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Bewertung und Kritik zu

DER SCHAUSPIELDIREKTOR
von Wolfgang Amadeus Mozart
Regie: Elena Tzavara 
Premiere: 1. Dezember 2018
Staatsoper Stuttgart
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/2kGv3SxZum Inhalt: Das Leben des Schauspieldirektors Frank ist alles andere als einfach: Für seine kommende Premiere benötigt er Geld, eine funktionierende Technik, gute Sänger und, und, und … Und schnell wird klar, dass wir uns seit mehreren Jahrhunderten mit den gleichen Schwierigkeiten im Theater herumschlagen wie seinerzeit Mozart. Zur Eröffnung des JOiN wird die gesamte Bandbreite der Welt vor, hinter und auf der Opernbühne ausgerollt!

Eine Produktion des Opernstudios der Staatsoper Stuttgart unter der Schirmherrschaft von Kammersänger Matthias Klink
Eine Übernahme der Salzburger Festspiele

Regie: Elena Tzavara 
Bühne und Kostüme: Elisabeth Vogetseder 
Musikarrangement: Henrik Albrecht 
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis 
Dramaturgie Franz-Erdmann Meyer-Herder 


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„Kunst ist nicht käuflich“
  · 03.12.18
''Das kleine Orchester sitzt, gut sichtbar, vor der Bühne, die, wie die Kostüme, die Farbe Rot in allen Schattierungen aufbietet. Was am meisten beeindruckt, ist die Qualität der jungen Sängerinnen und Sänger. Dass der Opernnachwuchs die pessimistischen Prognosen für diese Kunstgattung Lügen straft, ist bekannt, aber diesem Ensemble würde man bedenkenlos eine Zauberflöte an einem größeren Haus anvertrauen. 

Die Inszenierung ist witzig – etwa wenn der Bankier Eiler eine Rolle für seine Freundin kaufen möchte wie weiland Citizen Kane und der Schauspieldirektor Frank ablehnt („Kunst ist nicht käuflich!“) –, oder wenn ein Elektrobohrer die Ouvertüre unterbricht. Elena Tzavara nutzt Slapstick-Effekte und lässt das Ensemble grotesk agieren, bezieht auch den Dirigenten mit ein. Ein besonderer Gag bei der Premiere: Kammersänger Matthias Klink sitzt im Publikum und gibt den Ansatz einer Arie zum Besten. Auf den Hinweis, dass Klink Opernsänger des Jahres sei, entgegnet der Direktor, in der Stuttgarter Fassung die einzige Sprechrolle: „Ja wo? Auf Helgoland?“ 

Am Schluss gibt es tatsächlich ein Zauberflöten-Potpourri. Begeisterter Applaus bei Jung und Alt.'' schreibt Thomas Rothschild am 2. Dezember 2018 auf KULTURA-EXTRA
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