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Faust I

Bewertung und Kritik zu

FAUST I – Salzburger Festspiele

Premiere: 25. Juli 2026
Ort: Perner-Insel Hallein
Koproduktion: Residenztheater München (Münchner Premiere: 6. November 2026)
von: Johann Wolfgang von Goethe

Künstlerisches Team

Regie / Bühne:Ulrich Rasche
Kostüme: Annika Lu
Komposition / Ton-Design: Alfred Brooks
Licht: Gerrit Jurda
Video: Florian Seufert
Körperarbeit: Yannik Stöbener
Dramaturgie: Yvonne Gebauer, Constanze Kargl
Mitarbeit Regie: David Moser
Mitarbeit Bühne: Lukas Kötz
Mitarbeit Tondesign: Jan Leitner

Besetzung

Faust: Steven Scharf
Mephistopheles: Valery Tscheplanowa
Margarete: Anna Drexler
Junger Faust: Johannes Nussbaum
Valentin: Max Rothbart

Über die Inszenierung

Ulrich Rasche ist bekannt für seine monumentalen, rhythmisch präzisen Inszenierungen, die Text, Bewegung und Musik zu einer intensiven Theatermaschine verbinden. Seine „Faust I“-Deutung bei den Salzburger Festspielen setzt auf eine radikale formale Strenge, die Goethes Sprache in eine körperliche, fast mechanische Energie überführt.

Die Perner-Insel Hallein bietet dafür den idealen Raum: eine rohe, industrielle Umgebung, die Rasches ästhetische Handschrift unterstützt. Die Inszenierung arbeitet mit starken visuellen Achsen, repetitiven Bewegungsmustern und einer musikalischen Struktur, die den Text rhythmisiert und verdichtet.

Die Koproduktion mit dem Residenztheater München ermöglicht eine Weiterentwicklung der Inszenierung und eine zweite Premiere im November 2026, bei der Rasches charakteristische Bühnenarchitektur und sein präzises Sprach- und Bewegungsregime erneut im Mittelpunkt stehen werden.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– monumentale, rhythmisch strukturierte Regie
– starke formale Strenge und visuelle Achsen
– körperlich-energetische Textbehandlung
– industrielle Raumwirkung der Perner-Insel
– Weiterführung der Produktion am Residenztheater München

Diese „Faust I“-Inszenierung zeigt Goethes Werk als kraftvolles, formal radikales und visuell überwältigendes Theatererlebnis.

Kritik

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