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Sunville

Bewertung und Kritik zu

SUNVILLE – Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

von: Sofia Jernberg, Fiston Mwanza Mujila, Stephanie Thiersch
Format: Musiktheater
Premiere: 25. September 2026
Spielort: Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

Künstlerisches Team

Komposition, Musikalische Leitung: Sofia Jernberg
Regie, Choreografie, Bühnenkonzept: Stephanie Thiersch
Bühnenbild: Sonja Füsti
Kostüme: Lauren Steel
Libretto: Fiston Mwanza Mujila
Lichtdesign: Begoña Garcia Navas
Sounddesign: Thomas Wegner
Kuration, Konzept, Dramaturgie: Elisa Erkelenz
Produktionsdramaturgie: Flavia Wolfgramm
Englische Übersetzungen: Roland Glasser
Deutsche Übersetzungen: Lena Müller

Über die Inszenierung

„Sunville“ ist ein zeitgenössisches Musiktheaterprojekt, das die Grenzen zwischen Oper, Performance, Konzert, Choreografie und Installation überschreitet. Die Zusammenarbeit von Sofia Jernberg, Fiston Mwanza Mujila und Stephanie Thiersch verbindet unterschiedliche künstlerische Sprachen zu einer vielschichtigen musikalischen Erzählung.

Fiston Mwanza Mujilas Libretto entwickelt poetische, rhythmische und assoziative

1 Kritik

2.0 von 5 Sterne
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Afrofuturistisches
2 Stunden her.
Kritik

''Die rechts wie links der Bühne als Übertitelungen mitlaufenden Texte machten es mir nicht leicht irgendeinen wie auch immer hineinzuinterpretierenden Sinn des Ganzen herauserkennen zu wollen, je mehr ich von diesem plattitüden Gesamtunsinn las, umso schlechtgelaunter wurde ich, und meine Bereitschaft diesem allen irgendwie noch geistig zu folgen, verebbte mehr und mehr. Am interessantesten waren da vielleicht noch die arg vielen Beispiele afrofuturistischer Kunst und Kultur, von der ich allerdings (Bildungsmangel halt) wenig oder nichts zu verstehen meinte.

Alles in allem gab es freilich auch lichtere Momente, bei denen ich mich mitgenommen fühlte, so z.B. die von Saxofonist Espen Reinertsen grandios performte Karikatur eines auf dem afrikanischen Kontinent umherwildernden Jägers mit Herrenmenschenattitüde, was ein beunruhigendes Schlaglicht auf den südafrikanischen Apartheidskolonialismus in der Zeit weit vor Mandela warf.'' schreibt Andre Sokolowski am 26. September 2026 auf KULTURA-EXTRA

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