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    Momo

    Bewertung und Kritik zu

    MOMO 
    von Michael Ende
    Regie: Tim Egloff 
    Premiere: 26. November 2022 
    Schauspiel Stuttgart

    Zum Inhalt: Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Dieses Geheimnis ist die Zeit. – Am Rande der Stadt in einem alten Amphitheater lebt Momo. Sie besitzt nicht viel, hat keine Eltern und weiß nicht, wie alt sie ist, doch sie hat Zeit. Allen Menschen, die sie besuchen, hört sie zu. Allein dadurch kann sie trösten, Streit schlichten und ihren Freunden, dem Fremdenführer Gigi oder dem Straßenkehrer Beppo, das Gefühl geben, ihren rechten Platz in der Welt zu haben.

    Doch plötzlich hören die Menschen auf, Momo zu besuchen. Die Grauen Herren der Zeitsparkasse haben angefangen, den Menschen in der Stadt ihre Zeit abzuringen. Jeder und jede will nun Zeit sparen. Die kleine Momo scheint die Einzige zu sein, die sich gegen die Zeit-Diebe zur Wehr setzen kann. Gemeinsam mit der Schildkröte Kassiopeia und dem Hüter der Zeit, Meister Hora, stellt sie sich der schwierigen Aufgabe, die Menschen von den Grauen Herren zu befreien.

    Inszenierung: Tim Egloff
    Bühne: Prisca Baumann
    Kostüme: Kerstin Grießhaber
    Musik: Micha Kaplan
    Licht: David Sazinger
    Dramaturgie: Lena Fritschle

    4.0 von 5 Sterne
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    Die Fantasie und die Zeit
    1 Jahr her.
    Kritik
    ''Am Stuttgarter Schauspiel ist es in diesem Jahr Michael Endes Momo, die die Familie (angekündigt als „ein Familienstück für alle ab 6 Jahren“) leibhaftig erfreut. Für alle? Na ja, sagen wir: für alle, die sich als Eltern oder als Theaterbesessene dafür entscheiden. Endes Supererfolgsroman von 1973 handelt auf populäre Weise von einem Thema, das einige der gescheitesten Philosophen seit Jahrhunderten beschäftigt hat: von der Zeit. Er tut es aber mit jenem Element, das zu Endes Markenzeichen und von Publikum und Kritik unterschiedlich bewertet wurde: mit Fantasie oder was man dafür hält. Kurios ist das schon: ausgerechnet an einem Theater, das sich im Erwachsenenprogramm für einen aktuell-politischen Realismus entschieden hat, füttert man den Nachwuchs mit Spätromantik. Was soll denn da aus den Kids werden? Das Primat der Fantasie erteilt der Kostümbildnerin auch die Lizenz, eine Schildkröte wie einen Swinegel aussehen zu lassen. Immerhin begegnen die Kinder ab 6 Jahren und zum Teil darunter Bühneneffekten, die sie vielleicht dereinst für das Theater gewinnen werden. Und sie hören aus dem Mund von lebendigen Schauspielern Sätze im Konjunktiv und Ausdrücke, die wohl nicht mehr zu ihrer Sprache gehören, wie etwa „bare Münze“. Manche meinen ja, der Verlust an Sprachkompetenz sei kein Malheur. Wer anderer Ansicht ist, wird einem Theater, das noch mehr kann als stammeln, dankbar sein. Selbst wenn es nur laut werden lässt, was in einem Buch steht. Zumal wenn, wie man kürzlich erfuhr, das Vorlesen immer seltener wird.'' schreibt Thomas Rothschild am 27. November 2022 auf KULTURA-EXTRA
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