Bewertung und Kritik zu

Bewertung und Kritik zu

TWIN SPEAKS 
von vorschlag:hammer
Premiere: 14. November 2019  
Theater Roxy Birsfelden, Basel 
Telegram-Premiere: 16.4.2020 (Ballhaus Ost)

Zum Inhalt: Eine Leiche wird am Ufer des Rheins gefunden. Eine lokale Ermittlerin und ein Kollege aus der Großstadt sind vor die Aufgabe gestellt, den Täter oder die Täterin unter den Bewohner*innen der Kleinstadt zu finden. Oder ist er*sie doch ein mystisches Es? Und wie geht es Angehörigen und Freund*innen mit dem Todesfall?
Die Inszenierung befragt den Ort Kleinstadt und das Krimigenre, kommt ins Jugendzentrum, Fitnessstudio oder Senior*innenwohnheim, um dort eine Vielzahl an Menschen kennenzulernen, springt von der Filmebene in den Chat und zurück und hangelt sich so humorvoll, trauernd und spannungsvoll von Cliffhanger zu Cliffhanger.

Weiterlesen: Twin Speaks

Bewertung und Kritik zu

METAMORPHOSEN 
nach Ovid
Regie: Antú Romero Nunes 
Premiere: 9. Oktober 2020 
Theater Basel 

Zum Inhalt: Ovids ‹Metamorphosen› sind eine Sammlung griechisch-römischer Mythen. Unstillbares Verlangen zwingt Götter dazu ihre Gestalt zu wechseln. Menschen verwandeln sich zur Strafe oder zum Trost in Tiere, in Pflanzen, in Steine und in Sternbilder. In dieser Welt ist alles einer ständigen Veränderung unterworfen. Aber die Begierden und die Grausamkeiten bleiben immer die gleichen. Die Basler Compagnie erzählt die Geschichten vom Ursprung der Welt, von den kriegerischen Gelüsten der Herrschenden und den grossen Taten der Staubgeborenen wie in einer Fernsehserie, die ständig das Genre wechselt.

Weiterlesen: Metamorphosen

Bewertung und Kritik zu

GRAF ÖDERLAND 
von Max Frisch
Regie: Stefan Bachmann 
Premiere: 14. Februar 2020 
Theater Basel (Koproduktion mit Residenztheater München) 

Eingeladen zum 58. Berliner Theatertreffen (2021) 

Zum Inhalt: Durch den immer gleichen Arbeitsalltag von sich und dem Leben entfremdet, greift der Kassierer einer Bank zur Axt und mordet. Diese Tat ohne klar ersichtlichen Beweggrund erschüttert Staatsanwalt Martin, der mit dem Fall betraut ist, nachhaltig. Im Mörder und dessen Tat sieht er sein eigenes Gefangensein in einer von Pflicht, Gesetz und Ordnung dominierten bürgerlichen Existenz gespiegelt. Schlagartig nimmt den Staatsanwalt eine Urangst gefangen und treibt ihn zur Flucht in die mythische Welt eines mysteriösen Alter Ego: in die Welt des Grafen Öderland.
Als Graf Öderland beginnt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug gegen den gesellschaftspolitischen Status quo. Innerhalb kürzester Zeit wird er zum Befreiungshelden, hinter dem sich Benachteiligte und Unzufriedene zu einer großen Anhängerschaft formieren. Tief unten in der Kanalisation wird die Revolte gegen die herrschende Macht und deren System geplant. Schließlich stürzt er – ohne Rücksicht auf Verluste in den eigenen Reihen – sogar die Regierung.

Weiterlesen: Graf Öderland

Bewertung und Kritik zu

TARTUFFE ODER DAS SCHWEIN DER WEISEN
von PeterLicht nach Molière
Regie: Claudia Bauer 
Premiere: 14. September 2018 
Theater Basel

Eingeladen zum 56. Berliner Theatertreffen (2019) 
Buch jetzt bestellen

Zum Inhalt: Der Betrug ist ein Festival der Uneigentlichkeit. Das, was passiert, passiert, aber es passiert nicht. Eine Unwahrheit begegnet der Wahrheit. Und eine Wahrheit der Unwahrheit. Sie gehen sich gegenseitig an den Kragen. Keiner gönnt dem anderen sein Leben. Beide weltgetränkten Substanzen (Unwahrheit und Wahrheit) vermischen sich. Aber nach einiger Zeit trennen sie sich wieder. Man kann Ähnliches in Salatsoßen feststellen oder im Weltgeschehen. In Salatsoßen, wenn das Öl sich mit dem Essig mischt. Im Weltgeschehen anders. Irgendwann setzen sich die vermischten Dinge wieder voneinander ab. Aber in der Zwischenzeit betrachtet man ein Schäumen und Quirlen, ein Tosen von Blasen und Gegensätzen. Ein Durcheinander! Das Durcheinander schmeckt nach was. Aber geklärte Verhältnisse sind was anderes.

Der Betrug generiert Energie. Das, was ist, arbeitet sich ab an dem, was nicht ist, aber scheint, zu sein. Oder umgekehrt. Das ist anstrengend. Die Kontinentalplatten von Lüge und Wahrheit schaben aufeinander, Spannung baut sich auf, die sich vielleicht einmal entladen wird. Doch der Entlade-Zeitpunkt bleibt offen. Deshalb warten alle. Der Betrug ist deshalb immer verbunden mit dem Warten auf sein Ende. Mancher Betrug geht jetzt schon über hunderte Jahre, oder tausende. Andere werden sofort bemerkt.

Weiterlesen: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

Bewertung und Kritik zu

KÖNIG ARTHUR
Semi-Oper von Henry Purcell
Regie: Stephan Kimmig 
Premiere: 13. September 2018 
Theater Basel
CD jetzt bestellen

Zum Inhalt: In einer längst vergessenen Vorzeit auf einer «Britannien» genannten Insel rüsten Briten und Sachsen zur vermeintlich letzten Schlacht. Es scheint, als könnten König Arthur und seine vom Krieg gezeichneten Männer die Sachsen in die  Flucht schlagen, doch Oswald – der König der Sachsen – entführt Arthurs Freundin, die blinde Emmeline. Eine Verfolgungsjagd durch verwunschene, von Geistern bevölkerte Wälder nimmt ihren Anfang, und Arthur verirrt sich immer tiefer in einer dunklen Schattenwelt, in die ihm nicht einmal der grosse Zauberer Merlin folgen kann. Die Grenze zwischen Freund und Feind wird brüchig, und der junge König der Briten steht vor seiner schwersten Prüfung. Purcells und Drydens 1691 in London uraufgeführte Semi-Oper vereint Schauspiel, Gesang, Musik und Tanz zu einem dramatischen Gesamtereignis.

Sängerinnen und Sänger, Mitglieder des Schauspiel- und Ballettensembles, das La Cetra Barockorchester unter dem Dirigat des britischen Barockexperten Christopher Moulds und der Chor des Theater Basel werden in «König Arthur», inszeniert vom deutschen Regisseur Stephan Kimmig, gemeinsam die Geschichte von Arthurs und Merlins wundersamem Friedensschluss erzählen, von einer Zeit, als die Welt der Zauberer noch nicht versunken war.

Weiterlesen: König Arthur

Bewertung und Kritik zu

WOYZECK 
von Georg Büchner
Regie: Ulrich Rasche 
Premiere: 15. September 2017 
Theater Basel

Eingeladen zum 55. Berliner Theatertreffen (2018) 
Buch jetzt bestellen

Zum Inhalt: Georg Büchners zerbrechliches Fragment, eines der bedeutendsten und einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur, basiert auf dem Fall des Soldaten und Friseurs Johann Christian Woyzeck, der seine Geliebte erstach und dafür zum Tode verurteilt wurde. Büchner waren die Fakten des historischen Kriminalfalls bekannt, über den juristische, medizinische und psychologische Gutachten verfasst wurden. Er zeigt einen Eifersuchtsmord und seine Vorgeschichte: Woyzeck, «guter Kerl und armer Teufel», finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht, ist dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. So wird er schuldig, nachdem seine Ängste, Triebe und Begierden obszön aufbrechen. Doch «Woyzeck» geht weit über den traurigen Einzelfall einer geschundenen Kreatur hinaus. Büchner untersucht am «Subjekt Woyzeck» die immer gültige Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «ausser uns liegen», nach sozialen Verhältnissen, individueller Freiheit und schicksalhafter Determination. 

Weiterlesen: Woyzeck

 

Preis: €14,95 €11,95

UNSERE BÜCHER
ALS PDF-DATEI

AUSWAHL

 

Preis: €14,95 €11,95

 


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN





AUF DER BÜHNE © 2021


PDF-Datei: 11,95 € 8,95 €
Weitere Formate auf
Amazon & Google:
Kindle eBook
Taschenbuch
Google eBook

WEITERE BÜCHER


ANZEIGE

3.4
Durchschnittsnote aller Stücke
5 1
4 6
3 3
2 3
1 0
Kritiken: 8

PDF-Datei: 22,60 € 16,95 €

Weitere Formate auf Amazon & Google Play:
Kindle eBook - Taschenbuch - Google eBook


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI

AUSWAHL


UNSER PARTNER

BUCH ALS PDF-DATEI
Toggle Bar
X

Right Click

No right click