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Bewertung und Kritik zu

Bewertung und Kritik zu

KÖNIG LEAR
von William Shakespeare
Regie: Claus Peymann 
Premiere: 23.  Februar 2018 
Schauspiel Stuttgart
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http://amzn.to/2kGv3SxZum Inhalt: Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe: Der alte König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und veranstaltet einen Wettstreit unter ihnen: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Goneril und Regan, die beiden älteren, entledigen sich eloquent ihrer Aufgabe – und bekommen ihre Teile. Ihre Heuchelei bringt Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter dazu, sich dem rhetorischen Wettbewerb zu verweigern – auf die Frage, was sie sage, antwortet sie: „Nichts.“ Mit diesem „Nichts“ nimmt die Tragödie ihren Lauf: Wutentbrannt verstößt und enterbt ihr Vater sie und teilt sein Reich unter den beiden anderen Schwestern auf – womit er seine Macht aufgibt und sich Goneril und Regan ausliefert. Die Worte seines Narren, zu ihm als Warnung gesprochen, können ihn nicht mehr erreichen. Dieses „Nichts“ hallt durch die Welt. Was ist Wahrheit? Was ist Täuschung? Goneril und Regan jagen ihren Vater in die Wüste und degradieren Lear zum Ausgestoßenen. Aus Schmerz, Trauer und Wut verfällt Lear dem Wahnsinn. Dieses „Nichts“ ist das Fanal einer dunklen  Apokalypse: Gesetz, Moral, Logik und Vernunft implodieren, Gewalt, Chaos, Wahnsinn und Zerfall treten an ihre Stelle. Am Ende sind alle tot.

 

Bewertung und Kritik zu

MOBY DICK 
nach dem Roman von Herman Melville
Regie: Jan-Christoph Gockel 
Premiere: 20.  Januar 2018 
Schauspiel Stuttgart
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Moby DickZum Inhalt: „Wer die RAF verstehen will, muss Moby Dick lesen“, sagte der Journalist Stefan Aust und beschreibt, dass sich die RAF mit Melvilles Roman einen Geheimcode zugelegt hat, in dem der weiße Wal umgewidmet wurde in den Leviathan, den Staat, der gejagt und zerstört werden müsse. Doch natürlich ist Moby Dick mehr als eine Grammatik der RAF, mehr als ein Songtitel von Led Zeppelin oder der Name eines Greenpeace-Schiffes gegen den Walfang – eine nur scheinbar romantische Seefahrer- und Abenteuergeschichte, denn Moby Dick ist die Erzählung von der Suche nach dem Sinn des Lebens.
Der junge Ismael glaubt, auf dem Meer sich selbst und die Freiheit zu finden. Dafür heuert er auf dem Walfangschiff Pequod an. Dessen Kapitän Ahab hat kein geringeres Ziel, als den Wal zu töten, der ihm einst ein Bein abgerissen hat. Beherrscht von Größenwahn, Rache und blindem Hass beginnt Ahab  einen Amoklauf gegen die Natur. So lässt sich der Text auch als früher Öko-Roman lesen: Der Mensch, der bei seinem Kampf gegen die Natur vor nichts Halt macht. Der Mensch, der versucht, die Natur zu beherrschen – und sich dabei selbst vernichtet. Regisseur Jan-Christoph Gockel rückt diesen Aspekt ins Zentrum und lässt gemeinsam mit seinem Ensemble und Michael Pietschs Puppen die Menschen als winzige Wesen auf die riesige Natur stoßen.

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