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FIDELIO
Ludwig van Beethoven
Regie: Christoph Waltz 
Premiere: 20. März 2020 (Online) 
Theater an der Wien

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Zum Inhalt: Erleben Sie das Opernereignis des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020 am 20. März auf ORF 2: FIDELIO (1806) in einer Inszenierung von Oscar-Preisträger Christoph Waltz. Es spielen die Wiener Symphoniker unter der musikalischen Leitung von Manfred Honeck. Die einzige Oper von Ludwig van Beethoven wurde am Uraufführungsort Theater an der Wien letzte Woche (KW11) dank des großen Einsatzes und Engagements aller Beteiligten während der Proben aufgezeichnet.
Am 20. März können Sie diese außergewöhnliche Neuproduktion um 22.30 Uhr in einer Aufzeichnung, entstanden in einer Kooperation der Vereinigten Bühnen Wien mit UNITEL und dem ORF, in der ersten Reihe fußfrei von zu Hause erleben. Bereits um 19 Uhr ist die Aufzeichnung online auf der Klassikplattform myfidelio.at erstmals zu sehen. Außerhalb Österreichs wird die Produktion am 20. März 2020 um 19.00 Uhr auf medici.tv gezeigt.

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DAS INTERVIEW
nach dem Film von Theo van Gogh
Regie: Martin Kušej 
Premiere: 23. Februar 2020 
Akademietheater Wien 

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Zum Inhalt: Es beginnt mit einer professionellen Demütigung. Anstatt der Pressekonferenz beizuwohnen, in der das Kabinett seinen Rücktritt bekannt gibt, ist der Journalist Pierre Peters in Vertretung eines erkrankten Kollegen zu einem Interview mit der bekannten Fernseh-Schauspielerin Katja Schuurman in deren Wohnung abgestellt. Statt Weltgeschichte erwartet den weitgereisten Politreporter also der Glamour der Klatschspalten. Die Schauspielerin andererseits hat ihre Erfahrungen mit männlichen Interviewern und deren publizistischen Interessen.  „Katja treibt es mit Karl. Katja treibt es mit Jan. Katja trauert Jan nach. Hat Katja wieder neue Titten? Katja lässt sich den Po liften. Katja in Waffenskandal verwickelt …“ Sie weiß also, wie schlecht in dieser Konstellation ihre Chancen stehen, etwas von ihrer persönlichen Wahrheit zu vermitteln. Hat die Öffentlichkeit überhaupt ein Interesse daran? Sollte sie es haben? Welchen Einfluss hat das öffentliche Bild auf die private Sphäre, welchen Einfluss können die beiden Opponenten in der persönlichen Begegnung auf das öffentliche Bild nehmen, das unweigerlich entstehen wird? Dass das Interview erscheinen wird, ist beiden klar, etwas Anderes scheint nicht in ihrer Macht zu stehen. Aber welche Wahrheit wird es am Ende enthalten? Der Kampf darum, was „echt“ ist und was „story“ betrifft die Existenz beider Kontrahenten. Entsprechend trickreich und skrupellos wird er von beiden Seiten geführt.

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THIS IS VENICE (Othello & Der Kaufmann von Venedig)
nach William Shakespeare
Regie: Sebastian Nübling 
Premiere: 22. Februar 2020 
Burgtheater Wien 

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Zum Inhalt: Auf dem Rialto, dem zentralen Markplatz der von Krisen geschüttelten Supermacht Venedig, ist die Hölle los. Intrigen werden gesponnen, Seilschaften geknüpft, Ehen besiegelt und Deals gemacht. Im großen Karneval um Macht, Geld und Handelsvorteile hat sich ein rissiges patriarchales System durchgesetzt, das auf der Unterdrückung der Frauen und dem strukturellen Ausschluss von Minderheiten basiert. Es gilt das Gesetz der Väter — und was nicht weiß, venezianisch und christlich ist, wird als das Andere markiert und von der Norm ausgeschlossen. So stabilisiert sich die Geld­ und Kriegsmaschine Venedig und übersteht eine Krise nach der anderen. Mehr noch: Sie vergrößert trotz ihres maroden Kerns ihren Reichtum und ihre Macht. In dem drohenden Krieg gegen die Türken, die bereits mit mehr als hundert Schiffen vor Zypern liegen und das Kolonialreich bedrohen, will sich ganz Venedig bewähren.

Die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen und die Bühnenbildnerin Muriel Gerstner haben die zwei großen Venedig­-Stücke von William Shakespeare in einer dramatischen Welt um den Rialto vereint. Da ist die berühmte Tragödie von Othello, dem schwarzen Feldherrn, der von dem diabolischen Einflüsterer Jago dazu verleitet wird, seine Ehefrau Desdemona aus Eifersucht zu erdrosseln. Die Tragödie trifft auf die Komödie Der Kaufmann von Venedig um den jüdischen Geldverleiher Shylock, der von der venezianischen Geldmaschine erst dringend benötigt und dann von ihr vernichtet wird.

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EGMONT
von Christian Jost
Regie: Keith Warner 
Premiere: 17. Februar 2020 
Theater an der Wien

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Zum Inhalt: Die spanischen Niederlande werden von Aufständen gegen die Herrschaft Philipps II. erschüttert. Die Menschen haben sich teilweise dem neuen protestantischen Glauben angeschlossen, sie fordern Religionsfreiheit und größere Selbständigkeit für ihr Land. Spaniens Statthalterin, Philipps Halbschwester Margarete von Parma, versucht immer wieder Kompromisse zu finden und das Land zu beruhigen. In ihr hoffen die niederländischen Adligen eine Verbündete für eine diplomatische Lösung zu haben. Vor allem Prinz Egmont von Gaure ist einer derjenigen, der mit ihrer Hilfe einen für die Niederlande und Spanien befriedigenden, gerechten Frieden aushandeln will. Er hofft, mit seiner Geliebten Clara dann endlich ein gemeinsames Leben beginnen zu können. Da Margarete von Egmont sehr angetan ist, erscheint es ihm durchaus möglich, die Politik beeinflussen zu können. Philipp II. wünscht aber den harten Kurs beizubehalten, mehr Eigenständigkeit der Niederlande und gar Religionsfreiheit kommen für ihn auf keinen Fall in Frage.Er selbst zeigt sich jedoch nicht in den  krisengeschüttelten Provinzen, sondern sendet den als gnadenlos bekannten Herzog von Alba zu seiner Schwester, er soll das Taktieren beenden und mit Waffengewalt Ruhe schaffen. Egmont mag nicht glauben, dass Philipp so unnachgiebig ist, er sieht die Quelle aller Brutalität nur in Alba, der König ließe gewiss mit sich reden, stünde man ihm persönlich gegenüber. Clara ist weniger idealistisch, sie rät dem Geliebten zur Flucht, was Egmont ablehnt. Er spürt keine Gefahr für sich, schließlich ist er Margaretes Schützling. Aber schnell wird klar, wie vergeblich dies ist: Alba lässt Margarete heimlich ermorden. Nun steht seiner Unbarmherzigkeit niemand mehr entgegen, und er nimmt den unvorsichtigen Egmont fest. In dieser Situation können der Gefangene und Clara nur noch auf Hilfe durch Albas Sohn Ferdinand hoffen, weil dieser sich von Egmonts Freiheitsideen fasziniert zeigt. Der junge Mann  muss sich nun entscheiden, ob er der Freiheit den Weg bahnen oder rücksichtslos die eigene Karriere durchsetzen will – wird er den Kreislauf von Unterdrückung und  Ausbeutung um des Machterhalts willen unterbrechen oder ihn nur weiter antreiben?

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DAS GROSSE HEFT
nach dem Roman von Ágota Kristóf
Regie: Sara Ostertag 
Premiere: 3. Dezember 2019 
Kosmos Theater Wien 

Zum Inhalt: Es herrscht Krieg. Um dem Bombenhagel zu entkommen bringt eine Mutter ihre Kinder – Zwillinge – aufs Land zur Großmutter.
In komprimierter Sprache lässt die ungarische Autorin Ágota Kristóf die Zwillinge in einem großen Heft notieren, wie sie ohne Hoffnung auf Liebe und Mitgefühl ihre Werte und Handlungen der Grausamkeit ihrer Umgebung anpassen und durch Übungen zur Abhärtung des Geistes und des Körpers ihre eigenen Überlebensstrategien entwickeln. Historische, bereits begraben gemeinte Bilder werden zu Folien der Gegenwart, auf der Suche nach dem moralischen Zeitgeist.

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FRÜHERE VERHÄLTNISSE
von Johann Nestroy
Regie: Hubsi Kramar 
Premiere: 6. November 2019 
Theater Akzent, Wien

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Zum Inhalt: Der Emporkömmling Herr von Scheitermann, ein ehemaliger Knecht, ist mit der Professorentochter Josephine verheiratet, der er sich in jeder Hinsicht unterlegen fühlt. So lebt er in ständiger Angst, sie könnte von seiner armseligen Herkunft erfahren. Als sein früherer Herr, Anton Muffl, nun selbst in Armut geraten, als neuer Hausknecht vorstellig wird, kommt er in arge Bedrängnis. Denn dieser setzt Scheitermann mit seinem Wissen um dessen Vergangenheit sogleich unter Druck. Als nun auch noch die neue Dienstmagd, Peppi Amsel, einst in Muffl verliebt als sie sich noch als Schauspielerin versuchte, sich vor diesem als Scheitermanns Gattin ausgibt, entsteht aus all den früheren Verhältnissen eine turbulente Verwechslungskomödie. Scheitermann will Muffl loswerden, doch dieser droht ihm, seiner ahnungslosen Frau Josephine seine Herkunft zu verraten. Und das würde das Scheinleben des Emporkömmlings zum Einsturz bringen. Da Peppi ein Gespräch der beiden belauscht und gründlich missversteht, bekommt das Stück eine rasante Wendung.

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MONSTER 
von Kurt Palm
Regie: Christina Tscharyiski 
Premiere: 5. November 2019 
Theater Rabenhof, Wien 
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Zum Inhalt: Zwischen Schlagerseligkeit und Trachtenglück findet ein lesbisches Vampirpärchen den wahren Horror nicht in den dunklen Tiefen des Rottensees, sondern in der gemütlichen Seele Österreichs. Doch damit nicht genug: Ein abgetrennter Frauenfuß und das Hinterbein eines Hundes sind die Auslöser für die verzweifelten Ermittlungen des Polizisten Alfons Stallinger, die ihn vom örtlichen Strandbad über ein Flüchtlingsheim und ein Seebühnenkonzert in die Groteske des heimischen Politsumpfes führen.

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MEISTER UND MARGARITA
nach  Michail Bulgakow
Regie: Ene-liis Semper, Tiit Ojasoo 
Premiere: 17. Oktober 2019 
Akademietheater Wien 

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Zum Inhalt: Was tun, wenn Satan in die Stadt kommt? Sich auf den Boden werfen? Um Gnade bitten? Beten? All das versuchen die Menschen in Bulgakows Roman erst gar nicht, sondern gieren auf ihren nächsten Vorteil, einen Respektbeweis, die nächste Beförderung oder die nächstgrößere Wohnung. Einander gegenseitig misstrauend, schmierig, in vollendetem Opportunismus und — zugleich sehr menschlich. Die kleinen Spielchen im Büro. Alle leben endgültig ohne Glauben; nur, dass es keinen Gott gibt, das wissen sie sehr genau. Der neuangekommene Satan verwirrt die Städtebewohner*innen mit seiner Transzendenz, erweckt die Toten zum Leben und veranstaltet einen Ball. Erst auf Seite 165 tritt der Meister auf.

Weiterlesen: Meister und Margarita

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