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    Was ihr wollt

    Bewertung und Kritik zu

    WAS IHR WOLLT 
    von William Shakespeare
    Regie: Burkhard C. Kosminski 
    Premiere: 16. Oktober 2023 
    Schauspiel Stuttgart

    Zum Inhalt: Zum Auftakt der Komödie fragt Viola: „Wie heißt dieses Land?“ Die von einem Schiffbruch Gerettete wurde an eine unbekannte Küste gespült. Fremd und allein ahnt sie noch nicht, auf welchen Boden sie ihren Fuß gesetzt hat. In diesem Land scheint alles möglich. Der Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Jeder geht mit jedem eine Beziehung ein. Es herrscht wildes Begehren und Verführen, Liebesraserei und rauschhaftes Treiben. Zwar bekommt am Ende keiner den, den er am Anfang wollte, trotzdem gibt es ein großes Fest, als könnte dieser aberwitzige Trip, das Spielen mit Identitäten, Selbstbespiegelungen, Verkleidungen, Verwechslungen, Verirrungen und Verrücktheiten ein Happy End haben.

    Als würde nicht jeder nur sich selbst lieben – ohne sich je erkannt zu haben. Allein der Narr weiß mehr. Mit Skepsis sieht er dem Treiben der Verlorenen zu: Viola, die als Mann verkleidet ihren Zwillingsbruder sucht und in die Fänge Olivias gerät, Orsino, der unglücklich Verliebte, oder Malvolio, der von seinen Kumpanen verspottete Schwärmer. Illyrien nennt William Shakespeare dieses Land leichtfertigen Treibens, den Schauplatz seiner „dark comedy“. Nicht zufällig lautet der Originaltitel Twelfth Night; or What You Will. Denn in den zwölf Raunächten zwischen Weihnachten und Dreikönigstag feierten die Menschen ausschweifende, dem Karneval ähnliche Feste gegen das Grauen und die Ängste vor der winterlichen, der eigenen Dunkelheit.

    INSZENIERUNG Burkhard C. Kosminski
    BÜHNE Florian Etti
    KOSTÜME Ute Lindenberg
    MUSIK Hans Platzgumer
    LICHT Rüdiger Benz
    CHOREOGRAFIE Louis Stiens
    DRAMATURGIE Gwendolyne Melchinger

    5 von 5 Sterne
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    Mehr als komisch
    7 months ago
    Kritik

    ''Kosminski nützt die Effekte, die das Theater zur Verfügung stellt, auf allen Ebenen. Wenn sich Viola als Cesario und Sir Andrew mit verbundenen Augen ein Duell liefern, fühlt man sich an die Peking-Oper erinnert. Cesario übrigens und Sebastian sehen einander, obwohl von ein und derselben Schauspielerin verkörpert, in Frisur und Kostüm nicht ähnlich. Eine Verwechslung bleibt ganz und gar unglaubwürdig. Sie ist der Phantasie der Zuschauer überlassen.

    Und Malvolio? Man hat ihm übel mitgespielt, zur (Schaden)Freude des von ihm getriezten Trios Maria, Toby und Andrew und des Publikums im Zuschauerraum. Am Ende behält der genau besehen Gefolterte aber doch, wenn auch fluchend, seine Würde. Shakespeares Komödien sind immer etwas mehr als komisch.

    Was das Stück mit dem Jahresmotto „Erinnerung an die Zukunft“ (hallo, Däniken) zu tun hat? Nichts. Oder so viel wie jedes Theaterstück, das im Fluss der Zeit steht. Aber solcher Firlefanz gehört offenbar zum Geschäft. Nehmen wir es gelassen hin. Der Theaterabend kann sich gegen ein Motto behaupten.'' schreibt Thomas Rothschild am 16. Oktober 2023 auf KULTURA-EXTRA

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