WIR EMPFEHLEN



Ein Sommernachtstraum

Bewertung und Kritik zu

EIN SOMMERNACHTSTRAUM – Globe Berlin

Premiere: 1. Juni 2023
von: William Shakespeare

Künstlerisches Team

Regie: Mathias Schönsee
Musik: Bernd Medek
Ausstattung: Katharina Piriwe, Ira Storch-Hausmann
Maske: Deborah Marie Klein
Dramaturgie, Übersetzung & Produktionsleitung: Christian Leonard

Besetzung

Theseus / Oberon: Anselm Lipgens
Hippolyta / Titania / Petra Quenz: Saskia von Winterfeld
Puck: Peter Beck
Egeus / Botten: Uwe Neumann
Hermia / Schnapp / Spinnweb: Nadja Schimonsky
Helena / Schnauz / Motte: Lotte Gosch
Lysander / Flott / Bohnenblüte: Tim Otto Göbel
Demetrius / Hungerling / Senfsamen: Adrian Stowasser

Über die Inszenierung

Diese Globe-Berlin-Produktion von „Ein Sommernachtstraum“ verbindet Shakespeares komödiantische Fantasiewelt mit einer klaren, poetischen und zugleich humorvollen Bühnenästhetik. Mathias Schönsee legt den Fokus auf die Verwandlungen, Verwirrungen und magischen Begegnungen, die das Stück prägen.

Die Ausstattung von Katharina Piriwe und Ira Storch-Hausmann schafft eine wandlungsfähige, atmosphärische Bühne, die zwischen höfischer Welt und Zauberwald wechselt. Deborah Marie Kleins Maskenarbeit betont die übernatürlichen Figuren und die komischen Verwandlungen.

Bernd Medeks Musik begleitet die Szenen mit einer Mischung aus verspielten, rhythmischen und lyrischen Elementen, die die emotionale Dynamik verstärken. Christian Leonard sorgt mit Dramaturgie, Übersetzung und Produktionsleitung für eine klare, zeitgemäße Textfassung und stringente Erzählführung.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– poetische, humorvolle Regie
– atmosphärische Ausstattung
– starke Masken- und Figurenarbeit
– musikalische Akzente mit feinem Humor
– ein Ensemble, das die komische und magische Vielfalt des Stücks trägt

Diese Produktion zeigt Shakespeares „Sommernachtstraum“ als lebendiges, fantasievolles und zugleich präzise erzähltes Theatererlebnis.

1 Kritik

4.0 von 5 Sterne
  • 5 Stern(e)
    0
  • 4 Stern(e)
    1
  • 3 Stern(e)
    0
  • 2 Stern(e)
    0
  • 1 Stern(e)
    0
Umbrettert unter freiem Himmel
8 Stunden her.
Kritik

''Nadja Schimonsky, Lotte Gosch, Tim Otto Göbel und Adrian Stowasser (als die besagten jungen Liebenden) versprühten andauernden Charme, Esprit und gute Laune; und die beiden Männer geizten zudem nicht beim Vorzeigen von nackter Haut, was wiederum sehr ansehlich gewesen war.

Theseus und Oberon wurden zugleich von Anselm Lipgens (dem künstlerischen Leiter und Geschäftsführer von GLOBE BERLIN) sehr eindrucksvoll verkörpert. Seine schauspielernde (und ihr Saxophon brillant beherrschende!) Partnerin Saskia von Winterfeld alternierte als Hippolyta,Titania und Petra (statt Peter) Quenz - sowieso legte die Inszenierung von Matthias Schönsee gesteigerten Wert auf das Stück im Stück mit der Handwerkertruppe, das sich zwar zum Schluss hin etwas in die Länge zu ziehen drohte, dennoch aber zeitnah ("aktualisiert") und durchaus witzig herüber kam; so gesehen musste v.a. der Auftritt von Uwe Neumann (als Esel) als das eigentlich sinnstiftendste Highlight der Aufführung herhalten.

Und nicht zu vergessen: Peter Beck als furchteinflößend aussehender und schwäbelnder Puck; das hatte fast comedianhafte Züge. Vergnügliches Beisammensein.'' schreibt Andre Sokolowski am 11. Juli 2026 auf KULTURA-EXTRA

Show more
0 von 0 Person(en) gefiel diese Kritik

PDF-Datei: 29,95 € 23,95 €


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI


AUSWAHL

Weitere Formate auf Amazon & Play:
Taschenbuch / Kindle: 39,95 €
Google eBook: 29,95 €


Nach Zahlungseingang erhalten Sie die PDF-Datei innerhalb von 24 Stunden per E-Mail.



WIR EMPFEHLEN