Schlosspark Theater Berlin Steglitz



Schlosspark Theater Berlin
www.schlosspark-theater.de
Schloßstraße 48 - 12165 Berlin
Telefon: 030 7895667-100
SPIELPLAN & KARTEN

eventim


Bewertung und Kritik zu

Monsieur Claude und seine Töchter

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MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER
nach dem gleichnamigen Film
Regie: Philip Tiedemann 
Premiere: 1. Dezember 2018 
Schlosspark Theater, Berlin 

ACHTUNG: Informationen zu der neuen Inszenierung vom 7. Mai 2022 finden Sie hier: MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER - TEIL 2 


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Zum Inhalt: Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben, wie sie sind. 
Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen – Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles' Familie knirscht über diese Partie mächtig mit den Zähnen. Weniger um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen, als sie zu sabotieren, lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein.
Was folgt, ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht...

Über die Verhältnisse

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ÜBER DIE VERHÄLTNISSE
Frank Lüdecke
Premiere: 25. November 2018 (Gastspiel) 
Schlosspark Theater, Berlin

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Die WahrheitZum Inhalt: Könnten sich noch mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wenn es bezahlt würde? Bedeutet Chancengleichheit, dass der Langsamste die Reisegeschwindigkeit aller bestimmt? Sind die staatlichen Schulen die AOK des Bildungswesens? Heisst es noch „Familie“? Oder bereits „Whatsapp-Gruppe“? Und was ist heute politischer? Wählen gehen? Oder Äpfel aus der Region kaufen?

Frank Lüdecke redet über die Verhältnisse und wirft einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer. Das Digitale, die Demokratie, Europa - all das kann Spuren von Pointen enthalten. Und jede Menge Hoffnung. Denn bei allen Schwierigkeiten sollten wir nicht vergessen: es ist doch für alle noch genug Schaum auf dem Cappuccino! Lüdeckes politisches Kabarett macht Anleihen bei der Philosophie, verwendet Musik und lehnt Originalität und Unabhängigkeit nicht von vornherein ab.

Gut gegen Nordwind

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GUT GEGEN NORDWIND 
nach dem Roman von Daniel Glattauer
Regie: Dominik Paetzholdt 
Premiere: 9. November 2018 (Gastspiel) 
Schlosspark Theater, Berlin

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Die WahrheitZum Inhalt: Eigentlich wollte Emmi Rothner nur ein Zeitschriften-Abonnement kündigen. Doch durch einen Buchstabenverdreher kommt ihre E-Mail nicht beim Verlag an, sondern bei Leo Leike. Dieser antwortet ihr, um das Missverständnis aufzuklären. Daraus entspinnt sich ein intensiver E-Mail-Kontakt, der beide nicht unberührt lässt.
Leo kommt die virtuelle E-Mail-Bekanntschaft nicht ungelegen, denn er ist alleinstehender Uni-Assistent für Sprachpsychologie und untersucht den Einfluss von E-Mails als Transportmittel von Emotionen. Doch schon bald lässt er dieses ,,Projekt" fallen, da Emmi nach und nach sein Herz erobert.
Und auch Emmi steigert sich in dieses virtuelle Liebesverhältnis hinein, das ihr Ablenkung von ihrem familiären Alltag verschafft. Es beginnt zu knistern in der Leitung und die Versuchung eines persönlichen Treffens steigt. Doch werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was dann?

Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin

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PAUL ABRAHAM - OPERETTENKÖNIG VON BERLIN
von Dirk Heidicke
Regie: Klaus Noack 
Premiere: 3. November 2018 (Gastspiel)
Schlosspark Theater, Berlin

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Zum Inhalt: Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des Komponisten Paul Abraham lesen sich so exotisch wie die Schauplätze einer seiner Erfolgs-Operetten, mit denen er zu Beginn der 30er Jahre für Furore sorgte. Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie.
Nicht nur darf er sein Theater nicht mehr betreten, er muss schließlich gar das Land verlassen und flüchtet in die USA. Eben noch bejubelt, verlässt ihn im Exil der Verstand und er lebt in psychiatrischer Obhut. Seine zahlreichen unveröffentlichten Werke, die er daheim seinem Freund Josef anvertraut hatte, verscherbelt dieser an reiche Deutsche, die sich ihren Namen über den Kompositionen erkaufen. Abraham stirbt in Armut.

Was zählt, ist die Familie!

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WAS ZÄHLT, IST DIE FAMILIE!
von Joe DiPietro
Regie: Anatol Preissler
Premiere: 20. Oktober 2018 
Schlosspark Theater, Berlin

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© DERDEHMEL/UrbschatZum Inhalt: Eigentlich ist Nick zu beneiden. Er ist 24 Jahre alt und wird von seinen beiden Großeltern-Paaren nach Strich und Faden verwöhnt. Aber so einfach, wie das klingt, ist das natürlich nicht. Denn in ihrer aufopferungsvollen Liebe können sie auch ganz schön anstrengend sein – und das nicht nur, wenn Großmutter Aida ihren Enkel mit Pasta vollstopft. Als er ihnen ankündigt, er werde sie verlassen, um in Seattle beruflich Karriere zu machen, sind sie entsetzt: Nick muss gehalten werden. Und wenn man ihn mit der attraktiven Caitlin verkuppeln muss ...

mit Dagmar Biener, Anita Kupsch, Holger Petzold, Herman van Ulzen, Katharina Maria Abt & Johannes Hallervorden

Der letzte Raucher

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DER LETZTE RAUCHER
von Mark Kuntz
Regie: Irene Christ 
Premiere: 22. September 2018
Schlosspark Theater Berlin 

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Die WahrheitZum Inhalt: Haben die meisten Ihrer Freunde und Bekannten bereits aufgehört zu rauchen? Nur Ihnen ist das noch nicht ganz gelungen? 
Dann geht es Ihnen wie unserem 'Letzten Raucher', der auf einer Party vom Gastgeber zum Rauchen auf den Balkon geschickt wird... um nach einer Zigarettenlänge festzustellen, dass das angekündigte 'um die Häuser ziehen' leider gerade ohne ihn stattfindet. Ausgesperrt verbringt er die eiskalte Nacht auf dem Balkon. 
Zum Glück hat er (fast) genügend Zigaretten und wahnwitzige Geschichten auf Lager, um die schweren Stunden zu überleben - wenn auch nur sehr knapp... und eine Kiste guten Weins ist dabei auch recht hilfreich. Von einigen Ausbruchsversuchen abgesehen, kann so eine Nacht, so tröstet sich unser Raucher, ja dazu führen, das man 'eine Menge über sich herausfindet'... 

Der Stellvertreter

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DER STELLVERTRETER
von Rolf Hochhuths
Regie: Philip Tiedemann 
Premiere: 8. September 2018
Schlosspark Theater Berlin 

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Die WahrheitZum Inhalt: Der junge Pater Riccardo besucht Berlin und stößt auf die heftigen Auswirkungen des Paktes zwischen Hitler und dem Heiligen Stuhl (das „Konkordat“), erfährt von Verhaftungen, Deportationen und dem Holocaust.
Seine Empörung und Verzweiflung führen ihn – an der Seite des SS-Sturmbannführers Gerstein, der sich als Doppelagent versteht – zurück nach Italien und schließlich zum Papst selbst.
Pius versucht nun, seine Position als Stellvertreter Christi auf Erden und Oberhaupt der katholischen Weltkirche zu behaupten – dagegen wendet sich der junge Pater nach Auschwitz, um das Schicksal der Juden zu teilen - und so Christus zu vertreten (wie es tatsächlich der Berliner Domprobst Bernhard Lichtenberg forderte).

Kasimir und Kaukasus

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KASIMIR UND KAUKASUS
von Francis Veber
Regie: Holger Hauer
Premiere: 12. Mai 2018 
Schlosspark Theater Berlin

© DERDEHMEL/UrbschatZum Inhalt: Ein Yorkshire-Terrier? Es ist ein Goldfisch, den Henri nach Hause bringt. Obwohl sich seine Frau Christine einen Hund gewünscht hat. Der so bewusst herbeigeführte Krach soll wieder mehr Leben und Leidenschaft in ihre schläfrig gewordenen Ehe bringen: Kasimir, der Goldfisch, als Retter – soweit der Plan.

Doch Christine reagiert ungehaltener als erwartet, droht mit Scheidung und lädt, aus Rache, sogar einen ehemaligen Freund der Beiden zu sich nach Hause ein. Hans Peter, einen arbeitsscheuer Schwärmer, der lieber vor Birnen meditiert, als sich den Realitäten des Alltags zu stellen.

Und während sich Henri immer mehr dem Goldfisch Kasimir anvertraut, bringt Hans Peter alles durcheinander und letztlich auch noch eine weitere Person in die Wohnung, die dafür sorgt, dass Kasimir nicht der einzige Familienzuwachs bleibt…

Die Wahrheit

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DIE WAHRHEIT
von Florian Zeller
Regie: Folke Braband 
Premiere: 10. März 2018 
Schlosspark Theater Berlin

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Die WahrheitZum Inhalt: Als „ein Spiel von Lüge und Wahrheit" könnte man Zellers Stück „Die Wahrheit" bezeichnen. Für seinen verheirateten Protagonisten ist Wahrheit etwas mehr als Zweifelhaftes. Und er hat in der Tat allen Grund, die Wahrheit zu meiden, hat er doch seit sechs Monaten ein Verhältnis mit Alice, der Ehefrau seines besten Freundes Paul. Die ständigen Versteckspiele, die immer neuen Lügen belasten Alices Gewissen und sie will endlich reinen Tisch machen. Michel ist damit gar nicht einverstanden: „Du belügst ihn nicht, Alice. Du sagst ihm nur nicht die Wahrheit“. Hat er sie damit überzeugt?
Bei einem Treffen erzählt Paul Michel von seinem Verdacht, dass Alice ihn seit Monaten betrügt. Hat sie also doch geplaudert? Als Michel sie zur Rede stellt, gesteht sie ihm, dass sie Paul tatsächlich ihr Verhältnis mit ihm gestanden hat. Michel ist empört. Plötzlich sieht er sich in der Rolle des Opfers. Unvermittelt wird der Lügner von seinen eigenen Lügen eingeholt und in der Folge weiß er nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Michel wird zum Spielball der Anderen und die Wahrheiten, die ihm jetzt um den Kopf fliegen, ziehen dem charmanten betrogenen Betrüger den Boden unter den Füßen weg.

Die Kleinbürgerhochzeit

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DIE KLEINBÜRGERHOCHZEIT
von Bertolt Brecht
Regie: Philip Tiedemann 
Premiere 20. Februar 2018 
Schlosspark Theater Berlin
Eine Produktion des Berliner Ensembles (Premiere 18. November 2000) 

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Die KleinbürgerhochzeitZum Inhalt: Brechts früher Einakter schildert die Hochzeitsfeier eines kleinbürgerlichen Paares als Farce, in der vom Mobiliar bis hin zum Idyll spießbürgerlicher Moral trotz bestem Bemühen alles zerbricht. Alles dreht sich um einen nervenden Brautvater, einen eifersüchtigen Bräutigam, eine schwangere Braut und ihre unbeirrt aneinander vorbeiredende Festgesellschaft. Als die Feier aus dem Ruder läuft, verlassen mehr und mehr Gäste das Festmahl – zerstört ist zum Schluss nicht nur der gute Ruf des Brautpaares, sondern auch die scheinbar heile Welt des Spießbürgertums.
„Die Kleinbürgerhochzeit“ ist Brechts berühmtester Einakter, geschrieben 1919 und uraufgeführt 1926 in Frankfurt – eine turbulent grelle Farce über die „Orgie der Hohlheit, der Langeweile, der Öde und der Vereinzelung“ (Brecht), die das Leben nicht nur diesem Paar beschert. Eine böse und hoch unterhaltsame Komödie voll klugem Wortwitz. Brechts frühes Stück atmet den Geist seines Jugendfreundes Karl Valentin.


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