Haus der Berliner Festspiele
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    Emanuel Gat Dance: LOVETRAIN2020



    Bewertung und Kritik zu

    LOVETRAIN2020 
    Emanuel Gat Dance
     
    Premiere: 3.Oktober 2020 (Montpellier Danse)
    Deutschland-Premiere: 7. November 2021 (Staatstheater Darmstadt/Tanzfestival Rhein-Main) 
    Berlin-Premiere: 21. Januar 2023 
    Haus der Berliner Festspiele 

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    Zum Inhalt: Eine Feier des Tanzes mit Konzertfeeling, eine expressive Expedition in alle Facetten des Daseins, eine choreografische Ode an den Sound und die Stimmung der 1980er-Jahre – all das ist „LOVETRAIN2020“, ein zeitgenössisches „Musical“ für 14 Tänzer*innen zu den Songs des britischen Duos Tears for Fears aus den 1980er-Jahren. Uraufgeführt inmitten der COVID-19-Pandemie im Oktober 2020, zeigt die Arbeit nicht nur die Kraft der Körper und der Gemeinschaft, sondern schlägt auch einen Bogen zur Musikgeschichte: Mit Tears for Fears setzte ein weltweiter Aufschwung der britischen Popmusik ein, der in „LOVETRAIN2020“ Widerhall findet. Der Choreograf Emanuel Gat lässt der unverwechselbaren Musik Raum und findet dennoch mit den Tänzer*innen seiner Company unterschiedliche Zugänge zu den Rhythmen und Texten des Duos. Mitreißende Gruppenchoreografien gehen fließend in ausdrucksstarke Soli und Duette über, die Tänzer*innen treffen immer wieder aufeinander, stoßen sich ab, geben sich der Musik hin oder fordern sie heraus. Durch die außergewöhnliche Bewegungssprache entstehen nicht nur neue Bezüge zu weltbekannten Hits wie „Shout“ oder „Everybody Wants to Rule the World“, sondern auch atemberaubende, vielschichtige Bilder. Im Spiel von Licht und Schatten, gestaltet von Emanuel Gat, und den farbenfrohen, fantasievollen Kostümen von Thomas Bradley geben sich Menschen einander hin und suchen doch weiter, finden Freiheit in der Bewegung und Energie in der Stille, halten inne und brechen aus in einem Rausch von Farben und Formen. Let it all out!

    Mit Églantine Bart, Thomas Bradley, Robert Bridger, Gilad Jerusalmy, Péter Juhász, Michael Loehr, Emma Mouton, Eddie Oroyan, Rindra Rasoaveloson, Ichiro Sugae, Karolina Szymura, Sara Wilhelmsson, Jin Young Won

    Choreografie, Licht: Emanuel Gat
    Kostümdesign: Thomas Bradley
    Kostümgestaltung: Thomas Bradley, Wim Muyllaert
    Tears for Fears Musik
    Emanuel Gat Dance: Mélanie Bichot, Marjorie Carré Produktion
    Technische Leitung, Lichttechnik: Guillaume Février
    Tontechnik: Frédéric Duru
    Garderobe: Marie-Pierre Callies


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    Melancholische New Wave-Choreographien mit zwei Highlights
    10 days ago
    Kritik

    Wie ausgehungert das Berliner Publikum nach internationalen Tanz-Gastspielen ist, zeigte sich gestern Abend: die Karten für „Lovetrain 2020“ waren so schnell weg, dass noch eine zusätzliche Late Night-Vorstellung im Haus der Berliner Festspiele organisiert wurde. Die 75 Minuten kurze Show wurde von einem Teil des Publikums mit Standing Ovations gefeiert.

    Thomas Bradley, einer der 13 Tänzer*innen von Emanuel Gat Dance, hat die opulenten Kostüme kreiert, die voller Rüschen und Glitzer ein rauschendes Fest versprachen. Thematisch ist dieser Abend, der während der kurzen Phase zwischen den Lockdowns im Frühherbst 2020 in Montpellier zur Premiere kam, eine Hommage des Choreographen an Idole seiner Teenager-Zeit.

    Wie viele im Saal ist der aus Israel stammende, seit 2008 in Frankreich lebende Emanuel Gat ein Kind der 1980er Jahre. Er suchte sich das britische New Wave-Duo „Tears for Fears“ aus, elegisch und melancholisch gleiten viele Tableaus dahin.

    Als Hommage war es ein Fest für Fans dieser Band und der von ihnen geprägten Stilrichtung. Eine Schattenseite dieses ganz auf ein Duo fokussierten Abends war, dass sich die Songs sowie ihre tänzerischen Interpretationen oft sehr ähnelten.

    Zwei Highlights stachen heraus: Zu „Mad World“ zuckten die Körper in trauriger Verzweiflung, zu „Shout let it all out“ lief das Ensemble kurz vor Schluss ebenfalls noch mal zu großer Form in einer raffinierteren, mitreißenderen Choreographie auf.

    Komplette Kritik

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    Einfach sexy
    11 days ago
    Kritik

    ''Der israelische Tänzer, Choreograf und Companygründer Emanuel Gat (54) ließ also seine Tänzerinnen und Tänzer intensiv diese Musik [s.o.] hören, verinnerlichen und mit ihren Körperausdrücken "nachstellen", was hochsinnlich aussah (Kostüme: Thomas Bradley & Wim Muyllaert) und schlicht Freude beim Betrachter erzeugte dieses alles auf der Bühne vorgetanzt zu kriegen. Zwischendurch gabs freilich auch paar dramaturgisch wenig nachvollziehbare und völlig stumme Kunstpausen, in denen die Companymitglieder irgendwie "auf sich allein gestellt" agierten; das erledigten sie fantasiereich und aufs Professionellste und mit viel, viel, viel auspuffendem Theaternebel unterstützt.

    Ich selbst bekenne ungeniert, dass ich kein Fan der nervenden Musik von den zwei Tears for Fears bin, aber (wie schon angedeutet:) sexy nachbereitet fand' ich sie dann allemal. Tanz hat halt immer oder meistens auch eine erotisierend-pricklerische Komponente, und schon deshalb war und würde "es" nie langweilig. Kommt ruhig mal wieder!'' schreibt Andre Sokolowski am 22. Januar 2023 auf KULTURA-EXTRA

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