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Mittwoch aus Licht

Bewertung und Kritik zu

MITTWOCH AUS LICHT – Deutsche Oper Berlin

von: Karlheinz Stockhausen
Format: Oper in einem Gruß, vier Szenen und einem Abschied
Premiere: 19. September 2026, Deutsche Oper Berlin

Künstlerisches Team

Musikalische Leitung: Maxime Pascal
Regie und Konzeption: Susanne Kennedy
Bühnenbild, Konzeption und Video: Markus Selg
Kostüme: Andra Dumitrascu
Licht: Marcel Weber/MFO
Video: Warja Rybakova
Klangprojektionen: Florent Derex
Dramaturgie: Beate Breidenbach

Besetzung

Performer: Tarren Johnson, Marie Groothof, Dominic Santia, Ixchel Mendoza Hernández, Laurie Young

Über die Inszenierung

„Mittwoch aus Licht“ zählt zu den visionärsten und anspruchsvollsten Werken Karlheinz Stockhausens. Die Oper verbindet Musik, Raum, Bewegung, Elektronik und spirituelle Symbolik zu einem Gesamtkunstwerk, das die Grenzen traditioneller Oper konsequent erweitert.

Susanne Kennedy nähert sich dem Werk mit ihrer charakteristischen Verbindung aus multimedialer Bildsprache, performativer Reduktion und philosophischer Reflexion. Gemeinsam mit Markus Selg entsteht eine surreale Welt, in der digitale Bildräume, Klanglandschaften und rituelle Abläufe ineinandergreifen.

Das Bühnenbild und die Videoarbeiten von Markus Selg schaffen eine visionäre Ästhetik zwischen Science-Fiction, Mythologie und digitalem Traumraum. Andra Dumitrascus Kostüme erweitern diese Bildwelt um futuristische und symbolische Ebenen.

Unter der musikalischen Leitung von Maxime Pascal entfaltet sich Stockhausens komplexe Partitur in all ihrer klanglichen Vielfalt. Florent Derex' Klangprojektionen und die Lichtgestaltung von Marcel Weber/MFO schaffen einen immersiven Raum, in dem Musik und Wahrnehmung neu erfahrbar werden.

Die Performerinnen und Performer bewegen sich zwischen Installation, Konzert, Ritual und Musiktheater und tragen wesentlich zur besonderen Atmosphäre dieser außergewöhnlichen Produktion bei.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– visionäres Musiktheater von Karlheinz Stockhausen
– multimediale Bild- und Klangräume
– Verbindung von Oper, Installation und Performance
– immersive Licht- und Klanggestaltung
– radikale Erweiterung klassischer Opernformen

„Mittwoch aus Licht“ wird zu einem außergewöhnlichen Musiktheatererlebnis, das Klang, Raum und Imagination in einer einzigartigen künstlerischen Vision vereint.

1 Kritik

3.0 von 5 Sterne
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Pseudosakraler Quark
2 Stunden her.
Kritik

''Am sensationellsten brachte sich der in beigen Messgewändern (von Kostümdesignerin Andra Dumitrascu) steckende Chor der Deutschen Oper Berlin (mit Chorleiter Jeremy Bines, der zugleich den Präsidenten des sog. Welt-Parlaments spielte) ein; die Herren waren links, die Damen rechts aufgestellt. Und als der Bines durch einen Zwischenruf per Lautsprecher daran erinnert wurde, dass sein Auto draußen in der Parkverbotszone stand und er sich daher flugs aus dem Staub machte, übernahm die Kolorateuse Rachel Pinevska als Ersatz-Präsidentin seine Rolle.

Bei den sog. Orchester-Finalisten stach Kontrabassist Kévin Garcon (vom Ensemble Le Balcon) mit einer humoristischen Glanzperformance der Extraklasse besonders hervor.

Und im sog. Michaelion trafen [ACHTUNG! KI] "Vertreter verschiedener Bereiche und Kulturen aufeinander. Michael erscheint als ordnende bzw. verbindende Figur. Am Ende steht die Transformation und Überwindung der irdischen Gegensätze" usf. Das wiederum dauerte fast eine Stunde lang, ja und auch hier verstand ich nur Bahnhof.

Die musikalischen Fäden zusammen hielt der begnadet mit der gesamten Stockhausen-Materie vertraute und geübte Maxime Pascal.'' schreibt Andre Sokolowski am 21. September 2026 auf KULTURA-EXTRA

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