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Aidas Rivalin

Bewertung und Kritik zu

AIDAS RIVALIN – Theater im Bauturm

Premiere: 2. Mai 2026
Mit Musik von: Giuseppe Verdi
Text: Ensemble
Idee: Dalia Schaechter
Musikalische Leitung & Arrangement: Theresia Renelt
Regie: Arne Böge
Dramaturgie: René Michaelsen, Stephan Steinmetz
Mit: Dalia Schaechter (Mezzosopran), Theresia Renelt (Klavier), Dorrit Bauerecker (Akkordeon), Kurt Fuhrmann (Schlagzeug & Synthesizer)

Über die Inszenierung

„Aidas Rivalin“ ist ein musikalisch-theatrales Experiment, das Verdis Opernwelt mit zeitgenössischem Musiktheater verbindet. Ausgehend von der Figur Amneris – der Rivalin Aidas – entwickelt das Ensemble einen Abend, der Perspektiven verschiebt und die Nebenfigur ins Zentrum rückt. Die Inszenierung untersucht Macht, Eifersucht, Begehren und weibliche Selbstbehauptung in einem musikalisch vielschichtigen Format.

Arne Böge inszeniert den Abend als Mischung aus Konzert, Erzählung und performativer Reflexion. Die musikalische Leitung von Theresia Renelt verbindet Verdi‑Motivik mit neuen Arrangements, die Raum für Improvisation, Klangexperimente und intime Momente schaffen. Die Besetzung aus Mezzosopran, Klavier, Akkordeon und Schlagzeug/Synthesizer erzeugt eine ungewöhnliche, farbenreiche Klangwelt, die zwischen Oper, Kammermusik und zeitgenössischem Musiktheater oszilliert.

Ensemble

  • Dalia Schaechter – Mezzosopran
  • Theresia Renelt – Klavier
  • Dorrit Bauerecker – Akkordeon
  • Kurt Fuhrmann – Schlagzeug & Synthesizer

Besondere Aspekte dieser Inszenierung

  • eine Neuinterpretation der Opernfigur Amneris aus feministischer Perspektive
  • eine musikalische Mischung aus Verdi‑Motiven und zeitgenössischen Arrangements
  • ein Ensemble, das Musik, Erzählung und Performance organisch verbindet
  • eine intime, zugleich kraftvolle Klangwelt jenseits klassischer Opernkonventionen
  • ein Abend, der Opernmythologie neu befragt und emotional zugänglich macht

Die Produktion untersucht, wie Nebenfiguren zu Hauptfiguren werden – und wie sich bekannte Opernstoffe öffnen, wenn man ihre Geschichten aus ungewohnten Blickwinkeln erzählt.

1 Kritik

4.0 von 5 Sterne
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"Celeste Amneris"
4 Stunden her.
Kritik

''Den lustigen Themenabend betrachte ich dann trotzdem als in vollem Maß gelungen, denn: Die Schaechter führt sich hier mit ihrem langjährigen Sängerinnen-Ego nebst ihrer so über alle Maßen warmherzigen und humorigen und also hochsympathischen Gesamtpersönlichkeit selbst vor und ist sich also fast für nichts zuschade: Absoluter Glanzpunkt der Performance war dann sicherlich das große Hass- und Einschüchterungsduett zwischen Amneris und Aida ("Fu la sorte dell’armi a’ tuoi funesta"), das Schaechter mit verteilten Rollen sang und spielte; sensationell gemacht!!

Sowieso bleibt festzuhalten, wie präzise und genau die Schaechter all die heiklen Höhen des von ihr aus der Aida live vor aller Ohren Preisgegebenen noch immer meistern tat.

Großer Jubel für die Diva und die andern drei.'' schreibt Andre Sokolowski am 4. Mai 2026 auf KULTURA-EXTRA

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