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MÖCHTEN SIE NOCH? NEIN DANKE!
Regie: Lars Georg Vogel
Premiere: 6. September 2018
Theater Thikwa Berlin

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KARTEN ONLINE BESTELLENZum Inhalt: Hilfe! Hilfe! Ach so, Finanzhilfe! Darauf ein Chopin-Prelude. Und der Kongress-Dozent hatte im übrigen eine eklige Narbe am Kinn. Am fein eingedeckten Tisch, umgarnt von Servierpersonal, debattiert eine seltsame Dinnergesellschaft. Zu perlenden Klavierklängen gibt es ungepflegte Konversation zu den richtigen Themen. Alles in komplett falschem Timing. 
Im Setting bürgerlichen Daseins mit all seinen Schrecklichkeiten agieren Menschen, die klassische Rollenmodelle auf keinen Fall erfüllen können. Sie sitzen im Rollstuhl oder sind beim Parlieren auf Hilfe angewiesen. Macht sie die eigene Unkonventionalität immun gegenüber dem Krampf der Norm? Oder gibt es beim Bad im Drachenblut der Spastik Lücken in der Schutzhülle, durch die ein Bemühen, sich anpassen zu wollen, passen zu wollen und nicht unpassend aufzufallen doch Eingang findet? Ein traumhaft abgründiges Gesellschafts-Impromptu, das lustvoll Konventionen vom Silbertablett stößt.

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DIE ITALIENERIN IN LONDON
von Domenico Cimarosa
Regie: Oliver Trautwein 
Premiere: 11. August 2018 
Festival Schloss Britz
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Zum Inhalt: „Adel verpflichtet“ weiß Seine Englische Lordschaft, dem die Eltern die Heirat mit einer Italienerin verboten haben. Während der blasse Aristokrat noch trostlos in seiner Teetasse rührt und in die Themse springen will, ist ihm die heißblütige Braut kurzentschlossen nachgereist. Geld hat sie keins und einen Plan hat sie auch nicht, aber als sie im universellen Schmelztiegel der Metropole London auf kuriose Typen trifft, kommen die Intrigen wie von selbst ins Rollen. Eine beherzte Wirtin und ihre beiden Stammgäste – ein mediterraner Abenteurer und ein holländischer Geschäftsmann – helfen der schönen Livia, das blaue Blut ihres Lords in Wallung zu bringen. Aber auch sie gehen aus der Multi-Kulti-Begegnung verändert hervor...

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DER SOMMERWACHTRAUM
von Johannes Galli
 
Premiere: 11. Juli 2018 
Galli Theater Berlin

Zum Inhalt: Gabi wird wieder mal von ihren Sehnsüchten und Träumen in den Süden gezogen. Nach einer abenteuerlichen Autofahrt nach Italien trifft sie am Strand ein furchtloses Männertrio: den leidenschaftlichen Luigi, den Intellektuellen Alfred und den gefühlvollen Jojo, die ihr den Kopf verdrehen. Am Ende beherrscht eine einzige Frage das ganze Strandgeschehen: Für wen wird sich Gabi entscheiden?

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SEUCHE
von Giorgi Jamburia & Lars Werner
 
Regie: Fabian Gerhardt 
Premiere: 30. Juni 2018 
Theaterdiscounter Berlin

Zum Inhalt: Manchmal kann etwas geschehen, was größer und schrecklicher ist, als alles was zuvor war. SEUCHE beschreibt, wie die Menschen einer modernen Stadt auf den Einfall der Seuche reagieren – und sich damit arrangieren.
Ausgehend von Recherchen zum Thema entwickelt Regisseur Fabian Gerhardt zusammen mit Studierenden des 3. Jahrgangs Schauspiel der UdK eine ganz eigene Stück-Welt, die durch den Einbruch der Seuche und das Dogma der Isolation geprägt ist. Die Autoren Giorgi Jamburia und Lars Werner – beide vom Studiengang Szenisches Schreiben der UdK – nehmen die szenischen Proben als Grundlage für das neu entstehende Theaterstück SEUCHE, das am TD zur Uraufführung kommen wird.

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VERLORENE LIEBESMÜHE
von William Shakespeare
Regie: Jens Schmidl 
Premiere: 12. Juni 2018
Shakespeare Company Berlin 
Freilichtbühne am Wasserturm im NATUR-PARK Schöneberger Südgelände
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Zum Inhalt: Zwischen Ferdinand, dem König von Navarra mit seinen zwei Hofherren Byron und Dumain einerseits und Isabelle, der Prinzessin der Frankreich mit ihren zwei Hofdamen Rosaline und Katharine andererseits entbrennt die Liebe gleich dreifach und auf die gleiche rasche Weise . Und dies, obwohl die Herren schworen, drei Jahre lang enthaltsam zu leben, um sich ihrer platonischen „Akademie im Kleinen“, ihrem Ruhm und der Unsterblichkeit zu widmen: Fasten und Studieren, statt Frauen und Völlerei! Der Plan scheitert an der Liebe. Zuerst verheimlichen die verliebten Männer den Eidbruch voreinander, doch als alles herauskommt, beschließen sie, die Damen zu freien. Auf einem Fest tauchen sie als Russen maskiert auf. Die ebenfalls maskierten Frauen haben die Geschenke der Männer vertauscht, so dass die Herren sich blamieren, weil sie der jeweils Falschen ihre Liebe gestehen. Natürlich ließe sich der Komödienschluss leicht erahnen, doch es kommt alles anders... Shakespeare verspottet die Mode der schwülstigen Wortspiele und literarischen Anspielungen und ist doch selbst in ihr gefangen. Die Natur als siegreiche Gegenspielerin wird von Byron ebenso hinreißend besungen, wie er die Unnatur des Akademie-Planes und der bombastischen und gezierten Sprache verspottet. Die Vieldeutigkeiten und schlagfertigen Dialoge werden durch das Konkurrieren um die besseren Pointen der saftigen Rüpel gewürzt. Nach den populäreren Stücken Shakespeares hat sich die Shakespeare Company Berlin diesmal eines eher selten gespielten Werkes des großen Autoren angenommen. Für die neue Inszenierung dieser „Komödie gegen die Planbarkeit“ arbeitet die Shakespeare Company Berlin wie gewohnt mit Livemusik, rasanten Rollenwechseln und ungezähmter Spielfreude. Die moderne Übersetzung von Christian Leonard lässt Shakespeares jahrhundertealten Wortwitz ganz heutig erscheinen und zeigt auf, wie fehlbar und verletzlich wir alle sind, wenn wir uns verlieben.

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REDDRESS – PEKKA KUUSISTO
The village musician
Premiere: 29. Mai 2018 
Pierre Boulez Saal, Berlin

Zum Inhalt: In einem überdimensionalen roten Kleid auf der Bühne des Pierre Boulez Saals liegend der Musik zuhören? Oder doch lieber das Gesamtkunstwerk vom Rang aus auf sich wirken lassen? Die Entscheidung überlassen wir Ihnen – unvergesslich wird das Musik- und Kunsterlebnis auf jeden Fall sein.

Der finnische Geiger Pekka Kuusisto und die südkoreanische Künstlerin Aamu Song lassen die Grenzen zwischen Musik, Bühne und Publikum verschwimmen, an je zwei Abenden mit elektronischer Musik und mit finnischer Volksmusik.

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FLYING ILLUSION 
kommt nach Hause
Berlin-Premiere: 17. Mai 2018
Theater am Potsdamer Platz, Berlin

Zum Inhalt: Pünktlich zu ihrem 25-jährigen Bestehen beziehen die Flying Steps vom 17. Mai bis 10. Juni 2018 mit ihrer Show "Flying Illusion" erstmalig das Theater am Potsdamer Platz und bespielen es vier Wochen am Stück. Bei "Flying Illusion" trifft Urban Dance auf beeindruckende Illusionen, scheinbar unmögliche Moves auf fantastische Inszenierungen und moderne Elektrobeats auf kunstvolle 3D-Videoanimationen.

Zwölf der besten Tänzer der Welt - ausgewählt aus allen Bereichen des Urban Dance - begegnen sich auf der Bühne, eingebettet in die Geschichte des ewigen Battles zwischen Gut und Böse. Die „Flying Heroes" treten an gegen die „Dark Illusions", das Licht der Liebe gegen die totale Finsternis. Mit Powermoves, Popping, Locking und HipHop kämpfen die Tänzer gegen die Gesetze der Schwer- und Vorstellungskraft.

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JULI 
von Iwan Wyrypajew
 
Regie: Leo Skverer
Berlin-Premiere: 16. Mai 2019 
Theaterdiscounter Berlin

Zum Inhalt: An einem Tag im Juli, dem verlorenen Monat des Müßiggangs, wacht Pjotr, 63, in der zentralrussischen Einöde auf und sieht, wie das Feuer sein Haus und seinen Verstand zum Schmelzen bringt. Seine Reise zur nächstgelegenen Stadt beginnt Pjotr mit dem Mord an seinem Nachbarn, dann tötet er einen Obdachlosen und den Priester des Klosters, in dem er Obdach findet. Als er schließlich in eine geschlossene Anstalt gesteckt wird, glaubt er in der Pflegerin seine Jugendliebe zu erkennen. In einem alptraumhaften Rausch erwürgt und verspeist er sie.
Das Stück des russischen Autors Iwan Wyrypajew ist weder das Psychogramm eines Serienkillers noch das eines Abgehängten aus der Provinz, sondern die schonungslose Innensicht eines ewig jungen und unkaputtbaren, vor Lebensgier rasenden Autokraten – ohne Macht und Besitz, ohne Rücksicht auf Opfer. Für die Berliner Erstaufführung untersuchen Schauspielerin Nele Rosetz und Regisseur Leo Skverer männliche wie weibliche Perspektiven auf die Darstellbarkeit von Gewalt. Ab wann ist Brutalität nachvollziehbar, Empathie für die Täter möglich oder gerechtfertigt? Wie verändern verschiedene Rollen, Geschlechtsperspektiven oder Maskierungen die Rezeption des grausamen Akts?

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DIE REICHSGRÜNDER ODER DAS SCHMÜRZ
von Boris Vian
Regie: Anne Hasselberg 
Berlin-Premiere: 27. April 2018 
ACUDtheater Berlin
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Zum Inhalt: Dieses Theaterstück des französischen Kultautors Boris Vian ist eine scheinbar absurde, de facto aber klar politische Parabel gegen Krieg und Vergessen.
Wir spinnen den Faden seiner pazifistischen Überzeugung weiter und inszenieren DIE REICHSGRÜNDER als Statement gegen Populismus, Intoleranz und zunehmenden Rechtsruck.

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IL MONDO DELLA LUNA 
von Joseph Haydn
 
Regie: Michiel Dijkema 
Premiere: 26. April 2018 
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
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Zum Inhalt: Der Hobbyastrologe und Scharlatan Dottore Ecclitico oder Doktor Ekliptikus hat sich eine besondere Einkommensquelle geschaffen: Er entwirft vielversprechende Fernrohre für einen fantasievollen Mondausblick und vermittelt dazu dem reichen Kaufmann Bonafede ein teures Ticket zum Mond. Das wundersame Fernrohr zeigt dem Betrachter verheißungsvolle Bettszenen in einer paradiesischen Mondwelt, die in dieser Opernkomödie von Joseph Haydn eine entscheidende Rolle spielt. Gemeinsam wollen der lüsterne Bonafede und sein gewiefter Astrowissenschaftler Ecclitico dem Ruf des Mondkaisers folgen. Ein kleiner Drogenrausch benebelt den Kaufmann bei seinem Ortswechsel in die Mondweltkulissen, die im Garten des falschen Doktors aufgebaut sind.

Mit der dramatischen Mondlandung fliegt der Schwindel bald auf, bei dem es im Grunde um eine Liebesgeschichte geht: Ernesto und die Kaufmannstochter Flaminia ringen um den Segen des herrischen Vaters, unter Mithilfe des unvermeidlichen Dieners. Die dreiaktige Haydn-Oper „Il mondo della luna“ entstand nach dem Libretto von Carlo Goldoni und wurde 1777 in Schloss Esterházy in Eisenstadt uraufgeführt.

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