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    SPIELPLAN & KARTEN

    Träumerei des Verschwindens

    Bewertung und Kritik zu

    TRÄUMEREI DES VERSCHWINDENS 
    Performance von Lina Gómez
    Premiere: 27. Januar 2022 
    Radialsystem V - Berlin

    Zum Inhalt: Körper im Wandel: „Träumerei des Verschwindens“ ist ein Tanzstück, das die Haut als Membran für einen oder mehrere Körper erforscht. Die choreografische Arbeit konzentriert sich auf den Körper und seine Plastizität, Texturen und Grenzen — und auf die synästhetische Verfügbarkeit und Fähigkeit, die unsere Körper haben, um sich selbst kontinuierlich zu transformieren. Fünf nackte Tänzer*innen, die über die gesamte Performance hinweg mit dem Kopf in Kontakt mit dem Boden stehen, entwickeln eine spezifische Bewegungsqualität, die auf Verrenkungen beruht und in einem langsamen Tempo ausgeführt werden. Die individuellen Konturen der Performer*innen verschwimmen zunehmend, bilden neue Figuren nach und erfinden sich selbst in einer unendlichen amorphen Konfiguration neu...

    mit Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chapon und Felipe Fizkal

    Idee, Konzept und Choreografie - Künstlerische Leitung: Lina Gómez
    Musik und Co-Kreation: Michelangelo Contini und Gearóid Ua Laoghaire
    Stimme: Maja Olenderek
    Sound collaboration: Ignacio Villa
    Lichtdesign: Bruno Pocheron
    Dramaturgische Beratung: Thomas Schaupp

    4.0 von 5 Sterne
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    Weiterentwicklung eines früheren Stückes
    2 Jahre her.
    Kritik
    ''Lina Gómez, die aus Kolumbien stammt und in Brasilien und Berlin Tanz studiert hat, ist hier in Bewegung, Sound und Licht eine erstaunliche Weiterentwicklung eines früheren Stückes gelungen. Eine erste Version hatte sie 2015 als Abschlussarbeit am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin gezeigt. Unvergesslich, denn sie hatte damals die nackten Leiber unendlich langsam als amorphe Masse über den Boden kriechen lassen. Jetzt, in der neuen Version, in der Vereinzelung der Körper, wirkt das noch dramatischer, wobei sie auch hier zu skulpturalen Formen findet, zu einem Haufen aus ineinander verknäulten Leibern, bei dem nicht mehr erkennbar ist, zu wem welche Körperteile gehören. Die Wirkung beim Zusehen ist trancehaft. Dieses Stück erzeugt seine eigene Zeit und seinen eigenen Raum, ist wie eine Traumreise. Letztlich sind wir Zuschauer:innen es, die ins Träumen geraten, für die Ort und Zeitpunkt verschwinden.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
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