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Siegfried (2026)

Bewertung und Kritik zu

SIEGFRIED – Bayreuther Festspiele

Premiere: 30. Juli 2026
von: Richard Wagner

Künstlerisches Team

Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Kurator: Marcus Lobbes
Künstlerisch-technische Konzeption: Marcus Lobbes, Nils Corte
Dramaturgie: Andri Hardmeier
Digital- und KI-Storytelling: Roman Senkl
Creative Code / Visual Art: Nils Corte, Phil Hagen Jungschlaeger
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Pia Maria Mackert

Besetzung

Siegfried: Klaus Florian Vogt
Mime: Gerhard Siegel
Der Wanderer: Michael Volle
Alberich: Jochen Schmeckenbecher
Fafner: Peter Rose
Erda: Christa Mayer
Brünnhilde: Camilla Nylund
Waldvogel: Victoria Randem

Chor & Orchester

Festspielorchester

Über die Inszenierung

Diese Bayreuther „Siegfried“-Produktion verbindet Wagners monumentales Musikdrama mit einer modernen, technologisch erweiterten Bildsprache. Die künstlerisch-technische Konzeption von Marcus Lobbes und Nils Corte schafft eine Welt, in der mythische Erzählung, digitale Visualität und experimentelle Erzählformen ineinandergreifen.

Wolf Gutjahrs Bühne setzt auf klare, wandelbare Strukturen, die die Entwicklungsreise des jungen Siegfried visuell begleiten. Pia Maria Mackerts Kostüme verbinden mythische Elemente mit zeitgenössischen Akzenten und betonen die charakterliche Entwicklung der Figuren.

Die digitale und visuelle Gestaltung durch Roman Senkl, Nils Corte und Phil Hagen Jungschlaeger erweitert die Szenen um atmosphärische, abstrakte Ebenen, die die Themen Macht, Identität und Erkenntnis verdichten. Das Festspielorchester unter Christian Thielemann entfaltet Wagners Partitur mit großer Präzision, farbenreicher Klangfülle und dramatischer Intensität.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– moderne, technologisch erweiterte Wagner-Interpretation
– klare, wandelbare Bühnenästhetik
– starke musikalische Umsetzung
– präzise visuelle und digitale Gestaltung
– ein Ensemble mit großer vokaler Präsenz

Diese Bayreuther „Siegfried“-Produktion zeigt Wagners Werk als kraftvolles, vielschichtiges und visuell eindrucksvolles Festspielereignis.

1 Kritik

3.0 von 5 Sterne
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Castorf!
3 Stunden her.
Kritik

''Das Festspielorchester unter Christian Thielemann musizierte wieder rauschhaft gut und üppig!

Aus dem Cast ragte Gerhard Siegel (62) als Mime hervor - er ist ein wahres Urgestein, nicht nur was diese Rolle, die er auch schon in der Tankred-Dorst-Inszenierung vor ca. 20 Jahren sang und spielte, betrifft.

Und die Stimme von Klaus Florian Vogt passte eigenartigerweise ganz gut zu seiner Titelrolle - auch harmonierte er mit Camilla Nylund (als Brünnhilde), deren Vibrationsfreudigkeit bedrohlich zuzunehmen scheint.

Michael Volle (als Wanderer) stand's respektabel durch, und der Rest der Besetzung: geht so.'' schreibt Andre Sokolowski am 31. Juli 2026 auf KULTURA-EXTRA

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