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Bewertung und Kritik zu

THE PARTY
von Sally Potter
Regie: Anne Lenk 
Premiere: 21. September 2019 
Burgtheater Wien 

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Zum Inhalt: Wir sind zu Gast bei einer anfänglich noch harmlos­ausgelassenen Party im linksliberalen Freundeskreis einer englischen Politikerin – nebst Gatten – in London. Gefeiert wird der politische Erfolg der Hauptfigur, Janet. Sie wurde zur Gesundheitsministerin eines Schattenkabinetts gewählt. Die Party gerät jedoch komplett aus den Fugen, als durch plötzliche, sich überschlagende Geständnisse die bürgerlich­intellektuellen Existenzen der Partygäste in Frage gestellt und politisch, ob wir es glauben oder neu diskutiert werden. In rasendem Tempo werden die drängenden Diskurse am Anfang des 21. Jahrhunderts durchdekliniert, von der Krise des Gesundheitswesens, der Demokratie und der Banken über den Stand des Feminismus bis hin zum Verlust verlässlicher Beziehungen. Im Durchlauferhitzer der Partydynamik werden die Gäste – vernunftgesteuerte Intellektuelle – zum Äußersten getrieben. The Party, im Englischen Party und Partei, verhandelt politische Haltungen und deren Korrumpier­ und Haltbarkeit mit viel Witz und Situationskomik.

Anne Lenk wird mit The Party nach Arbeiten in Berlin, Hamburg, Bochum, München und Nürnberg ihre erste Inszenierung am Burgtheater zeigen.

Regie: Anne Lenk
Bühne: Bettina Meyer
Kostüme: Sibylle Wallum
Musik: Camill Jammall
Licht: Norbert Joachim und Michael Hofer
Dramaturgie: Sabrina Zwach


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Ich bin ein Gewinner
  · 17.10.19
''Potters Film lebt von der ständig bewegten Kamera und den Großaufnahmen. Anne Lenk versucht, die Schnitte durch acht Räume auf drei Ebenen zu imitieren, die in rascher Folge ausgeleuchtet und verdunkelt werden. Das Bad kommt zwei Mal, links oben und rechts unten, vor, und der Eingang zur Wohnung wird einmal frontal von außen und einmal seitlich am Ende des langen Flurs gezeigt. Diese Anordnung ermöglicht eine Polyperspektivität, die aber eher manieristisch als funktional wirkt. Mangels Detailaufnahmen werden unverzichtbare SMS-Nachrichten auf die Wand projiziert – kein taufrischer Einfall. Die Übersetzung von Frank Heibert hält sich eng an das Drehbuch mit seinen zum Teil hübschen Pointen, gelegentlich zu eng. „Ich bin nicht derjenige, der krank ist“: so redet man nicht in deutscher Sprache. Und auch „Ich bin ein Gewinner“ ist ein Satz untrüglich englischen Ursprungs.

Sally Potters in nur zwei Wochen gedrehter Film wurde vom Großteil der Kritik unterschätzt. Mit dieser Transformation hat man ihm einen Bärendienst erwiesen.'' schreibt Thomas Rothschild am 17. Oktober 2019 auf KULTURA-EXTRA
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