Bewertungen, Kritiken und Rezensionen zu sehenswerten Theaterstücken, Opern und Musicals, die in Wien spielen:

 

Bewertung und Kritik zu

DIE GLASMENAGERIE
von Tennessee Williams
Regie: David Bösch 
Premiere: 16. Februar 2018 
Burgtheater Wien
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Die GlasmenagerieZum Inhalt: Ärmlich und beengt geht es zu in der Wohnung der Wingfields in St. Louis: Während die von ihrem Mann verlassene Amanda sich in ihre Südstaatenjugend zurückträumt und auf einen Verehrer für ihre körperlich beeinträchtigte Tochter Laura wartet, ernährt Sohn Tom, ein verhinderter Schriftsteller, die Familie als Lagerarbeiter. Vor der prosaischen Realität flüchten sich alle drei in lyrische Tagträume: Amanda in die Erinnerung an ein für sie längst vergangenes aristokratisches Leben, Laura in ihre Sammlung von Glastieren und Tom in Zelluloid und Alkohol. Ein Arbeitskollege von Tom, Jim O’Connor, erscheint kurzzeitig als Retter, er soll die in ihn verliebte Laura heiraten. Doch wie Jim ihr nach dem gemeinsamen Abendessen eröffnen muss, hat er sich bereits für eine andere entschieden. Laura schenkt ihm daraufhin das gläserne Einhorn, das er beim Tanz mit ihr zerbrochen hat.

Weiterlesen: Die Glasmenagerie (Burgtheater Wien)

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GUTMENSCHEN 
von Yael Ronen und Ensemble
Regie:  Yael Ronen 
Premiere: 11. Februar 2018
Volkstheater Wien

Zum Inhalt: Mehr als zwei Jahre später kommen die Akteur/innen wieder zusammen und setzen dort an, wo sie beim letzten Mal auseinander gegangen sind: Es gibt ein Wiedersehen mit den Geschwistern Maryam und Elias. Gemeinsam mit ihrem beweglichen Familiengefüge haben sich in der Wohnung ihres verstorbenen Vaters gut eingerichtet. Den Kindern geht es gut, neue Liebesbeziehungen sind entstanden. Österreich rückt nach rechts und der Cousin Yousef bekommt einen negativen Asylbescheid. Nach zwei Jahren des Zusammenwachsens bricht die Wirklichkeit erneut ins Wohnzimmer ein, und die Vollintegrierten nehmen die Herausforderung gemeinsam an.

Weiterlesen: Gutmenschen (Volkstheater Wien)

Bewertung und Kritik zu

SUFF 
von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov
Regie: Alexandra Liedtke 
Premiere: 01.02.2018 
Theater in der Josefstadt, Wien

Zum Inhalt: Mit Suff hat Thomas Vinterberg ein Stück geschrieben, das tief in die Wohnzimmer der großbürgerlichen Damenwelt des heutigen Wien schaut. Was machen sie eigentlich, diese immer gut gewandeten, immer schön geschminkten und so belesenen Damen, wenn die Männer schon gestorben sind und die Kinder längst ausgezogen? Hier frönen sie vor allem dem Trinken – dem feiernden, dem bacchantischen, dem lustvollen Trinken, aber auch dem selbstzerstörerischen Trinken, das nicht nur den eigenen Körper kaputt macht, sondern auch familiäre Beziehungen. Aber Hedwig, Irma, Constanze und Marion haben ja einander – und das reicht vielleicht sogar auch.

Weiterlesen: Suff (Theater in der Josefstadt)

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EIN KÖRPER FÜR JETZT UND HEUTE
von Mehdi Moradpour
Regie: Zino Wey 
Premiere: 27.01.2018
Schaupielhaus Wien

Zum Inhalt: Leerstehende Rohbauten am Rande des Häusermeers, umgekippte Ölfässer, eine verlassene Raffinerie am Stadtrand. Unter den Maulbeerbäumen begegnen sich junge und ältere Menschen, Randständige in einer surrealen Welt. Elija trifft dort auf Homosexuelle, Transgender, Prostituierte. Was Begierden und Sehnsüchte anbetrifft, passt Elija nicht in das gängige Korsett des weiblich-männlichen Dualismus, von Hetero- oder Homosexualität. Weil in dieser Gesellschaft alles, was sich zwischen diesen Polen bewegt, nicht akzeptiert wird, hatte Elija sich auf Druck eines früheren Partners zu einer Geschlechtsumwandlung entschlossen. Die Operation bot dem Paar die einzige Chance, ihre Beziehung offen leben zu können. Doch Frieden mit dem eigenen Körper brachte sie Elija noch lange nicht. Elija träumt von einem neuen sozialen Körper, von neuen Allianzen zwischen Mensch, Tier und Maschine/Technik.

Weiterlesen: Ein Körper für Jetzt und Heute (Schaupielhaus Wien)

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2.9
Durchschnittsnote aller Stücke
5 2
4 10
3 11
2 11
1 3
Kritiken: 3
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