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    CREATIONS VII – IX: Self-deceit, Reflection/s, Ifima

    Bewertung und Kritik zu

    CREATIONS VII – IX: Self-deceit, Reflection/s, Ifima 
    von Girelli, Novitzky, Shaked Heller & Louis Stiens
    Premiere: 29. Mai 2022
    Stuttgarter Ballett

    Self-deceit
    Choreographie: Vittoria Girelli
    Musik: Davidson Jaconello (Auftragskomposition), John Kenneth Tavener, Ludwig van Beethoven und Anton Arensky
    Musikalisches Arrangement: Davidson Jaconello
    Kostüme: Vittoria Girelli
    Bühne und Licht: A.J. Weissbard

    Reflection/s
    Choreographie: Roman Novitzky
    Musik: Magnus Mehl und Philip Kannicht
    Kostüme: Aliki Tsakalou
    Bühne und Licht: Yaron Abulafia

    Ifima
    Choreographie: Shaked Heller & Louis Stiens
    Musik: Anni Nöps (Auftragskomposition), Katharina Klement, Rupert Huber, Wolfgang Amadeus Mozart
    Musikalisches Arrangement: Anni Nöps
    Kostüme: Shaked Heller und Louis Stiens
    Bühne: Thomas Unthan
    Licht: Jörg Schuchardt

    4.0 von 5 Sterne
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    Flowers for the ladies
    2 Jahre her.
    Kritik
    ''Nach Vittoria Girellis großem Wurf wirkten die Choreographien von Novitzky sowie Stiens und Heller eher unstrukturiert und beliebig. Den stürmischsten Applaus erhielt Novitzky für Reflection/s. Ob das mit der Tatsache zu tun hat, dass sich Novitzky nach dreizehn Spielzeiten am Stuttgarter Ballett mit diesem Stück von der Bühne verabschiedet, um in der extra für ihn geschaffenen Position eines Artist in Residence in Stuttgart zu bleiben? Die „Freunde“ des Stuttgarter Balletts, die die Atmosphäre bei Premieren nicht unmaßgeblich beeinflussen, dürften sich, von der Hofberichterstatterin der Lokalzeitung vorweg eingestimmt, mit ihrem Beifall von ihm verabschiedet haben. Reflection/s beginnt mit einer Folge von stets wirkungsvollen Pseudospiegelungen, ehe Rhythmus und Syntax der Anordnungen zerbröseln. Es war mit Sicherheit nicht Novitzkys stärkste Leistung. Stiens und Hellers Ifima schließlich kam als Zelebration des Kriechens und der Langsamkeit daher, ehe die drei Tänzer, darunter die beiden Choreographen, die sich damit als Tänzer ebenfalls vom Haus verabschiedeten, in einer flachen Wasserlache umher spritzten spielten wie Kleinkinder. Auch ihnen ist schon einmal mehr eingefallen. Fazit des Abends: Gebt uns mehr von Vittoria Girelli. „Creations“ sagt noch nichts über die Qualität aus. Mit oder ohne Blumen.'' schreibt Thomas Rothschild am 30. Mai 2022 auf KULTURA EXTRA
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