remains

Bewertung und Kritik zu

REMAINS
Andrew Schneider und Sasha Waltz & Guests
Premiere: 12. März 2020
Radialsystem V - Berlin

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Zum Inhalt: Körper in Raum und Zeit: Wir sind anwesend - in diesem Raum, aber auch in diesem Moment, in dieser Zeit. Welche Spuren haben wir gelegt, welche werden wir hinterlassen?
In seinem Deutschlanddebüt im Auftrag von Sasha Waltz & Guests begibt sich der US-amerikanische Performer, Autor und Regisseur Andrew Schneider gemeinsam mit neun Tänzer*innen der Compagnie auf eine Recherchereise in die zugleich wissenschaftlichen wie mystischen Felder der Quantenverschränkungen und menschlichen Verstrickungen. Wie wirken sich Quantenverschränkungen auf die Energie zwischen zwei menschlichen Wesen aus? Schreiben sich geisterhafte Ereignisse in weiter Ferne in den Körper ein und haben sie Auswirkungen auf unser Miteinander?

Tanz und Choreografie: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Luc Dunberry, Ageliki Gouvi, Margaux Marielle-Tréhoüart, Sasa Queliz, Orlando Rodriguez, Joel Suárez Gómez, Takako Suzuki und Stylianos Tsatsos

Regie/Choreografie, Konzept, Bühne, Sound & Video: Andrew Schneider
Kostüm: Jasmin Lepore
Licht: Yi Zhao und Andrew Schneider
Dramaturgie: Jochen Sandig


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Abschied, Wehmut – Geisterwesen – eigenes Universum
  · 13.03.20
"remains" ist neben einigen komischen, comedyhaften Szenen v.a. von Wehmuts-, Abschieds-, fast Apokalypse-Stimmung durchweht, vom Fortgehen, vom Tod. "Don’t Go" ruft gegen Ende eine Tänzerin einer anderen zu, in der nächsten Szene ist diese von Schattenwesen umringt, wirkt selbst wie ein Geist – während Popmusik in der Ferne zerfasert und ein wummernder Herzschlag die Bühne erbeben lässt.

Andrew Schneider hat mit höchstem technologischem Einsatz ein eigenes Universum entworfen, hat die lineare Realität mit aller Logik und Konsequenz, die wir zu kennen meinen, aufgelöst – es gibt nur noch Restspuren des uns Bekannten, die er aber auch verwehen lässt. Ein faszinierender, immer wieder überraschender visueller Rausch – mit Jubel und Füßetrampeln gefeiert - schade, dass das zumindest vorerst nicht mehr zu sehen ist.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
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