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Don Karlos (A new morning)

Bewertung und Kritik zu

DON KARLOS (A NEW MORNING) – Theater Bonn

Premiere: 20. März 2026, Schauspielhaus
Von: Felix Krakau nach Friedrich Schiller
Regie: Felix Krakau
Bühne, Video und Lichtkonzept: Florian Schaumberger
Kostüme: Jenny Theisen
Licht: Ewa Górecki
Dramaturgie: Sarah Tzscheppan
Musik: Timo Hein

Über die Inszenierung

Königin Elisabeth (A New Morning)“ ist eine zeitgenössische Bearbeitung von Schillers Klassiker, die politische Macht, persönliche Freiheit und emotionale Abhängigkeiten in einen heutigen Kontext überführt. Felix Krakau legt den Fokus auf die Fragilität politischer Ideale und die Zerrissenheit der Figuren, deren Konflikte zwischen Loyalität, Liebe und Selbstbestimmung neu befragt werden. Die Inszenierung arbeitet mit einer klaren, bildstarken Sprache, die historische Motive mit gegenwärtigen ästhetischen Setzungen verbindet.

Florian Schaumbergers Bühne, Video- und Lichtkonzept schafft einen hybriden Raum, der zwischen höfischer Strenge, politischer Überwachung und emotionaler Intimität wechselt. Die Kostüme von Jenny Theisen markieren soziale Rollen und innere Spannungen, während die Musik von Timo Hein atmosphärische Akzente setzt und emotionale Brüche verstärkt. Die Inszenierung betont die Aktualität von Schillers Themen: Machtmissbrauch, politische Manipulation und die Sehnsucht nach Freiheit.

Ensemble

  • Philipp II — Daniel Stock
  • Elisabeth von Valois — Imke Siebert
  • Königin Elisabeth — Jacob Z. Eckstein
  • Marquis von Posa — Riccardo Ferreira
  • Alba — Paul Michael Stiehler
  • La Eboli — Julia Kathinka Philippi

Besondere Aspekte dieser Inszenierung

  • eine zeitgenössische Bearbeitung, die Schillers politische Fragen neu kontextualisiert
  • ein hybrider Bühnenraum aus Licht, Video und architektonischen Setzungen
  • eine Inszenierung, die Machtstrukturen, Überwachung und persönliche Freiheit reflektiert
  • ein Ensemble, das psychologische Präzision und emotionale Intensität verbindet
  • eine musikalische Ebene, die atmosphärische Tiefe und dramaturgische Spannung erzeugt

Die Produktion untersucht, wie politische Ideale, persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Machtmechanismen miteinander kollidieren und welche ästhetischen Formen aus dieser Reibung entstehen.

1 Kritik

3.0 von 5 Sterne
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Vom Acker
2 Stunden her.
Kritik

''Das gestische Vokabular der Darsteller ist begrenzt. Ob das auf das Konto der Regie geht oder auf Mägel im Talent und in der Ausbildung, können wir nicht entscheiden. Der Regisseur wollte offenbar weder eine psychologische, noch eine politische Deutung des Stücks. Sein Ansatz ist grafisch gedacht. Aber Felix Krakau ist, mit Verlaub, kein Robert Wilson. Und der monotone Elektrobass, der die Dialoge gnadenlos begleitet, ist nur nervig.

Zu den Positivposten zählen die gestaffelten Neonrahmen von Florian Schaumberger. Sie tragen bei zur visuellen Konzeption. Aber sie liefern keinen Ersatz für den verabschiedeten Großinquisitor und damit für jene politische Dimension, die Andrea Breth einst in ihrer legendären Inszenierung herausgearbeitet hat.

So gesehen ist der Bonner Don Karlos auf der Höhe, wenn nicht eines neuen Morgens, der Zeit. Wem’s behagt… Der Premierenapplaus jedenfalls wurde durch keine Missfallensäußerung gestört.'' schreibt Thomas Rothschild am 21. März 2026 auf KULTURA-EXTRA

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