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EINES LANGEN TAGES REISE IN DIE NACHT
von Eugene O'Neill
Regie: Luk Perceval 
Premiere: 15. November 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: Auf den ersten Blick ist das mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Drama über den Verfall einer Familie ein Abgesang auf den amerikanischen Traum. Am Ende eines Tages, wenn die Nacht längst angebrochen ist, Alkohol und Morphium die Gemüter ergriffen haben, der Rausch einem quälenden Kater weicht, sitzen vier versehrte Menschen traurig versunken im Salon: Der Vater ein ehemaliger Schauspieler, nun Grundstücksspekulant, die Mutter morphiumsüchtig, der ältere Sohn ein gescheiterter Schauspieler, der jüngere schwindsüchtig. Eine bessere Welt, ein erfülltes Leben scheint aussichtslos und kann nur im Rausch herbeifantasiert werden. Doch das Leben selbst straft diesen Eindruck Lügen. Auch Eugene O’Neills eigene Zukunftsprognose sah nicht gut aus. Er ist aufgewachsen in ähnlich prekären Verhältnissen wie seine Protagonist*innen, als junger Mensch erkrankte er an Tuberkulose, als er vom College flog, reiste er ziellos durch die Welt, bis er obdachlos erst am Strand von Buenos Aires und schließlich am Hafen von Liverpool lebte. Dass er mit dem Nobelpreis und viermal mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetwerden würde, schien undenkbar.

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DIE REISE DER VERLORENEN
von Daniel Kehlmann
Regie: Rafael Sanchez 
Premiere: 7. November 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: Die Trilogie der französischen Autorin Virginie Despentes gilt als Gesellschaftsroman unserer Zeit, als Sittenbild des 21. Jahrhunderts. Im Zentrum der Erzählung steht Vernon Subutex, ein verarmter Plattenhändler, der als charismatischer Clochard durch die Pariser Gesellschaft driftet. Er findet bei Freunden und früheren Geliebten Unterschlupf, lebt in teuren Lofts und dunklen Parks, trifft auf Obdachlose und Filmemacher, auf einen koksenden Spekulanten, eine ehemalige Pornoqueen und einen monomanische Produzenten. Als begnadeter DJ und kurioser Aussteiger wird er langsam zu einem Phänomen, der mit seinen Jünger*innen erlösende Partys feiert – den Tanz, den Rausch, die Flucht. Gleichzeitig beginnt eine gnadenlose Jagd, denn in seinem Besitz befindet sich das Testament des Schlagerstars Alexandre Bleach, der vor seinem mutmaßlichen Suizid eine letzte Video-Botschaft aufgenommen hat und den Produzenten Dopalet schwer belastet. Während Subutex zu einem verschmitzten Guru wird, setzt diese Botschaft eine Spirale aus Gewalt in Bewegung, einen düsteren Rachefeldzug.  

Weiterlesen: Die Reise der Verlorenen

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DAS LEBEN DES VERNON SUBUTEX 1-3
von Virginie Despentes
Regie: Moritz Sostmann 
Premiere: 25. Oktober 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: Die Trilogie der französischen Autorin Virginie Despentes gilt als Gesellschaftsroman unserer Zeit, als Sittenbild des 21. Jahrhunderts. Im Zentrum der Erzählung steht Vernon Subutex, ein verarmter Plattenhändler, der als charismatischer Clochard durch die Pariser Gesellschaft driftet. Er findet bei Freunden und früheren Geliebten Unterschlupf, lebt in teuren Lofts und dunklen Parks, trifft auf Obdachlose und Filmemacher, auf einen koksenden Spekulanten, eine ehemalige Pornoqueen und einen monomanische Produzenten. Als begnadeter DJ und kurioser Aussteiger wird er langsam zu einem Phänomen, der mit seinen Jünger*innen erlösende Partys feiert – den Tanz, den Rausch, die Flucht. Gleichzeitig beginnt eine gnadenlose Jagd, denn in seinem Besitz befindet sich das Testament des Schlagerstars Alexandre Bleach, der vor seinem mutmaßlichen Suizid eine letzte Video-Botschaft aufgenommen hat und den Produzenten Dopalet schwer belastet. Während Subutex zu einem verschmitzten Guru wird, setzt diese Botschaft eine Spirale aus Gewalt in Bewegung, einen düsteren Rachefeldzug.  

Weiterlesen: Das Leben des Vernon Subutex 1-3

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TRISTAN UND ISOLDE
von Richard Wagner
Regie: Patrick Kinmonth 
Premiere: 21. September 2019 
Oper Köln 

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Zum Inhalt: Geht so Liebe? Tristan, der Held aus Cornwall, tötete den Iren Morold, Isoldes Verlobten. Anschließend übersandte er der Braut den abgeschlagenen Kopf ihres Liebsten – anstelle eines von Irland eingeforderten Zinses, gewissermaßen als unmissverständliches Zeichen der Provokation und Verachtung. Dennoch brachte …

Nach seinem »Tannhäuser«-Dirigat an der Oper Köln vor zwei Jahren darf man mit Spannung der weiteren Beschäftigung von Generalmusikdirektor François-Xavier Roth mit dem Werk Richard Wagners entgegensehen. Patrick Kinmonth, dessen Name durch seine »Tannhäuser«-Inszenierung und durch den von ihm mit verantworteten »Ring des Nibelungen« an der Oper Köln fest mit dem Werk dieses Komponisten verbunden ist, übernimmt die Regie.

Weiterlesen: Tristan und Isolde

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GEGEN DEN HASS
nach dem Roman von Carolin Emcke
Regie: Thomas Jonigk 
Premiere: 21. September 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: »Manchmal frage ich mich, wie sie das können: so zu hassen. Wie sie sich so sicher sein können. Denn das müssen die Hassenden sein: sicher. Sonst würden sie nicht so sprechen, so verletzen, so morden. Sie müssen sich sicher sein. Ohne jeden Zweifel. Am Hass zweifelnd lässt sich nicht hassen.«
Die preisgekrönte Autorin und Publizistin Carolin Emcke schrieb 2016 ihren Aufsehen erregenden Essay GEGEN DEN HASS, der Rassismus, Fanatismus und Demokratiefeindlichkeit in Deutschland und der Welt unter die Lupe nimmt und die etablierten Strukturen unseres Zusammenlebens beobachtet und zerteilt, um genau das zu verstehen: Wie können Menschen hassen? Anhand von konkreten Vorfällen untersucht Emcke institutionellen Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Missachtung und plädiert schließlich für eine heterogene Gesellschaft und den Humanismus.

Weiterlesen: Gegen den Hass

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VÖGEL
von Wajdi Mouawad
Regie: Stefan Bachmann 
Premiere: 20 September 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: Im Lesesaal einer Universitätsbibliothek an der amerikanischen Ostküste treffen Wahida und Eitan aufeinander. Der junge Biogenetiker mit jüdischen Wurzeln verliebt sich Hals über Kopf in die arabischstämmige Doktorandin aus New York. Für Eitans religiös-fanatischen Vater ist die Beziehung inakzeptabel. Doch Eitan kämpft gegen das schwere Erbe seiner Vorfahr*innen an: »Unseren Genen ist unser Dasein egal. Die Traumata deines Vaters stehen in deinen Chromosomen nicht geschrieben.« Auf einer Forschungsreise wird Eitan bei einem Bombenanschlag an der israelisch-jordanischen Grenzeschwer verletzt.Während er im Krankenhaus liegt, spürt Wahida seine Großmutter auf. So kommen drei Generationen aus drei Kontinenten an Eitans Krankenbett zusammen, dem gut behüteten Geheimnis der Großeltern droht die Entlarvung.

Weiterlesen: Vögel

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DER UNTERGANG DES EGOISTEN JOHANN FATZER
von Bertolt Brecht
Regie: Oliver Frljić 
Premiere: 7. Juni 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: Brechts DER UNTERGANG DES EGOISTEN JOHANN FATZER gehört zu den großen Fragmenten der dramatischen Literatur. Auf über 500 Seiten ist das Stück angewachsen, bevor er es für immer unvollendet ließ. Angesiedelt im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs erzählt es die Geschichte von vier Deserteuren, darunter Johann Fatzer, die in Mülheim an der Ruhr in einem Keller sitzen und warten. Auf das Ende des Kriegs, auf den Ausbruch der Revolution. Während sie sich den Träumen von einer besseren Gesellschaft hingeben, radikalisieren sie sich und fangen schließlich an, sich gegenseitig zu bekämpfen.

Weiterlesen: Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer

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PARDON WIRD NICHT GEGEBEN
nach Hans Henny Jahnn
Regie: Rafael Sanchez 
Premiere: 24. Mai 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: Eine verarmte Witwe und ihre drei Kinder ziehen Anfang des 20. Jahrhunderts vom Land in die Großstadt Berlin. Vor allem der Älteste, Karl, ist von der neuen Umgebung, der Vielstimmigkeit, dem Durcheinander von Biographien und Lebensumständen erschüttert. Die Frage nach Zugehörigkeit wird zum Lebensthema für ihn: Soll er sich dem Streben nach Geld verschreiben oder dem Kampf um Gerechtigkeit? Wo ist Orientierung zu finden in einer Welt, die sich so rasend schnell wandelt, in der die Gewinner von Heute die Verlierer von Morgen sind?  

Wie in seinem Jahrhundertroman BERLIN ALEXANDERPLATZ gelingt es Alfred Döblin, den Sound der Großstadt einzufangen. Die Gesellschaft, die er über mehrere Jahrzehnte portraitiert, ist im Umbruch – der fortschreitende Kapitalismus bringt Reichtum für einige und vergisst Viele. Der Kampf ums Überleben ist gnadenlos: Pardon wird nicht gegeben. 

Weiterlesen: Pardon wird nicht gegeben


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