Münchner Kammerspiele
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Eurydike und Orpheus

Bewertung und Kritik zu

EURYDIKE UND ORPHEUS – Münchner Kammerspiele

Premiere: 26. April 2026
Musiktheater über die Hoffnung auf unsterbliche Liebe
Regie: Anna Smolar
Bühne & Kostüme: Anna Met
Komposition: Jan Duszyński
Libretto: Robert Bolesto
Übersetzung Libretto: Andreas Volk
Videodesign: Johanna Seggelke
Choreographie: Paweł Sakowicz
Musical Conductor: Weronika Krówka
Lichtdesign: Christian Schweig
Dramaturgie: Viola Hasselberg, Robert Bolesto

Über die Inszenierung

„Eurydike und Orpheus“ erzählt den berühmten Mythos aus einer zeitgenössischen Perspektive und verlagert den Fokus auf Eurydike: ihre Stimme, ihre Sehnsucht, ihre Entscheidung. Anna Smolar inszeniert ein poetisches, musikalisch reiches Theater, das zwischen Intimität, Ritual und emotionaler Verdichtung oszilliert. Die Produktion untersucht, wie Liebe, Verlust und Hoffnung in einer modernen Bild- und Klangsprache neu verhandelt werden können.

Anna Mets Bühne und Kostüme schaffen eine ästhetisch klare, zugleich atmosphärisch dichte Welt, in der Körper, Musik und Projektionen ineinandergreifen. Jan Duszyńskis Komposition verbindet zeitgenössische Klangflächen mit lyrischen Motiven, während Robert Bolestos Libretto den Mythos in eine heutige Sprache überführt. Die Choreografie von Paweł Sakowicz erweitert das Spiel um körperliche, fast tranceartige Bewegungsmuster, die die emotionale Reise der Figuren sichtbar machen.

Besetzung

  • Eurydike: Annika Neugart
  • Orpheus: Elisabeth Nittka
  • Amor: André Benndorff
  • Hades: Franziska Hartmann
  • Charon: Enes Şahin
  • Kora: Konstantin Schumann
  • Cerberus: Anja Signitzer

Besondere Aspekte dieser Inszenierung

  • eine Neuinterpretation des Mythos aus Eurydikes Perspektive
  • eine poetische Verbindung aus Musik, Bewegung, Projektion und Schauspiel
  • eine klare, atmosphärisch dichte Ästhetik von Bühne und Kostüm
  • ein Ensemble, das zwischen Ritual, Emotion und musikalischer Präzision agiert
  • eine Inszenierung, die Liebe, Verlust und Selbstbestimmung neu befragt

Die Produktion untersucht, wie der Mythos von Orpheus und Eurydike heute erzählt werden kann – und welche Kraft entsteht, wenn Eurydike selbst zur handelnden Figur wird.

1 Kritik

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18 Stunden her.
Kritik

''Eurydike will sich also einfrieren lassen, und Orpheus beschließt da mitzumachen, lässt sich töten und ebenfalls einfrieren. Die Klinikleitung übergibt sie vorher noch an Hades (Franziska Hartmann) die aus unerfindlichen Gründen in Samthose, Schößchenjacke und einem riesigen federgeschmückten Hut gekleidet ist und aussieht, als ob sie gleich zum Stierkampf aufbrechen möchte. (Kostüme und Bühne: Anna Met) Und dann wird es ganz abstrus. Das Schlafzimmer der beiden Frauen befindet sich in einer Felsenlandschaft mit angedeutetem Wasserfall. Jetzt wird ein mobiler OP-Saal aufgestellt, in dem Ärzte ihre Handlungen vollziehen. Zwischendurch tanzt eine Mickey Mouse in einer Videoeinspielung als Hinweis auf das Gerücht, ihr Schöpfer Walt Disney hätte sich ebenfalls einfrieren lassen.

Die beiden Frauen erwachen wieder, aber Eurydike hält nicht lange durch und stirbt wieder. Zweimal kann man den Körper nicht einfrieren, also wird ihr kurzerhand der Kopf abgetrennt, das verspricht mehr Erfolg. Und natürlich will sich auch Orpheus sofort köpfen lassen. Wie die Ärzte im OP dann herumsäbeln, mit aufgerissenen Augen, blutbespritzt, das soll vielleicht an Splatterfilme erinnern. Dafür ist es dann aber nicht konsequent genug umgesetzt - und warum das eigentlich alles? Als Hades schließlich mit dem Kopf von Eurydike in einem Kochtopf dasitzt, wirkt die Szenerie nur noch befremdlich. Schade für die tollen Schauspielerinnen wie Annika Neugart, mit der man unbedingt Play Auerbach in den Kammerspielen sehen sollte. Das nur als Tipp zum Schluss.'' schreibt Isabella Schmid am 27. April 2026 auf KULTURA-EXTRA

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