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Bewertung und Kritik zu

DREI SCHWESTERN 
von Anton Tschechow, Deutsch von Thomas Brasch
Regie: Leander Haußmann 
Premiere am 17. Dezember 2015 
Berliner Ensemble

Sie sind jung, sie verlieben sich, heiraten womöglich und werden unglücklich. Seit elf Jahren leben die drei Schwestern Irina, Mascha und Olga mit ihrem Bruder Andrej in der russischen Provinz, weil ihr mittlerweile verstorbener Vater, General Prosorow von Moskau in die Einöde verlegt wurde. Hier scheint das Leben keinen Sinn zu machen. Doch der erdrückende Stillstand wirkt wie ein Magnet für allerlei kuriose Gestalten: Ein versoffener Arzt, ein verarmter Baron, ein Soldat, der sich selber nicht mehr riechen kann, ein kleingeistiger Gymnasiallehrer und ein Greisenpaar versammeln sich im Hause der Schwestern. In diese Endzeitstimmung platzt Oberstleutnant Werschinin herein und mit einem Schlag ändert sich alles.

Regie: Leander Haußmann
Bühne: Lothar Holler
Kostüme: Janina Brinkmann
Dramaturgie: Steffen Sünkel
Licht: Ulrich Eh

Dauer: ca. 3h 20 Min (eine Pause)


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