Bewertung und Kritik zu

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EINEN JUX WILL ER SICH MACHEN
von Johann Nestroy
Regie: Stephan Müller 
Premiere: 10. Oktober 2019 
Theater in der Josefstadt, Wien
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Zum Inhalt: Tag für Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang steht er im G’wölb des Gewürzhändlers Zangler – nur einmal im Leben möchte der Handlungsgehilfe Weinberl etwas anderes, ein tolles Abenteuer erleben. Als Zangler anlässlich seiner bevorstehenden Heirat Weinberl zum Teilhaber ernennt, sieht er seine letzte Chance gekommen, sich einen Jux zu machen. Zangler reist für einige Tage in die Hauptstadt und überträgt ihm die Verantwortung für das Geschäft. Doch Weinberl schließt den Laden und fährt gemeinsam mit dem Lehrbuben Christoph ebenfalls in die Stadt, in der Hoffnung, dort das ersehnte Abenteuer zu finden. Aber der erste, den sie dort erblicken, ist Zangler. Sie flüchten in den Modesalon der Madame Knorr. Weinberl gibt sich als frisch angetrauter Gatte einer Kundin aus, die auch gleich dar auf erscheint. Daraus erwachsen Turbulenzen und Verwicklungen, die so gar nicht das sind, was Weinberl und Christoph sich unter fidelen Abenteuern vorgestellt haben. 

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SUFF 
von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov
Regie: Alexandra Liedtke 
Premiere: 01.02.2018 
Theater in der Josefstadt, Wien

Zum Inhalt: Mit Suff hat Thomas Vinterberg ein Stück geschrieben, das tief in die Wohnzimmer der großbürgerlichen Damenwelt des heutigen Wien schaut. Was machen sie eigentlich, diese immer gut gewandeten, immer schön geschminkten und so belesenen Damen, wenn die Männer schon gestorben sind und die Kinder längst ausgezogen? Hier frönen sie vor allem dem Trinken – dem feiernden, dem bacchantischen, dem lustvollen Trinken, aber auch dem selbstzerstörerischen Trinken, das nicht nur den eigenen Körper kaputt macht, sondern auch familiäre Beziehungen. Aber Hedwig, Irma, Constanze und Marion haben ja einander – und das reicht vielleicht sogar auch.

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MARIA STUART
von Friedrich Schiller
Regie: Günter Krämer 
Premiere: 7. Dezember 2017
Theater in der Josefstadt, Wien
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Zum Inhalt: Maria Stuart, Königin von Schottland, beschuldigt des Ehebruchs, des Mords, des Hochverrats, als Schutzsuchende nach England geflohen, dort nach einem zweifelhaften Prozess zum Tode verurteilt, lebt seit neunzehn Jahren in englischer Gefängnishaft, zwischen Hoffnung auf Rettung und Gnade durch Elisabeth, die mächtige englische Königin, ähnlich vereinsamt wie Maria, und am Abgrund zwischen Gefühl und Staatsräson, zwischen menschlicher Verletzlichkeit und Härte der Politik.
Dem brüllenden Volk nachgeben und durch Gewalt Stärke beweisen? Die eigene Verwandte hinrichten lassen, um den Thron nicht zu gefährden?
Ihre Berater: Getrieben von politischem Kalkül, dem Bemühen, durch intrigantes Spiel, in das sich sexuelles Begehren mischt, den eigenen Einfluss zu vergrößern.
Ein junger Fanatiker, der einen Mordanschlag als Befreiungsaktion plant, ein misslungenes Attentat und eine fiktive Begegnung der beiden Königinnen, die den Machtkampf beenden soll, aber in einer Demütigung endet und in einem tödlichen Triumph.

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