Bewertung und Kritik zu

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IL MATRIMONIO SEGRETO
von Domenico Cimarosa
Regie: Renaud Doucet 
Premiere: 24. Juni 2018 
Oper Köln
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Zum Inhalt: Der reiche Kaufmann Geronimo will seine jüngere Tochter Carolina unbedingt mit einem Adeligen verheiraten, um selbst in die feine Gesellschaft aufzusteigen. Diese hat jedoch Paolino geheiratet – um dem Zorn ihres Vaters zu entgehen – heimlich. Das Ehepaar hofft, dass Elisetta die ehrgeizigen Vorstellungen des Vaters erfüllen wird. Deshalb hat Paolino den verarmten Grafen Robinson als Heiratskandidaten ins Haus des Kaufmanns eingeführt. Doch der schöne Plan geht schief: Robinson verliebt sich in Carolina, die Witwe Fidalma in Paolino. Die verschmähte Elisetta überzeugt ihren Vater Geronimo, ihre Schwester Carolina in ein Kloster zu schicken. Daraufhin unternehmen Carolina und Paolino einen Fluchtversuch, werden jedoch von Elisetta entdeckt und vor allen Hausbewohnern gestellt. Die heimlich vollzogene Ehe fliegt auf, die Pläne des Vaters werden kurzerhand umstruktuiert ...

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WONDERLAND AVE
von Sibylle Berg
Regie: Ersan Mondtag 
Premiere: 8. Juni 2018 
Schauspiel Köln
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Die WeberZum Inhalt: Wie wird die Welt zukünftig aussehen, wenn die gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen so rasant fortschreiten wie in den letzten Jahrzehnten? Wenn die künstliche Intelligenz die menschliche hinter sich gelassen hat und alle Lebensbereiche bestimmt? Was wird dann aus den Menschen – diesen unberechenbaren, fehlerhaften, langsamen und sentimentalen Wesen? 

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WINTERREISE
von Elfriede Jelinek 
Regie: Stefan Bachmann 
Premiere: 5. Mai 2018 
Schauspiel Köln
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Die WeberZum Inhalt: Deutschland, 1827, Oktober. Ein Jahr bevor er stirbt vertont der junge Franz Schubert einen Gedichtzyklus des Dichters Wilhelm Müller. Die Gedichte sprechen ihn an: Ein Wandersmann verlässt seine Liebe und zieht hinaus in den Winter. Melancholisch, manchmal himmelhochjauchzend, zunehmend zu Tode betrübt, ist es trotz sehr persönlicher und der Romantik verschriebener Strophen ein politischer Text. Eine Kritik der politischen Zustände zu Beginn des 19. Jahrhunderts. 
Österreich, 2011, Januar. Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek veröffentlicht ein neues Stück, das sich in den Spuren von Schuberts Winterreise auf eine neue, sehr persönliche, aber auch radikale Reise begibt. Ausgehend von der eigenen Biographie, der konfliktbehafteten Beziehung zur Mutter und zum demenzkranken Vater in der Psychiatrie, führt der Weg zu Zustandsbeschreibungen unserer heutigen Welt. Der Bankenskandal von 2007, der Fall Natascha Kampuschs und der Umgang der Öffentlichkeit mit dem Entführungsopfer, die zunehmende Vereinsamung des Individuums in einer virtuell geprägten Gesellschaft – alles Stationen, in denen das »Ich« sich verliert und doch die Suche nie aufgibt. 

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DIE SOLDATEN
von Jakob Michael Reinhold Lenz
Regie: Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) 
Premiere: 29. April 2018 
Oper Köln
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Zum Inhalt: Eine Oper, deren Uraufführung zu einem epochalen Ereignis wurde: Anlässlich des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann zeigt die Oper Köln »Die Sol­daten«, jenes Werk, dessen Uraufführung in der Domstadt 1965 in der öffentlichen Wahrnehmung bis heute nachwirkend als das wohl bedeutendste Ereignis in der Nachkriegsgeschichte dieses Hauses gilt. Der Realisierung des über mehrere Jahre hin entstandenen, kompositorisch hochkomplexen und in seiner musiktheatrali­schen Konstruktion bahnbrechenden Meisterwerks hatten im Vorfeld viele Hinder­nisse und Bedenken entgegengestanden – bis hin zur zeitweiligen Ablehnung als »unaufführbar«. Umso schwerer wogen der weithin beachtete Premierenerfolg und die mittlerweile zahlreichen Inszenierungen und Deutungen in aller Welt.

Im Zentrum der Handlung – angesiedelt im französischen Flandern, »gestern, heute und morgen« – steht Marie, die Tochter eines angesehenen Galanteriehändlers in der Regimentsstadt Lille. Ursprünglich dem Tuchhändler Stolzius zugeneigt, gerät sie an den Verführer Desportes, wird von diesem verlassen, lässt sich mit einem Haupt­mann ein, wird wieder verlassen, büßt ihren guten Ruf ein, wird Opfer einer Intrige und schließlich von einem Soldaten vergewaltigt, landet als Hure auf der Straße – am Ende, auf der Gasse bettelnd, wird sie selbst von ihrem eigenen Vater nicht mehr erkannt. Das Schlussbild des Werks ist apokalyptisch: Die Gestalten gefallener Soldaten ziehen in einer endlosen Kette vorüber, man hört Marschtritte, Exerzier­ befehle, Bombenabwürfe. Langsam senkt sich – so die szenische Anweisung – die Atomwolke herab.

Weiterlesen: Die Soldaten

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3.5
Durchschnittsnote aller Stücke
5 2
4 6
3 5
2 2
1 0
Kritiken: 11
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