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    Thalia Theater Hamburg
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    Raboisen 67 - 20095 Hamburg
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    Kabale und Liebe. Ode an die Freiheit 3

    Bewertung und Kritik zu

    KABALE UND LIEBE. ODE AN DIE FREIHEIT 3
    Ein Triptychon nach Friedrich Schiller
    Regie: Antú Romero Nunes
    Online-Premiere: 23. Mai 2020 
    Thalia Theater Hamburg 

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    Zum Inhalt: Friedrich Schiller nannte sich Doktor Ritter, als er auf der Flucht – ihm wurde vom württembergischen Herzog die Schriftstellerei verboten – in dem thüringischen Dorf Bauerbach Asyl fand. Hier vollendete er die Arbeit an „Luise Millerin“ und schrieb erste Entwürfe zu „Maria Stuart“. Er lauscht dem Klavierspiel und Liebesliedern der schönen Tochter des Dorflehrers. Er beobachtet den Jäger, der seinem eigenen Kind einen Apfel vom Kopf schießt. Beim Gottesdienst hockt er neben der merkwürdigen Alten, von der es heißt, sie halte ihre Schwester im Keller versteckt… Vielleicht war es aber auch ganz anders.

    Bis tief in die Nacht jedenfalls brennt Licht in seinem Haus. Er setzt Jamben. Wenn ihm die Gedanken ausgehen, malt er Pferde in sein Manuskript und rast auf dem Rücken eines Rappens durch Europa. Er ist ein Mensch des Vorgriffs. Er erfindet etwas, das später als Erfahrung gelten kann: „Die Freiheit brütet Kolosse und Extremitäten aus.“

    Regie: Antú Romero Nunes
    Filmkonzept & Schnitt: Martin Prinoth
    Bühne: Matthias Koch
    Kostüme: Victoria Behr
    Musik: Anna Bauer und Johannes Hofmann
    Licht: Paulus Vogt
    Kamera: Lilli Thalgott, Janine Reich und Martin Prinoth
    Ton: Rewert Lindeburg und Gerd Mauff
    Dramaturgie:  Matthias Günthe und Ensemble

    3.0 von 5 Sterne
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    Streit am Küchentisch mit Corona-Abstand
    4 Jahre her.
    Kritik
    Luise Miller (Lisa Hagmeister) sitzt mit ihren Eltern (Jörg Pohl und Cathérine Seifert) am Frühstückstisch und diskutiert über ihre Liebe zu Ferdinand, die bekanntlich an den Standesschranken scheitert. Das Trio spielt durch, wie sie reagieren würden, wenn plötzlich Ferdinands Vater, der Präsident von Walter, in ihrer Wohnungstür stehen würde. Die Tochter steigert sich mit leuchtenden Augen in Liebesphantasien hinein, wie sich ihr Ferdinand schützend vor sie stellen würde. Die ängstlichen Eltern sehen sich dagegen schon mit einem Bein im Gefängnis. Bemerkenswert ist, wie dieser verbale Schlagabtausch auf engstem Raum umgesetzt ist. In Zeiten von Corona bot die Schnitt-Technik von Martin Prinoth die Lösung: die drei Spieler*innen sitzen vermeintlich gemeinsam am Tisch und reden sich gestikulierend in Rage, tatsächlich begegneten sie sich bei den Dreharbeiten nicht. Das Ende dieser Bearbeitung „frei nach Schiller“ folgt nicht dem klassischen Plot: Die vergiftete Limonade spielt zwar auch in dieser Miniatur eine wichtige Rolle, aber Luise Miller wehrt sich gegen die Opferrolle und findet einen anderen Ausweg. Komplette Kritik mit Bildern
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