan könnte sich so vieler Siege rühmen. Seine erste Frau, meine Schwester, dieses schöne, liebenswürdige Geschöpf, das so edelmütig, so großherzig, so rein war wie der blaue Himmel, und mehr Verehrer hatte als er Schüler – die liebte ihn so, wie nur keusche Engel ebenso keusche und schöne Wesen, wie sie selber sind, lieben können. Meine gute Mama, seine Schwiegermutter, vergöttert ihn noch heute, und noch heute flößt er ihr förmlich ein heiliges Grauen ein. Seine zweite Frau, ein schönes, kluges Wesen – du hast sie ja eben gesehen – hat ihn geheiratet, als er schon ein Greis war; sie hat ihm ihre Jugend, ihr Schönheit, ihre Freiheit, ihren Glanz geopfert – weshalb, frag' ich, wofür? 



1. Act

Voinitsky, Astroff, Teljegin and Marina   

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VOINITSKY: The Professor as usual sits in his library from morning till night--

"Straining our mind, wrinkling our brow,
We write, write, write,
With no respite
Or hope of praise in the future or now."

Unfortunate paper! He ought to write his autobiography; he would make a really excellent subject for a book! Just consider, the life of a retired professor, as stale as a piece of old bread, racked with gout, headaches and rheumatism, his liver bursting with jealousy and envy, living on the estate of his first wife, although he hates it, because he can't afford to live in town. He is everlastingly whining about his hard fate, although, as a matter of fact, he is unusually lucky. [Nervously] He is the son of a common deacon and has achieved the professor's chair, has become the son-in-law of a senator, is called "your Excellency," but never mind! I'll tell you something; he has been writing about art for twenty-five years, and he doesn't know the very first thing about it. For twenty-five years he has been hashing over the thoughts of other men on realism, naturalism, and all such nonsense; for twenty-five years he has been reading and writing things long known to clever men and uninteresting to stupid ones; for twenty-five years he has been pouring water from one empty tumbler into another. Yet consider the man's conceit and pretensions! He has been pensioned off. No living soul has ever heard of him. He is totally unknown. That means for twenty-five years he has been sailing under false colors. But look at him! He stalks across the earth like a demi-god! I admit, I am envious of him. Look at the success he has had with women! Don Juan himself was not more lucky. His first wife, my sister, was beautiful, gentle, as pure as the blue heaven above, noble, great-hearted, with more admirers than he has pupils, and she loved him as only creatures of angelic purity can love those who are as pure and beautiful as they are themselves. His mother-in-law, my mother, adores him to this day, and he still inspires her with a kind of worshipped awe. His second wife is, as you see, a great beauty; she married him in his old age and surrendered to him all the glory of her beauty and freedom. What for? Such loyalty is false and unnatural, root and branch. It sounds very well, but there is no logic to it. It is immoral for a woman to deceive an old husband whom she hates. But for her to stifle her pathetic youth and intense longings within her--that is not immoral?!



Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Sonja 
Stück: Onkel Wanja 
Autor: Anton Tschechow

Erscheinungsjahr: 1898 
Originalsprache: Russisch 
Übersetzung (Deutsch): August Scholz 
Übersetzung (Englisch): Oliver M. Sayler 
 


4. Aufzug

Sonja, Wojnizki (Onkel Wanja), Marina und Teljegin  

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SONJA: Was soll man schon tun – man muß leben!

(Pause) 

Und wir werden leben, Onkel Wanja, eine lange, lange Reihe von Tagen und von langen Abenden werden wir erleben; geduldig werden wir die Prüfungen ertragen, die uns das Schicksal sendet; wir werden für andere arbeiten, jetzt und in unsern alten Tagen, ohne Rast, und wenn dann unsere Stunde kommt, werden wir in Demut sterben, und dort, im Jenseits, werden wir sagen, daß wir gelitten haben, daß wir geweint haben, daß unser Los bitter war, und Gott wird sich unser erbarmen, und dann werden wir beide, Onkel – du und ich, lieber Onkel – in ein herrliches, schönes, freudenreiches Leben eingehen, wir werden frohlocken und auf unser einstiges Ungemach mit einem milden Lächeln zurückschauen – und werden ausruhen. Ich glaube daran, Onkel, ich glaube heiß, leidenschaftlich …

(Sie kniet vor ihm hin und legt ihren Kopf an seine Brust; mit müder Stimme) 

Wir werden ausruhen!

(Teljegin spielt leise auf der Gitarre) 

Wir werden ausruhen! Wir werden die Engel singen hören, wir werden den Himmel in seiner ganzen Herrlichkeit sehen, werden sehen, wie alle irdischen Übel, alle unsere Leiden in unbegrenztem Mitleid aufgehen, das die Welt erfüllen wird, und unser Leben wird so still, so mild, so süß werden – wie eine Liebkosung. Ich glaube, glaube …

(Wischt ihm mit ihrem Taschentuch die Tränen aus den Augen)
 

Armer, armer Onkel Wanja, du weinst … (Durch Tränen) Du hast in deinem Leben die Freude nicht kennengelernt, aber hab' nur Geduld, Onkel Wanja, hab' Geduld … Wir werden ausruhen …

(Umarmt ihn) 

Wir werden ausruhen!

(Man hört den Nachtwächter klopfen; Teljegin spielt leise, Maria Wassiljewna macht Notizen auf den Rändern der Broschüre; Marina strickt) 

Wir werden ausruhen!

(Der Vorhang sinkt langsam.)


4. Act

Sonya, Voinitsky (Uncle Vanya), Marina and Teljegin    

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SONYA: What can we do? We must live out our lives. [A pause] Yes, we shall live, Uncle Vanya. We shall live all through the endless procession of days ahead of us, and through the long evenings. We shall bear patiently the burdens that fate imposes on us. We shall work without rest for others, both now and when we are old. And when our final hour comes, we shall meet it humbly, and there beyond the grave, we shall say that we have known suffering and tears, that our life was bitter. And God will pity us. Ah, then, dear, dear Uncle, we shall enter on a bright and beautiful life. We shall rejoice and look back upon our grief here. A tender smile -- and -- we shall rest. I have faith, Uncle, fervent, passionate faith. We shall rest. We shall rest. We shall hear the angels. We shall see heaven shining like a jewel. We shall see evil and all our pain disappear in the great pity that shall enfold the world. Our life will be as peaceful and gentle and sweet as a caress. I have faith; I have faith. [Wiping away her tears] My poor, poor Uncle Vanya, you are crying! [Weeping] You have never known what it is to be happy, but wait, Uncle Vanya, wait! We shall rest. We shall rest. We shall rest.

 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Sonja 
Stück: Onkel Wanja 
Autor: Anton Tschechow

Erscheinungsjahr: 1898 
Originalsprache: Russisch 
Übersetzung (Deutsch): August Scholz 
Übersetzung (Englisch): Oliver M. Sayler 
 


2. Aufzug

Sonja allein.  

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SONJA: Er hat mir nichts gesagt … Sein Herz, seine Seele sind mir noch verschlossen … und doch: warum fühle ich mich so beglückt?

(Lächelt glücklich.) 

Ich sagte ihm: »Sie sind nett, Sie sind schön, Sie haben eine angenehme Stimme« … War das vielleicht unpassend? Seine Stimme hat so etwas Zitterndes, Liebkosendes … ich höre sie nachklingen in der Luft … Und das, was ich ihm sagte … von der jüngeren Schwester - das hat er nicht verstanden...

(Ringt die Hände.) 

Wie schrecklich ist's doch, daß ich nicht schön bin! Ach, wie schrecklich! Und ich weiß, daß ich es nicht bin, ich weiß es ganz genau … Am letzten Sonntag, als ich aus der Kirche kam, hörte ich, wie man von mir sprach, eine Frau sagte: »Sie ist gut, sie ist edelmütig – nur schade, daß sie so gar nicht hübsch ist!« … Nicht hübsch ...



2. Act

Sonya alone.  

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SONYA: Not a word! His heart and soul are still locked from me, and yet for some reason I am strangely happy. I wonder why?

[She laughs with pleasure]

I told him that he was well-bred and handsome and that his voice was sweet. Was that a mistake? I can still feel his voice vibrating in the air; it caresses me.

[Wringing her hands]

Oh! how terrible it is to be plain! I am plain, I know it. As I came out of church last Sunday I overheard a woman say, "She is a dear, noble girl, but what a pity she is so ugly!" So ugly!

 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Helena Andrejewna 
Stück: Onkel Wanja 
Autor: Anton Tschechow

Erscheinungsjahr: 1898 
Originalsprache: Russisch 
Übersetzung (Deutsch): August Scholz 
Übersetzung (Englisch): Oliver M. Sayler 
 


3. Aufzug

Helena Andrejewna allein  

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HELENA ANDREJEWNA: Es gibt nichts Peinlicheres, als ein fremdes Geheimnis zu wissen und doch nicht helfen zu können. (Nachdenklich) Er ist in sie nicht verliebt, das ist klar - aber weshalb sollte er sie nicht heiraten? Sie ist nicht hübsch, doch für einen Landarzt, noch dazu in seinen Jahren, wäre sie eine prächtige Frau. Sie ist klug, gut, keusch … nein, nein … das geht nicht, das geht nicht … Pause. Ich kann das arme Mädchen wohl begreifen. Mitten in dieser verzweifelten Langenweile, wo ihr statt wirklicher, lebendiger Menschen immer nur eine Art graue Flecke begegnen, wo sie nichts als Gemeinheiten hört, wo man sich nur mit Essen, Trinken, Schlafen beschäftigt, taucht ab und zu ein Mensch auf, der den andern nicht gleicht, ein hübscher, interessanter, einnehmender Mann, – wie der helle Mond im nächtlichen Dunkel. sich dem Zauber eines solchen Menschen hinzugeben, ganz im selbstvergessen … es scheint fast, ich selbst hab' mich ein wenig hinreißen lassen. Jawohl, ich langweile mich ohne ihn … ich lächle, wenn ich an ihn denke … Dieser Onkel Wanja sagt, in meinen Adern fließe Nixenblut … »Leben Sie sich einmal im Leben frei aus« … Nun, vielleicht wär' dies das Richtige … Frei wie ein Vogel davonfliegen, fort von euch allen, eure verschlafenen Gesichter nicht mehr sehen, euer Geschwätz nicht mehr hören, überhaupt vergessen, daß ihr alle auf der Welt existiert … Aber ich bin zu feig dazu, zu zimperlich … Da kommt er nun alle Tage her, und ich errate, weshalb er kommt – und schon fühle ich mich schuldig, bin bereit, vor Sonja in die Knie zu sinken, um Verzeihung zu bitten, zu weinen … 

Astrow tritt ein, mit einer Kartenzeichnung. 

 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Astrow 
Stück: Onkel Wanja 
Autor: Anton Tschechow

Erscheinungsjahr: 1898 
Originalsprache: Russisch 
Übersetzung (Deutsch): August Scholz 
Übersetzung (Englisch): Oliver M. Sayler 


3. Aufzug

Astrow allein   


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ASTROW: Ich habe hier im Hause meinen eigenen Arbeitstisch … im Zimmer von Iwan Petrowitsch. Wenn ich mal in meiner Sklavenarbeit ganz schlaff und stumpf geworden bin, dann lass' ich alles liegen und eile hierher, um mich ein, zwei Stunden mit dieser Spielerei da zu beschäftigen … Iwan Petrowitsch und Sophia Alexandrowna klappern mit ihrer Rechenmaschine, und ich sitze neben ihnen an meinem Tische und male …und es ist mir so mollig, so friedlich zu Mute, und die Grille zirpt. Aber dieses Vergnügen kann ich mir nur selten leisten, höchstens einmal im Monat … (Zeigt auf der Karte) Nun sehen Sie mal, bitte, hier … Das ist die Karte unseres Kreises, wie er vor fünfzig Jahren war. Das Dunkelgrün und Hellgrün bezeichnet die Wälder; die Hälfte des gesamten Areals ist hier noch mit Wald bedeckt. Wo auf dem Grünen die roten Netzlinien sind, wurden Hirsche und Rehe gehegt. Ich habe hier die Flora wie die Fauna angedeutet. auf dem See da gab es Schwäne, Enten, Gänse, Vogelwild aller Art in schwerer Menge, daß der Himmel davon schwarz war. Neben Dörfern und Weilern, sehen Sie, existierten da und dort Kolonien und Einzelhöfe, altgläubige Klöster und Wassermühlen … Rinder und Pferde waren massenhaft vorhanden – das sehen Sie hier an der blauen Schraffierung. In diesem Bezirk zum Beispiel ist die blaue Farbe besonders stark aufgetragen; da gab es ganze Herden von Pferden, auf jeden Bauernhof kamen drei Pferde. (Pause) Nun sehen Sie hier, weiter unten – die Zustände vor fünfundzwanzig Jahren. Da finden Sie nur noch ein Drittel des Flächenraumes bewaldet. Rehwild gibt es nicht mehr, wohl aber noch Rotwild. Die grüne und rote Farbe erscheint schon ziemlich blass. Und so weiter, und so weiter. Gehen wir nun hier zu der dritten Darstellung über: sie zeigt uns den Kreis, wie er jetzt ist. Die grüne Farbe erscheint nur hier und da, nirgends im Zusammenhang, sondern immer nur in einzelnen Flecke; das Rotwild, die wilden Schwäne, die Auerhähne, die wir früher hier hatten – alles ist verschwunden. Von den einstigen Kolonien, Höfen, Klöstern, Mühlen, ist nicht eine Spur mehr vorhanden. Mit einem Wort: das Bild einer stetig fortschreitenden, unverkennbaren Entartung, die allem Anschein nach in höchstens zehn bis fünfzehn Jahren eine vollständige sein wird. Sie werden mir einwerfen, daß es sich hier um Kultureinflüsse handelt, daß die alten Lebensformen naturgemäß den neuen weichen müssen. Gewiß, ich begreife, wenn an stelle dieser ausgerotteten Wälder Chausseen, gewerbliche Anlagen, Fabriken, Schulen getreten wären, wenn das Volk gesünder, reicher, gebildeter geworden wäre – aber nichts von alledem ist zu sehen! Wir haben in unserem Kreise dieselben Sümpfe, dieselbe Mückenplage, dieselben grundlosen Wege, Brände, Epidemien, Typhus, Diphtheritis, Not und Elend … Wir haben es hier mit einer Entartung zu tun, die als natürliche Folge eines Mangels an Kraft im Kampf ums Dasein erscheint; einer Entartung, die in Trägheit, Unwissenheit und gänzlichem Mangel an Selbstbewußtsein wurzelt. Sie führt, den von Hunger, Frost und Krankheit geschwächten Menschen dahin, daß er, um den ihm noch verbliebenen Lebensrest zu fristen und seine Kinder vor dem Untergang zu bewahren, ganz instinktiv und unbewußt nach allem greift, womit er nur Hunger und Kälte abwehren kann, wobei er, ohne an das Morgen zu denken, alles schonungslos zerstört  Fast alles ist schon zerstört und noch nichts als Ersatz dafür neu geschaffen. (Kühl) Doch ich sehe an Ihrem Gesichte, daß der Gegenstand Sie nicht interessiert. 

 


3. Act

Astroff alone    

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ASTROFF: I have my own desk there in Ivan's room. When I'm simply too worn out to go on with my work, I drop everything and rush over here to forget myself in this pastime for an hour or two. Ivan Petrovitch and Sonya Alexandrovna rattle away at their counting frames, I feel warm and peaceful, the cricket chirps, and I sit near them at my table and paint. But I don't indulge in this luxury very often, only about once a month. [Pointing to a picture] Look! This is a survey map of our country as it was fifty years ago. The green tints, both light and dark, stand for forests. Half the map, you see, is covered with them. Where the green is striped with red, the forests were stocked with elk and goats. Here in this lake were great flocks of swans and geese and ducks; as the old men say, there was a power of birds of every kind. Now they have vanished like a mist. Beside the towns and villages, you see, I have jotted down here and there the various settlements, farms, hermits' caves and water-mills. This country was rich in cattle and horses, as you can see by the expanse of blue. For instance, see how it deepens in this part; there were great herds of them here, an average of three horses to every house. [A pause] Now, look lower down. This is the country as it was twenty-five years ago. Only a third of the map now is green with forests. There are no goats remaining and no elk. The green and blue are lighter, and so on and so forth. Now, we come to the third diagram, our country as it is to-day. Still we see spots of green, but very little. The elk, the swans, the black-cock have disappeared. On the whole, it is the picture of a continuous and slow decline which will evidently come to completion in about ten or fifteen years. Perhaps you may object that it is the march of progress, that the old order must give way to the new, and you would be right if roads had been built through these ruined forests, or if factories and schools had taken their place. Then the people would have become better educated and healthier and richer, but as it is, we have nothing of the kind. We have the same swamps and mosquitos; the same disease and misery: typhoid, diptheria, fires. The degradation of our country confronts us, brought on by the human race's fierce struggle for existence. It is all the result of the ignorance and heedlessness of starving, shivering, ill humanity. To save our children, we snatch instinctively at everything that can warm us and satisfy our hunger. Therefore we consume everything on which we can lay our hands, without a thought for the future. And so almost everything has been destroyed and nothing created to take its place. [Coldly] But I can see by your expression that it does not interest you.

 


  1. ASTROW in «Onkel Wanja» II.
  2. ASTROW in «Onkel Wanja» I.
  3. WERSCHININ in «Drei Schwestern» II.
  4. WERSCHININ in «Drei Schwestern» I.
  5. TSCHEBUTYKIN in «Drei Schwestern»
  6. IRINA in «Drei Schwestern»
  7. ANDREJ in «Drei Schwestern»
  8. TRIGORIN in «Die Möwe»
  9. TREPLEW in «Die Möwe»
  10. TREPLEW in «Die Möwe»
  11. MASHA in «Die Möwe»
  12. NINA in «Die Möwe» II.
  13. NINA in «Die Möwe» I.
  14. TROFIMOW in «Der Kirschgarten»
  15. LOPACHIN in «Der Kirschgarten»
  16. LJUBOW ANDREJEWNA in «Der Kirschgarten» II.
  17. LJUBOW ANDREJEWNA in «Der Kirschgarten» I.
  18. NATALIA in «Der Heiratsantrag»
  19. LOMOW in «Der Heiratsantrag»
  20. SMIRNOW in «Der Bär»
  21. JEAN in «Fräulein Julie»
  22. FRÄULEIN JULIE in «Fräulein Julie» III.
  23. FRÄULEIN JULIE in «Fräulein Julie» II.
  24. FRÄULEIN JULIE in «Fräulein Julie» I.
  25. TIRESIAS in «Antigone»
  26. KREON in «Antigone» II.
  27. KREON in «Antigone» I.
  28. HAIMON in «Antigone»
  29. DER WÄCHTER in «Antigone»
  30. ANTIGONE in «Antigone»
  31. DER DICHTER in «Der Bettler»
  32. ELISABETH in «Frankenstein»
  33. DAS MONSTER in «Frankenstein»
  34. DER KLEINE PRINZ in «Der kleine Prinz»
  35. JULIA in «Zwei Herren aus Verona»
  36. LANZ in «Zwei Herren aus Verona»
  37. PHÖBE in «Wie es euch gefällt» II.
  38. PHÖBE in «Wie es euch gefällt» I.
  39. JACQUES in «Wie es euch gefällt»
  40. VIOLA in «Was ihr wollt»
  41. MARIA in «Was ihr wollt»
  42. MALVOLIO in «Was ihr wollt»
  43. LEONATO in «Viel Lärm um nichts»
  44. BENEDIKT in «Viel Lärm um nichts» II.
  45. BENEDIKT in «Viel Lärm um nichts» I.
  46. BIRON in «Verlorene Liebesmüh» II.
  47. BIRON in «Verlorene Liebesmüh» I.
  48. ULYSSES in «Troilus und Cressida»
  49. TITUS in «Titus Andronicus»
  50. TAMORA in «Titus Andronicus»
  51. TIMON in «Timon von Athen» II.
  52. TIMON in «Timon von Athen» I.
  53. ROMEO in «Romeo und Julia»
  54. MERCUTIO in «Romeo und Julia»
  55. JULIA in «Romeo und Julia» IV.
  56. JULIA in «Romeo und Julia» III.
  57. JULIA in «Romeo und Julia» II.
  58. JULIA in «Romeo und Julia» I.
  59. DIE AMME in «Romeo und Julia»
  60. BRUDER LORENZ in «Romeo und Julia»
  61. RICHARD III in «Richard III» III.
  62. RICHARD III in «Richard III» II.
  63. RICHARD III in «Richard III» I.
  64. KÖNIGIN MARGARET in «Richard III»
  65. KÖNIG EDUARD in «Richard III»
  66. GLOUCESTER in «Richard III»
  67. CLARENCE in «Richard III»
  68. ANNA in «Richard III» II.
  69. ANNA in «Richard III» I.
  70. OTHELLO in «Othello» III.
  71. OTHELLO in «Othello» II.
  72. OTHELLO in «Othello» I.
  73. JAGO in «Othello» IV.
  74. JAGO in «Othello» III.
  75. JAGO in «Othello» II.
  76. JAGO in «Othello» I.
  77. EMILIA in «Othello»
  78. DESDEMONA in «Othello» II.
  79. DESDEMONA in «Othello» I.
  80. ISABELLA in «Maß für Maß»
  81. CLAUDIO in «Maß für Maß»
  82. ANGELO in «Maß für Maß»
  83. MACBETH in «Macbeth» II.
  84. MACBETH in «Macbeth» I.
  85. LADY MACBETH in «Macbeth» II.
  86. LADY MACBETH in «Macbeth» I.
  87. HEKATE in «Macbeth»
  88. KÖNIG LEAR in «König Lear»
  89. BASTARD in «König Johann»
  90. KÖNIGIN KATHARINA in «König Heinrich VIII.»
  91. BUCKINGHAM in «König Heinrich VIII.»
  92. YORK in «König Heinrich VI.» II.
  93. YORK in «König Heinrich VI.» I.
  94. KÖNIGIN MARGARET in «König Heinrich VI.» II.
  95. KÖNIGIN MARGARET in «König Heinrich VI.» I.
  96. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich VI.»
  97. PRINZ HEINRICH in «König Heinrich IV.»
  98. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich IV.» II.
  99. LADY PERCY in «König Heinrich IV.»
  100. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich IV.» I.
  101. HOTSPUR in «König Heinrich IV.»
  102. FALSTAFF in «König Heinrich IV.»
  103. ANTONIUS in «Julius Cäsar»
  104. OPHELIA in «Hamlet» II.
  105. OPHELIA in «Hamlet» III.
  106. OPHELIA in «Hamlet» I.
  107. HAMLET in «Hamlet» IV.
  108. HAMLET in «Hamlet» III.
  109. HAMLET in «Hamlet» II.
  110. HAMLET in «Hamlet» I.
  111. DER GEIST in «Hamlet»
  112. CLAUDIUS in «Hamlet»
  113. PAROLLES in «Ende gut, alles gut»
  114. HELENA in «Ende gut, alles gut» II.
  115. HELENA in «Ende gut, alles gut» I.
  116. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» II.
  117. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» I.
  118. TITANIA in «Ein Sommernachtstraum»
  119. PUCK in «Ein Sommernachtstraum»
  120. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» II.
  121. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» I.
  122. FLUTH in «Die lustigen Weiber von Windsor»
  123. ADRIANA in «Die Komödie der Irrungen»
  124. KATHARINA in «Der Widerspenstigen Zähmung»
  125. TRINCULO in «Der Sturm»
  126. ARIEL in «Der Sturm»
  127. SHYLOCK in «Der Kaufmann von Venedig»
  128. PORZIA in «Der Kaufmann von Venedig»
  129. LANZELOT in «Der Kaufmann von Venedig»
  130. DER PRINZ VON MAROKKO in «Der Kaufmann von Venedig»
  131. HERMIONE in «Das Wintermärchen» I.
  132. HERMIONE in «Das Wintermärchen» II.
  133. POSTHUMUS in «Cymbeline»
  134. IMOGEN in «Cymbeline» III.
  135. IMOGEN in «Cymbeline» II.
  136. IMOGEN in «Cymbeline» I.
  137. CLOTEN in «Cymbeline»
  138. VOLUMNIA in «Coriolan» II.
  139. VOLUMNIA in «Coriolan» I.
  140. MENENIUS in «Coriolan»
  141. CORIOLAN in «Coriolan»
  142. CLEOPATRA in «Antonius und Cleopatra»
  143. ANTONIUS in «Antonius und Cleopatra»
  144. DER GRAF in «Reigen»
  145. RADEMACHER in «Lebendige Stunden: Die letzten Masken»
  146. LEUTNANT GUSTL in «Leutnant Gustl»
  147. SOPHIE in «Komödie der Worte: Große Szene»
  148. EDGAR in «Komödie der Worte: Große Szene»
  149. FRÄULEIN ELSE in «Fräulein Else»
  150. HENRI in «Der grüne Kakadu»
  151. SYLVESTER in «Der Gang zum Weiher»
  152. SALA in «Der einsame Weg»
  153. JOHANNA in «Der einsame Weg»
  154. IRENE in «Der einsame Weg» III.
  155. IRENE in «Der einsame Weg» II.
  156. IRENE in «Der einsame Weg» I.
  157. MAX in «Anatol»
  158. EMILIE in «Anatol»
  159. ANATOL in «Anatol» II.
  160. ANATOL in «Anatol» I.
  161. WILHELM TELL in «Wilhelm Tell»
  162. STAUFFACHER in «Wilhelm Tell»
  163. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» III.
  164. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» II.
  165. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» I.
  166. THEKLA in «Wallensteins Tod»
  167. MARIA STUART in «Maria Stuart» III.
  168. MARIA STUART in «Maria Stuart» I.
  169. MARIA STUART in «Maria Stuart» II.
  170. LEICESTER in «Maria Stuart»
  171. KÖNIGIN ELISABETH in «Maria Stuart»
  172. LUISE in «Kabale und Liebe»
  173. LADY MILFORD in «Kabale und Liebe»
  174. FERDINAND in «Kabale und Liebe»
  175. PRINZESSIN EBOLI in «Don Karlos»
  176. KÖNIGIN ELISABETH in «Don Karlos»
  177. KÖNIG PHILIPP in «Don Karlos»
  178. DON KARLOS in «Don Karlos»
  179. FIESCO in «Die Verschwörung des Fiesco zu Genua»
  180. SPIEGELBERG in «Die Räuber»
  181. KARL VON MOOR in «Die Räuber» III.
  182. KARL VON MOOR in «Die Räuber» II.
  183. KARL VON MOOR in «Die Räuber» I.
  184. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» III.
  185. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» II.
  186. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» I.
  187. AMALIA in «Die Räuber»
  188. RAOUL in «Die Jungfrau von Orleans»
  189. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» IV.
  190. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» III.
  191. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» II.
  192. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» I.
  193. BEATRICE in «Die Braut von Messina»
  194. MARFA in «Demetrius»
  195. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» II.
  196. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» I.
  197. FLOTTWELL in «Der Verschwender»
  198. RAPPELKOPF in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  199. MALCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  200. LISCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  201. PHÄDRA in «Phädra» III.
  202. PHÄDRA in «Phädra» II.
  203. PHÄDRA in «Phädra» I.
  204. XIPHARES in «Mithridat»
  205. MONIMIA in «Mithridat»
  206. MITHRIDAT in «Mithridat»
  207. ATHALIA in «Athalia»
  208. SCEPARNIO in «Der Schiffbruch (Rudens)»
  209. HALISCA in «Cistellaria»
  210. ALCESIMARCHUS in «Cistellaria»
  211. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» II.
  212. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» I.
  213. LIPS in «Der Zerrissene» II.
  214. LIPS in «Der Zerrissene» I.
  215. SALOME in «Der Talisman» II.
  216. SALOME in «Der Talisman» I.
  217. TISBEA in «Don Juan» I.
  218. TISBEA in «Don Juan» II.
  219. TARTUFFE in «Tartuffe»
  220. ORGON in «Tartuffe»
  221. DORINE in «Tartuffe»
  222. CLÈANTE in «Tartuffe»
  223. JACQUES in «Der Geizige»
  224. HARPAGON in «Der Geizige»
  225. FROSINE in «Der Geizige»
  226. ARNOLPH in «Die Schule der Frauen»
  227. AGNES in «Die Schule der Frauen»
  228. CELIMÈNE in «Der Menschenfeind»
  229. ALCESTE in «Der Menschenfeind» II.
  230. ALCESTE in «Der Menschenfeind» I.
  231. ACASTE in «Der Menschenfeind»
  232. DER KAPITÄN in «Taipi»
  233. ISMAEL in «Moby Dick»
  234. KÖNIG EDUARD in «König Eduard II.»
  235. FAUSTUS in «Doktor Faustus»
  236. RECHA in «Nathan der Weise»
  237. NATHAN in «Nathan der Weise»
  238. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» II.
  239. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» I.
  240. SARA in «Miss Sara Sampson» IV.
  241. SARA in «Miss Sara Sampson» III.
  242. SARA in «Miss Sara Sampson» II.
  243. SARA in «Miss Sara Sampson» I.
  244. MELLEFONT in «Miss Sara Sampson»
  245. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» IV.
  246. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» III.
  247. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» II.
  248. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» I.
  249. MINNA in «Minna von Barnhelm»
  250. ORSINA in «Emilia Galotti»
  251. EMILIA in «Emilia Galotti»
  252. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  253. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  254. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  255. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  256. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  257. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  258. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  259. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  260. MEROE in «Penthesilea»
  261. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  262. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  263. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  264. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  265. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  266. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  267. SOSIAS in «Amphitryon»
  268. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  269. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  270. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  271. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  272. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  273. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  274. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  275. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  276. OSWALD in «Gespenster»
  277. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  278. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  279. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  280. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  281. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  282. BRAND in «Brand»
  283. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  284. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  285. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  286. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  287. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  288. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  289. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  290. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  291. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  292. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  293. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  294. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  295. Y in «XYZ»
  296. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  297. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  298. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  299. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  300. ELEKTRA in «Elektra»

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