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Die Kameliendame

Bewertung und Kritik zu

DIE KAMELIENDAME
nach Alexandre Dumas d.J.
Regie: John Neumeier
Wiederaufnahme: 16. Januar 2019 
Stuttgarter Ballett
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http://amzn.to/2kGv3SxZum Inhalt: Sie ist eine der berühmtesten Frauengestalten der Weltliteratur: Marguerite Gautier, genannt die Kameliendame. Ihr Leben und Schicksal wurden im gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas d.J. festgehalten, wobei sich Dumas auf seine eigenen Erfahrungen mit der Edelkurtisane Marie Duplessis bezog. In ärmste Verhältnisse hineingeboren, schon als junges Mädchen vom Vater „verkauft“, schaffte sie es, durch ihren Liebreiz, ihre Schönheit und Intelligenz eine Ausnahmestellung in der Demimonde von Paris zu erreichen, sodass selbst Herzoge sich glücklich schätzten, von ihr als Liebhaber ausgesucht zu werden. Ihr schillerndes Leben fand allerdings ein jähes Ende: Sie starb mit nur 23 Jahren an Schwindsucht. Verewigt hat Dumas sie vor allem durch seine Schilderung ihres noblen Verzichts auf die Liebe des jungen Armand Duval zugunsten seiner Familie sowie ihrer Ehre und ihres guten Namens.

Choreographie und Inszenierung: John Neumeier
Musik: Frédéric Chopin
Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose
Musikalische Leitung: James Tuggle

Uraufführung: 4. November 1978, Stuttgarter Ballett

5 von 5 Sterne
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Sterben in Anmut
6 Jahre her.
Kritik
''Der Stoff ist wie für den Tanz geschaffen. Er liefert jede Menge Anlässe für Soli, für Pas de deux und für Ensembleszenen, für Spitzentanz, Hebungen und Sprünge. Ausgangspunkt des Librettos ist das Ende, bei dem eine Auktion von Gegenständen der Verstorbenen angekündigt wird, an die sich nach und nach abgerufene Erinnerungen knüpfen. Jürgen Rose ließ sich dabei für den Bühnenraum des Prologs offenbar von Genrebildern des 19. Jahrhunderts inspirieren, um in der Folge zu jener Reduktion zu finden, die man von ihm kennt.  Als Parallele zur Haupthandlung lässt Neumeier auf einer Bühne auf der Bühne Fragmente aus Manon Lescaut tanzen – einem thematisch verwandten Roman, der bei Dumas beiläufig erwähnt wird. Wie in Verdis Oper bestimmen romantisch-sentimentale Akzente den Charakter des Stücks. Aber Neumeier mischt auch komische Momente in die Choreographie, etwa wenn sich die Gesellschaft über Marguerites Kammerfrau lustig macht, die sich bemüht, deren Tanzschritte nachzuahmen.  Für die Musik hat sich John Neumeier ausschließlich bei Chopin bedient, der von drei Pianisten und dem Staatsorchester Stuttgart unter der Leitung des Ballett-Spezialisten James Tuggle interpretiert wird.'' schreibt Thomas Rothschild am 18. Januar 2019 auf KULTURA-EXTRA
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