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Bewertung und Kritik zu

MARIA STUART. ODE AN DIE FREIHEIT 1
Ein Triptychon nach Friedrich Schiller
Regie: Antú Romero Nunes
Online-Premiere: 28. März 2020 
Thalia Theater Hamburg 

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Zum Inhalt: Friedrich Schiller nannte sich Doktor Ritter, als er auf der Flucht – ihm wurde vom württembergischen Herzog die Schriftstellerei verboten – in dem thüringischen Dorf Bauerbach Asyl fand. Hier vollendete er die Arbeit an „Luise Millerin“ und schrieb erste Entwürfe zu „Maria Stuart“.

Er lauscht dem Klavierspiel und Liebesliedern der schönen Tochter des Dorflehrers. Er beobachtet den Jäger, der seinem eigenen Kind einen Apfel vom Kopf schießt. Beim Gottesdienst hockt er neben der merkwürdigen Alten, von der es heißt, sie halte ihre Schwester im Keller versteckt…
Vielleicht war es aber auch ganz anders.

Regie: Antú Romero Nunes
Filmkonzept & Schnitt: Martin Prinoth
Bühne: Matthias Koch
Kostüme: Victoria Behr
Musik: Anna Bauer und Johannes Hofmann
Licht: Paulus Vogt
Kamera: Lilli Thalgott, Janine Reich und Martin Prinoth
Ton: Rewert Lindeburg und Gerd Mauff
Dramaturgie:  Matthias Günthe und Ensemble

TRAILER


DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Verqualmte Fingerübung
  · 30.03.20
Da die ''Ode an die Freiheit''-Premiere ausfallen musste, stellte das Thalia Theater diese kurze Arbeit ins Netz.

Von Josef Ostendorfs penetrant eingestreuten Corona-Gags (Händewaschen, Niesen, etc.) war ich sehr genervt. Karin Neuhäuser und Barbara Nüsse gemeinsam auf der Bühne hätten ein Genuss sein können, aber die 40 Minuten blieben zu sehr bei einer Fingerübung stecken: der Plausch zu Beginn war eine verschenkte Chance, danach waren sie in ihre Maria/Elisabeth-Rollen eingezwängt.

Gerade in Corona-Zeiten fällt besonders der die Lungen angreifende Qualm besonders negativ auf. Die drei Schauspieler*innen nebeln die Bühne ein. Recht viel mehr hat diese kurze Episode offensichtlich nicht zu bieten.
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Nachts allein im Theater
  · 30.03.20
''Gespielt wird der Besuch Elisabeths bei der von ihr gefangen gehaltenen Maria. Bei Sekt für die eine und Dosenbier für die andere entspinnt sich ein Duell der schauspielerischen Sonderklasse, das auch Platz für den Nunes eigenen Humor lässt. Während Elisabeth Sekt schlürft und Schokolade knabbert, wird sie von der stickenden Maria einfach ignoriert. Einsame Machtpräsenz gegen Stolz und Eigensinn. Doch schenken sich beide auch im Wortgefecht nichts, treten an die Rampe und agieren in den leeren Theatersaal ganz zum Vergnügen des einzigen Zuschauers.

Ob daraus auch noch ein Vergnügen für das Publikum der noch ausstehenden aber weiterhin geplanten echten Theaterpremiere wird und wie Regisseur Nunes das Ganze mit Schillers Wilhelm Tell (den es als Teil 2 Anfang April im Netz gibt) und dem bürgerlichen Trauerspiel Kabale und Liebe zusammenbringt, macht neugierig. Als kleinen Vorgeschmack tauschen ganz unerwartet die Kontrahentinnen die Rollen. „Wer ist diese Lady? Wo sind wir hier?“ fragt Neuhäuser jetzt im Kostüm der Elisabeth. Ein Spiel, nichts weiter, und doch eines der ältesten, das uns immer wieder unmittelbar zu bannen vermag, neue Formate hin oder her.'' schreibt Stefan Bock am 30. März 2020 auf KULTURA-EXTRA
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