Bewertung und Kritik zu
HORNFUCKERS – Tanz im August / Radialsystem
Deutschland-Premiere: 22. August 2026
Premiere: 26. März 2026, Culturgest Lissabon
von: Diana Niepce
Künstlerisches Team
Regie: Diana Niepce
Künstlerische Leitung: Diana Niepce
Regieassistenz: Lucas Damiani, Batata
Assistenz Choreografie: Ana Sofia Leite
Dramaturgische Beratung: Rui Catalão
Künstlerische Beratung: Batata, Chiara Bersani, Diana Anselmo, Maurícia Barreira Neves, Silvana Ivaldi, Teresa Silva
Szenografie: Eric da Costa
Musik: Gonçalo Alegria
Besetzung
Ana de Oliveira e Silva: Performance
Baxi Ostrowski: Performance
Daniel Seabra: Performance
Diana Niepce: Performance
Inês Cóias: Performance
Izabel Nejur: Performance
Margarida Montenÿ: Performance
Marta Cardoso: Performance
Über die Inszenierung
„Hornfuckers“ ist ein radikal körperlicher Abend, der sich mit Identität, Grenzen, Verletzlichkeit und Selbstermächtigung auseinandersetzt. Diana Niepce entwickelt eine choreografische Sprache, die aus autobiografischen Impulsen, politischer Körperlichkeit und kollektiver Bewegung entsteht. Die Performance ist zugleich roh, poetisch und konfrontativ.
Die Tänzer*innen bilden ein vielstimmiges Ensemble, das individuelle Erfahrungen und körperliche Ausdrucksformen in eine gemeinsame Struktur überführt. Die Szenografie von Eric da Costa schafft einen offenen, transformierbaren Raum, der die körperlichen Prozesse unterstützt und die Intensität der Bewegungen verstärkt.
Gonçalo Alegrias Musik bildet einen atmosphärischen Klangraum, der zwischen Impuls, Störung und Resonanz wechselt. Die dramaturgische und künstlerische Beratung durch ein breites Team schafft zusätzliche Perspektiven und vertieft die thematische Komplexität des Abends.
Besondere Aspekte dieser Produktion
– radikal körperliche, politisch aufgeladene Performance
– vielstimmiges Ensemble mit starken individuellen Ausdrucksformen
– transformierbare, offene Szenografie
– atmosphärische, impulsive Musik
– intensive, konfrontative Bühnenenergie
„Hornfuckers“ ist ein kraftvoller, herausfordernder und tief körperlicher Abend, der die Grenzen zwischen persönlicher Erfahrung und kollektiver Bewegung neu auslotet.





