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Bewertung und Kritik zu

IWANOW
nach Anton Tschechow
Regie: Robert Icke 
Premiere: 17. November 2019 
Schauspiel Stuttgart
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Zum Inhalt: Nikolas lebt mit seiner Frau Anna in einer Provinzstadt. Gelangweilt von der Gegenwart und vereinsamt in seiner Ehe, ist er sich selbst ein Rätsel. Anna ist Jüdin, die für ihren Ehemann zum Christentum konvertierte und daraufhin von ihren Angehörigen verstoßen wurde. Lieben kann Nikolas sie längst nicht mehr, und selbst als er von ihrem Arzt erfährt, dass sie unheilbar erkrankt ist – was die beiden ihr verheimlichen –, fühlt er sich nicht verantwortlich. Nikolas versteht nicht, was mit ihm vorgeht. Anstatt seiner Frau beizustehen, flieht er ihre Gesellschaft und verbringt die Abende immer öfter bei seinen Nachbarn, wo sich die junge Sascha in ihn verliebt. Als diese ihm ein neues Leben verspricht, wächst in ihm ein unbestimmtes Schuldgefühl, das ihm den Glauben an die Zukunft nimmt.

Mit: Benjamin Grüter, Paula Skorupa, Klaus Rodewald, Michael Stiller, Marietta Meguid, Nina Siewert, Felix Strobel, Christiane Roẞbach und Peer Oscar Musinowski

Inszenierung: Robert Icke
Bühne: Hildegard Bechtler
Kostüme: Wojciech Dziedzic
Licht: Natasha Chivers
Video: Tim Reid
Sound Design: Joe Dines
Dramaturgie: Ingoh Brux


DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Die Kunst des Timing
  · 18.11.19
''Es ist ein bemerkenswerter Theaterabend geworden, ein Schauspielerfest – hervorgehoben sei Michael Stiller in der Rolle des Pawel Lebedew, des Vaters von Iwanows neuer Braut, der bei Icken – warum bloß? – Peter heißt –, und eine ziemlich genaue, weil nicht übertreibende und auf psychologische Erklärungen verzichtende Studie eines depressiven Charakters. Plötzlich holt der geschichtliche Ort Ickes Aktualisierungsversuche ein. Freud ist ebenso nahe wie das Motiv von der Affäre Friedrich Hofreiters und Erna Wahls in Arthur Schnitzlers Weitem Land . Übrigens: alle drei, Freud, Schnitzler und Tschechow, waren Ärzte.

Die Bühnenbildnerin Hildegard Bechtler hatte den nicht mehr ganz neuen und technisch wie finanziell aufwendigen Einfall, die halbdunkle Bühne zu fluten und in dem künstlichen „See“ eine quadratische Fläche aufzupflanzen, die sich langsam, fast unmerklich immer wieder dreht. Auch dies trägt mehr zur Stimmung als zur Deutung bei. Aber das ist bei Tschechow nicht verkehrt. Man muss deshalb kein Parteigänger Stanislawskis in der Tschechow-Debatte sein.'' schreibt Thomas Rothschild am 18. November 2019 auf KULTURA-EXTRA
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