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REMAINS
Andrew Schneider und Sasha Waltz & Guests
Premiere: 12. März 2020
Radialsystem V - Berlin

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Zum Inhalt: Körper in Raum und Zeit: Wir sind anwesend - in diesem Raum, aber auch in diesem Moment, in dieser Zeit. Welche Spuren haben wir gelegt, welche werden wir hinterlassen?
In seinem Deutschlanddebüt im Auftrag von Sasha Waltz & Guests begibt sich der US-amerikanische Performer, Autor und Regisseur Andrew Schneider gemeinsam mit neun Tänzer*innen der Compagnie auf eine Recherchereise in die zugleich wissenschaftlichen wie mystischen Felder der Quantenverschränkungen und menschlichen Verstrickungen. Wie wirken sich Quantenverschränkungen auf die Energie zwischen zwei menschlichen Wesen aus? Schreiben sich geisterhafte Ereignisse in weiter Ferne in den Körper ein und haben sie Auswirkungen auf unser Miteinander?

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OPEN SPACES 2020: Rita Klaus
Tanzstück von Martin Hansen
Premiere: 14. Februar 2020
Radialsystem V - Berlin

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Zum Inhalt: Wer ist Rita Klaus? Die Welt von Rita Klaus ist aus Versatzstücken eines zufällig entdeckten privaten Archivs in der australischen Wüste zusammengesetzt: Aus dieser Wunderkammer akribisch angeordneten Krimskrams’ ist das Bild einer Frau entstanden, das den Künstler Martin Hansen seither verfolgt... „Rita Klaus“ ist eine affektive, illusorische und kritische Auseinandersetzung mit dem Erinnern, in der diskrete, prägnante und besondere Momente aus dem Leben eines Menschen wieder auferstehen. In der Performance wird Ritas Archiv unermüdlich durchgraben, auf der Suche nach neuen Formen von Zusammenhang und Bedeutung. In einer Serie konstruierter Begegnungen zwischen Form, Körpern und der Performancesituation entsteht ein zeitlicher Drag, ein unmöglicher und generativer Akt der Verkörperung von Rita, die allen fremd ist. „Rita Klaus“ ist ein zeitgenössisches Tanzstück, ein Duett für zwei Performer*innen und ihre Geister.

Rita Klaus wurde in Halle geboren und emigrierte im Alter von 10 Jahren nach Westdeutschland. Sie besuchte Ostdeutschland jedes Jahr im August, arbeitete als Verkäuferin in unterschiedlichen Städten, träumte von mehr und emigrierte nach Australien. Dort überlebte sie durch Sexarbeit, fand eine Hütte in der Wüste, hörte nie auf, ihre Leben zu dokumentieren und starb schließlich.

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DROPS AND SEEDS
Prumsodun Ok & NATYARASA und Ensemble KNM Berlin
Deutschland-Premiere: 31. Januar 2020 (CTM Festival)  
Radialsystem V - Berlin

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Zum Inhalt: Nach einem Gedicht des norwegischen Lyrikers Simen Hagerup benannt verweist „Drops and Seeds“ auf den Genozid der „Roten Khmer“ in den 1970er Jahren und kennzeichnet die Wiederbelebung und Weiterentwicklung der traditionellen Tanzkultur Kambodschas. In einer biografisch eng verwobenen Lehrer*in-Schüler*in-Beziehung wird die Kunst des Khmer Tanzes von wenigen Einzelpersonen über Generationen hinweg weitergegeben. Prumsodun Ok, Choreograf und Gründer der ersten offen queeren Tanzkompanie Kambodschas – Prumsodun Ok & NATYARASA – gehört zu ebendieser vermittelnden Generation. Gemeinsam mit der in Berlin lebenden Komponistin Ana Maria Rodriguez, dem Lichtdesigner Fred Pommerehn und dem Ensemble KNM Berlin hat er „Drops and Seeds“ ins Leben gerufen.

„Drops and Seeds“ betrachtet den Tanz als Medium zwischen Himmel und Erde – ein Konzept, das für den traditionellen Tanz in der Khmer-Kultur von zentraler Bedeutung ist – und arbeitet mit Bedeutungsverschiebungen, die entstehen, wenn Traditionen bedroht oder in Erinnerung gerufen werden. Die Androgynität der queeren Tänzer*innen nimmt den Tanz aus seinem gewohnten Kontext und schafft so Raum für Erinnerungs- und Überlieferungsfragen und reflektiert Machtpositionen in der traditionellen Gesellschaft und in kulturellen Formen. Die Komponistin Rodriguez komponiert dazu die (akustische) Realität neu: Sie sieht in den hunderttausenden Landminen, die noch immer unter der Erde Kambodschas liegen, materialisierte Erinnerungen an den Genozid und damit Resonatoren der gewaltigen und plötzlichen Wucht, die das Land traf. Die Künstler*innen lassen das Publikum ein fragiles, audiovisuell gerastertes Terrain betreten, das auf der unendlichen Antwort zwischen klein und groß, Individuum und Gesellschaft sowie persönlichem Schicksal und kosmischem Pathos beruht.

Weiterlesen: Drops and Seeds

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THE MATCH
Cullberg / Deborah Hay
Deutschland-Premiere: 23. August 2019 (Tanz im August)  
Radialsystem V - Berlin

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Zum Inhalt: Nachdem sie viele Jahre lang vorwiegend mit Laien zusammengearbeitet hatte, schuf Deborah Hay 2004 mit „The Match“ erstmals wieder ein Stück für vier erfahrene Tänzer*innen. Ausgehend von der Überzeugung, Choreografie entspringe nicht bestimmten Trainingsformen, sondern dem ganzen Körper, forderte Hay die Tänzer*innen dazu auf, ihre antrainierten Techniken und ihr erlerntes Wissen aufzugeben. In „The Match“, für das sie mit dem New York City Bessie Award ausgezeichnet wurde, komponiert Hay einfache Handlungen zu einem komplexen Tanz. Bei „Tanz im August“ wird das bedeutende Stück in einer Adaption des Cullberg Ballet gezeigt.

Weiterlesen: Cullberg / Deborah Hay: The Match

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TEN 
Deborah Hay
Deutschland-Premiere: 23. August 2019 (Tanz im August)  
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Zum Inhalt: Zwei Stangen, horizontal und vertikal, geben dem Raum und der Bewegung Struktur. Eine Band – Die Türen – spielt, während zehn Performer*innen ihre eigene Version des Kinderspiels „Follow the Leader“ schaffen. Sie folgen dabei einem Score von radikaler Einfachheit: Legere Schritte ordnen sich zu strikt geometrischen Konfigurationen, alltägliche Bewegungen fügen sich zu komplexen Haltungen. Für „Tanz im August“ wird Deborah Hay „ten“ mit zehn Berliner Performer*innen neu aufnehmen.

Weiterlesen: Deborah Hay: ten

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KATA 
Compagnie par Terre / Anne Nguyen
Deutschland-Premiere: 16. August 2019 (Tanz im August)  
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Zum Inhalt: Die Choreografin Anne Nguyen ist eine Pionierin des Hip Hops, dessen Körpersprache sie im zeitgenössischen Tanz virtuos dekonstruiert und fortentwickelt. In dem Stück „Kata“ verbindet sie zwei ihrer zentralen Einflüsse miteinander: Breakdance und Martial Arts. Jede Breakdance-Bewegung erhält innerhalb des Stücks eine neue Bedeutung und verwandelt acht Tänzer*innen in moderne Samurai, in Vertreter*innen eines Krieger*innenideals, das heutzutage absurd erscheint. Zu rhythmisch treibender Musik greifen die Körper der Tänzer*innen nach fiktiven Gegner*innen und tragen ihre Kämpfe in Tanzschritten aus.

Weiterlesen: Anne Nguyen: Kata

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NIEMAND STIRBT IN DER MITTE SEINES LEBENS
Lebensrausch und Totentänze – szenisches Konzert von Nico and the Navigators
Premiere: 24. April 2019 (Konzerthaus)
Radialsystem V - Berlin

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Zum Inhalt: Mit „Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens. Lebensrausch und Totentänze“ führen Nico and the Navigators ihr erfolgreiches Format der inszenierten Konzerte fort: Wie leben wir mit dem Wissen, dass wir sterben müssen? Gibt es Übungen, mit denen wir uns auf diesen Abschied vorbereiten können? Sollen wir den Tod, wie Nietzsche es vorsah, zu einem Fest machen? Oder tanzen wir besser schon vorher auf dem Vulkan?

Die Performer*innen begegnen sich in ekstatischen Totentänzen, halten inne und lehnen sich gegen das Unvermeidliche auf. Entschlossen stellen sie sich der Vergänglichkeit und verkörpern Momente und Prozesse vor dem „größten Abschied“. Die Sänger*innen und Musiker*innen sorgen für ein breites Klangspektrum zwischen Barock und Pop, zwischen Kunstlied und Quodlibet. Mit Werken u.a. von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Leonard Cohen, Rufus Wainwright, Klaus Nomi und György Ligeti wechseln sich stille und rauschhafte Momente in einer lebendigen musikalischen Debatte ab – und stellen dabei die Macht des Todes als Maßstab allen Lebens dar.

Weiterlesen: Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens

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SERGE 
Solistenensemble Kaleidoskop & Luigi De Angelis
Regie: Luigi De Angelis 
Premiere: 17. November 2018 
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Zum Inhalt: Eine Choreographie der Verführung: Das Musiktheater "SERGE" von Luigi De Angelis und dem Solistenensemble Kaleidoskop ist inspiriert vom visionären russischen Kunstimpresario Sergei Diaghilev. Der Gründer der weltweit bekannten Ballettcompagnie Ballets Russes beeinflusste und veränderte Anfang des 20. Jahrhunderts die Welt des Tanzes und der Musik grundlegend - und verführte die Öffentlichkeit mit seinen ästhetischen Neuerungen.

In "SERGE" verbinden sich Musik und Bewegungen, Gesten und Mimik als gleichberechtigte Ausdruckselemente zu einer interdisziplinären Komposition. Ausgehend von berühmten Werken, die im Auftrag der Ballets Russes entstanden sind, kreiert Michael Rauter einen Klangkosmos, in dessen Zentrum Claude Debussys "Prélude à l'après-midi d'un faune" steht. Andere ikonische Werke der Zeit wie Erik Saties "Parade" oder Maurice Ravels "Daphnis und Chloé" tauchen in diesem Kosmos auf, verschmelzen miteinander und verschwinden wieder. Luigi de Angelis entnimmt den Choreographien Vaslav Nijinskys Fragmente, Spuren und Andeutungen, ergänzt sie um eine Partitur neu entwickelter Gesten und Bewegungen und lässt so eine eigene performative Struktur entstehen. Sieben Musiker, die gleichzeitig als Performer agieren, verwandeln die ursprünglich für großes Orchester geschriebenen Werke in intime Kammermusik, zitieren berühmte Bewegungen - und gehen so höchst unterhaltsam der musikalischen DNA der Ballets Russes auf die Spur.

Weiterlesen: Serge

 

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