Bewertung und Kritik zu

Bewertung und Kritik zu

INOAH
Bruno Beltrão / Grupo de Rua
 
Berlin-Premiere: 28. August 2018  (Tanz im August) 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Bruno Beltrão ist bekannt für seine tänzerische Dekonstruktion des Hip-Hop: Seine kraftvollen Choreografien verbinden Street-, Breakdance und Hip-Hop mit zeitgenössischem Tanz. In “INOAH” bezieht er sich auf die politische Situation in seinem Heimatland Brasilien: Vor dem Hintergrund des Korruptionsskandals fragt Beltrão danach, wie wir mit unserer Umgebung verbunden sind, und wie uns ihre Ereignisse und Ideologien prägen.

Zehn Tänzer seiner Kompanie Grupo de Rua verhandeln diese Wechselwirkungen in pulsierenden Begegnungen zwischen Aggression und Ausschweifung, Konfrontation und Gemeinsamkeit.

Weiterlesen: INOAH

Bewertung und Kritik zu

COMPAGNIE KÄFIG 
Pixel
 
Berlin-Premiere: 25. August 2018  (Tanz im August) 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Ein Raster aus Punkten zerspringt zu Schneegestöber, am Boden bäumt sich plötzlich eine Welle auf: In “Pixel” bewegen sich elf Tänzer*innen in einem digitalen Kosmos. Ihre Körper lenken die Projektionen, sie werden jedoch auch Teil der Illusion.

Mourad Merzouki bewegt sich stets zwischen verschiedenen Disziplinen, mit seiner Kompanie Käfig schafft er Choreografien, die Hip Hop, zeitgenössischen Tanz und Zirkus verbinden. Für “Pixel” kollaboriert er erstmals mit den Digital-Künstler*innen Adrien Mondot and Claire Bardainne, um Tanz und Videokunst verspielt, virtuos und traumgleich zu vereinen.

Weiterlesen: Compagnie Käfig: Pixel

Bewertung und Kritik zu

COMPANY WAYNE MCGREGOR
Autobiography
 
Berlin-Premiere: 17. August 2018  (Tanz im August) 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Was bedeutet es, die eigene Lebensgeschichte zu schreiben? 25 Jahre lang hat Wayne McGregor Choreografien entwickelt, die das Leben durch die Erfahrung des Körpers befragen. Nun wendet sich der bekannte britische Choreograf dem Körper als Archiv zu, um einen Zyklus choreografischer Porträts zu erschaffen.

Für seine erste Studie “Autobiography” ließ McGregor seine DNA entschlüsseln. Und schuf ein dynamisches Tanzmosaik, begleitet von den Sounds der Elektro-Musikerin Jlin: eine abstrakte Meditation für zehn Tänzer*innen über das Selbst, das Leben und das Schreiben, die für jede Vorstellung von einem Algorithmus in eine andere Reihenfolge gebracht wird.

Weiterlesen: Company Wayne McGregor

Bewertung und Kritik zu

BALLET DE L’OPÉRA DE LYON
Trois Grandes Fugues
 
Berlin-Premiere: 11. August 2018  (Tanz im August) 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Zu einem ebenso ungewöhnlichen wie kontrastreichen Abend lädt das Ballet de l’Opéra de Lyon ein: Drei bekannte Vertreterinnen des zeitgenössischen Tanzes, Lucinda Childs, Maguy Marin und Anne Teresa de Keersmaeker, schufen Choreografien zu Beethovens “Große Fuge” aus dem Jahr 1825. Ob als vibrierende Studie, dynamischer Kampf oder klare Analyse: Jede Choreografie interpretiert die Fuge neu. So machen “Trois Grandes Fugues” die Komposition auf höchst unterschiedliche Weise hörbar, sichtbar und spürbar – und reflektieren zugleich das komplexe Verhältnis zwischen klassischer Musik und zeitgenössischem Tanz.

Weiterlesen: Ballet de l’Opéra de Lyon

Bewertung und Kritik zu

PRETO
von companhia brasileira de teatro (Curitiba)
 
Regie: Marcio Abreu 
Berlin-Premiere: 15. Mai 2018  
Haus der Berliner Festspiele

Eingeladen zum 55. Berliner Theatertreffen (2018) - Shifting Perspectives

Zum Inhalt: „Vergiss nie, wer und was du bist und warum!” So lautet ein zentraler Satz in „Preto“ (Schwarz). Ausgehend von der Frage wie wir besser miteinander kommunizieren und leben können, untersucht das Künstler*innenkollektiv das Entstehen von Diskriminierungen im Alltag in unseren heutigen Gesellschaften. Dabei verbindet es den Blick aus Brasilien mit einer globalen Perspektive, Philosophie mit Literatur, Musik mit Anthropologie und Theater mit bildender Kunst. Die Gedanken, die Achille Mbembe in seiner wegweisenden Schrift „Kritik der schwarzen Vernunft“ zur Geschichte und den Auswirkungen der Sklaverei formulierte, dienen dem Kollektiv als Ausgangspunkt, um die Auswirkungen des Kolonialismus zu beleuchten. Dabei arbeitet es stets im Kontext aktueller Proteste und Demonstrationen in den Straßen Brasiliens mit dem Anspruch, zentrale politische und globale Aufklärungsarbeit zu leisten. Mit großer Lust rezipiert und zerstört die Performance Stereotype und wirft mit Zitat und Verweigerung ein doppelt scharfes Licht auf die trügerischen, festgefahrenen Bilder in unseren Köpfen. Dreh- und Angelpunkt: die kritische Selbstbefragung der Protagonist*innen auf der Bühne.

Weiterlesen: Preto

Bewertung und Kritik zu

CHOMBOTROPE
von The Jitta Collective (Nairobi/Köln)
 
Regie: Stephanie Thiersch 
Berlin-Premiere: 15. Mai 2018  
Haus der Berliner Festspiele

Eingeladen zum 55. Berliner Theatertreffen (2018) - Shifting Perspectives

Zum Inhalt: Wie kleidet sich die Zukunft? Mit einem surrealen Fashion-Konzert, das blendet, lärmt und läutert, versucht das afrikanisch-europäische Kollektiv das Erbe der kulturellen Aneignung neu zu denken. In einem spielerisch-subversiven Perspektivwechsel verknüpft Chombotrope dabei Elemente des Voguing und des zeitgenössischen Tanzes mit Beatboxing, Rap, Drums und Turntables. Dabei entsteht ein Mix futuristischer Identitäten mit einer ungewöhnlichen tänzerischen Sprache, die mitreißt und fesselt. Mit einer zugespitzten und persönlichen Praxis der Selbstermächtigung erzeugt das Kollektiv ein Wurmloch zwischen zwei Kontinenten: Tradition und kulturelles Diebesgut werden verknüpft, verdreht und gebündelt und lassen neue Narrative entstehen. Bedrohlich und verwirrend-ursprungslos werden Animismus mit Science-Fiction und das Spirituelle mit Technologie verwoben.

Weiterlesen: Chombotrope

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN
Haus der Berliner Festspiele
www.berlinerfestspiele.de
Schaperstraße 24 - 10719 Berlin
Telefon: 030 254 89-0

SPIELPLAN & KARTEN
3.7
Durchschnittsnote aller Stücke
5 2
4 12
3 4
2 2
1 0
Kritiken: 20
HIER KÖNNTE IHRE 
WERBUNG STEHEN
ab 7,99 € / Woche
ANZEIGE

 AUF DER BÜHNE © 2018                            
                                                                                                          Anmelden  Registrieren
Toggle Bar

Wie fandest du die Inszenierung?             

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Wir würden uns über deine Meinung sehr freuen. Du musst dich dafür nicht registrieren.

x