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Masterwork for six dancers

Bewertung und Kritik zu

MASTERWORK FOR SIX DANCERS – Tanz im August / HAU 1

von: Emese Cuhorka, Csaba Molnár
Premiere: 30. November 2023, Španski borci, Ljubljana
Deutschland-Premiere: 30. März 2025, Staatstheater Mainz, Kleines Haus
Berlin-Premiere: 27. August 2026, HAU 1, Tanz im August

Künstlerisches Team

Konzept: Emese Cuhorka, Csaba Molnár
Choreografie: Emese Cuhorka, Csaba Molnár
Musik: Ábris Gryllus
Licht: Leon Curk (basierend auf dem Originaldesign von Kata Dézsi)
Kostüm: Emese Cuhorka, Csaba Molnár, Katarina Markov (Atelje d.o.o.)
Probenleitung: Ana Štefanec Knez
Produktionsleitung: Nataša Ramovš

Besetzung

Matija Franješ: Performance
Mattia Cason: Performance
Tina Habun: Performance
Fiona Macbride: Performance
Carolina Alessandra Valentini: Performance
Nika Zidar: Performance

Über die Inszenierung

„Masterwork for Six Dancers“ ist eine präzise komponierte, zugleich verspielte Arbeit der En‑Knap Group, die mit choreografischen Mustern, Wiederholungen und kollektiver Dynamik experimentiert. Die Choreografie von Emese Cuhorka und Csaba Molnár verbindet humorvolle Elemente mit streng strukturierten Bewegungsabläufen.

Die sechs Tänzer*innen bilden ein Ensemble, das zwischen Synchronität und individuellen Brüchen pendelt. Die Bewegungen sind klar, rhythmisch und oft minimalistisch, wodurch kleine Verschiebungen und körperliche Details besonders sichtbar werden.

Ábris Gryllus’ Musik schafft einen pulsierenden Klangraum, der die choreografischen Muster unterstützt und verstärkt. Leon Curks Lichtarbeit setzt klare Akzente und moduliert den Raum zwischen Konzentration und spielerischer Offenheit.

Die Kostüme von Cuhorka, Molnár und Katarina Markov betonen die körperliche Präzision und unterstützen die Übergänge zwischen kollektiven und individuellen Momenten. Die Probenleitung von Ana Štefanec Knez und die Produktionsleitung von Nataša Ramovš sorgen für eine klare Struktur und eine präzise Umsetzung.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– präzise, rhythmisch strukturierte Choreografie
– humorvolle, zugleich streng komponierte Bewegungsmuster
– pulsierende Klanglandschaften
– klare, modulierte Lichtgestaltung
– starkes, homogenes Ensemble

„Masterwork for Six Dancers“ ist ein konzentrierter, spielerischer und hochpräziser Abend, der die Kraft choreografischer Strukturen sichtbar macht.

2 Bewertungen

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Emese Cuhorka & Csaba Molnár
20 Stunden her.
Kritik

''Ihr neuestes Stück Masterwork for six Dancers konzipierten Emese Cuhorka & Csaba Molnár, und außer dass es halt von Schlemmers Triadischem Ballett inspiriert wurde, erweiterten sie ihre künstlerische Auseinandersetzung mit ihm auf ihre ganz spezielle individuelle Art und Weise.

Am Anfang erfolgte eine Art Gruppen-Warm-Up, und ich freute mich über ihre ins Bodypainting geratenen nackten Körper und den Einfallsreichtum ihrer Choreografie. Nach und nach vereinzelte es sich, und es gelang ihnen ein paar total witzige Individualgeschicht'chen zum Besten zu bringen, so beispielsweise diverses "Verarschen" von Tschaikowskis Nussknacker- und Schwanensee-Passagen. Das Allerbeste waren dann jedoch ihre Holzschuh-Stepp-Einlagen. Sowieso brillierten sie mit einer überbordenden Portion Humor und rissen damit schlussendlich ihr Publikum von den Stühlen.

Bitte wiederkommen, unbedingt!'' schreibt Andre Sokolowski am 29. August 2026 auf KULTURA-EXTRA

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Satirisch-hochenergetischer Ritt durch diverse Tanzstile
2 Tage her.
Kritik

Mit greller Körperfarbe bemalt und in knapper Unterwäsche kommt das sechsköpfige Ensemble und zieht in grotesk-überzeichneten Verrenkungen erstmal Oskar Schlemmers Avantgarde-Klassiker „Triadisches Ballett“ durch den Kakao.

In den nächsten hochenergetischen 60 Minuten springen und hüpfen sie lustvoll durch die Stile, parodieren die Aerobic-Kurse im Gym genauso wie die Weihnachts-Ballett-Ikone „Nußknacker“ von Peter I. Tschaikowsky. Im nächsten Moment entern sie in überdimensionalen Schuhen und mit noch weniger Textilien die Bühne und bieten eine Stepp-Nummer, deren elegante Körperbeherrschung trotz der klobigen Übergrößen-Schuhe überrascht und die mit viel Witz mit den Verführungs-Ritualen von Striptease und Burleske spielt. Die rasanten 60 Minuten vergehen wie im Flug und sorgen zuverlässig für gute Laune.

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