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The Goldberg Variations, BWV 988

Bewertung und Kritik zu

THE GOLDBERG VARIATIONS, BWV 988 – HAU1 Berlin

Berlin-Premiere: 27. Februar 2026, HAU1
Choreografie: Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas
Choreografische Assistenz: Diane Madden
Bühnenbild und Lichtdesign: Minna Tiikkainen
Assistenz der künstlerischen Leitung: Martine Lange
Künstlerische Koordination und Planung: Anne Van Aerschot
Technische Leitung: Thomas Verachtert
Assistenz der technischen Leitung: Bennert Vancottem
Technik: Tom Theunis, Jonathan Maes, Sara Breugelmans
Kostümkoordination: Veerle Van den Wouwer
Kostümassistenz: Els Van Buggenhout
Näharbeiten: Emmanuelle Erhart
Mit: Anne Teresa De Keersmaeker (Tanz) und Alain Franco (Klavier)
Uraufführung: 26. August 2020, Wiener Festwochen

Über die Inszenierung

„The Goldberg Variations, BWV 988“ verbindet Johann Sebastian Bachs kompositorische Struktur mit Anne Teresa De Keersmaekers choreografischer Analyse von Bewegung, Rhythmus und Raum. Die Aufführung untersucht die mathematische Präzision und emotionale Tiefe der Variationen und überträgt sie in eine körperliche Sprache, die zwischen strenger Form und improvisatorischen Momenten oszilliert. Die Zusammenarbeit mit Alain Franco am Klavier schafft eine unmittelbare Verbindung zwischen musikalischer Interpretation und choreografischer Reaktion.

Das Bühnenbild und Lichtdesign von Minna Tiikkainen erzeugt einen offenen, klar definierten Raum, der die Bewegungsbahnen sichtbar macht und die Struktur der Musik unterstützt. Die choreografische Arbeit legt Wert auf Wiederholung, Variation und räumliche Muster, die sich mit den musikalischen Veränderungen verschränken. Die technische und künstlerische Betreuung ermöglicht präzise Abläufe, die für De Keersmaekers Arbeitsweise charakteristisch sind.

Mitwirkende

  • Anne Teresa De Keersmaeker (Tanz)
  • Alain Franco (Klavier)

Besondere Aspekte dieser Inszenierung

  • eine choreografische Analyse von Bachs Variationen, die musikalische Struktur in Bewegung übersetzt
  • ein klar definierter Bühnenraum, der Linien, Muster und räumliche Beziehungen sichtbar macht
  • eine enge Verbindung zwischen Live-Musik und choreografischer Reaktion
  • eine Aufführung, die zwischen strenger Form und körperlicher Freiheit balanciert
  • eine Reduktion auf Tanz und Musik, die die Komplexität der Variationen hervorhebt

Die Produktion untersucht, wie musikalische Architektur, körperliche Bewegung und räumliche Struktur miteinander interagieren und welche ästhetischen Formen daraus entstehen.

1 Kritik

3.0 von 5 Sterne
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Anrührend
12 Stunden her.
Kritik

''Für die Ausstatterin Minna Tiikkainen assoziierte der Titel ohnehin nicht viel mehr als einen mit Goldpapier drapierten "Goldberg" am linken Bühnenrand. Dann gab es noch ein silbern glitzerndes Rechteck rechts der Bühne, und außerdem diente ein im Bühnenhintergrund lagerndes Eisenrohr dazu, dass es - von De Keersmaeker durch einen Tritt von ihr nach vorn gerollt - als Halbzeitsignal diente; kurz danach verließ sie die Bühne, um sich umzuziehen, und dann kam sie in einem beigefarbenen Hosenanzug (aus dem sie sich die zweite Stunde nach und nach entschälte) zurück; vorher, also während der ersten Stunde, trug sie ein schwarzes Kleid, das sie ab und zu lüpfte.

Was war nun insgesamt besser: das mehr oder weniger solide Klavierspiel von Franco (er schlug übrigens die Tasten eines Yamaha-Flügels an) oder die mehr oder weniger aufschlussreiche Soloperformance von De Keersmaeker? Und wer begleitete wen, sie ihn oder er sie. Schwer zu sagen.

Insgesamt zog sich der Abend ziemlich hin - - das letzte Drittel konnte ich dann optisch nicht mehr nachverfolgen, weil ich aufgrund eines Hustenanfalls den Saal "stillschweigend" verließ und mir Francos Spiel dann draußen im Foyer, während ich immer wieder neu abhustete, anhörte.

Erst zum Schlussapllaus getraute ich mich wieder rein und sah, wie angerührt die beiden ihren Beifall entgegennahmen.'' schreibt Andre Sokolowski am 2. März 2026 auf KULTURA-EXTRA

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