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Bewertung und Kritik zu

DER GESTIEFELTE KATER
von Gebrüder Grimm
Regie: Susanne Lietzow 
Premiere: 2. Dezember 2018 
Schauspiel Stuttgart
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http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=831056&site=13245&type=text&tnb=20&subid=2kGv3SxZum Inhalt: Im Königreich herrscht Notstand: Die Schatzkammern sind leer, seit Tagen ist kein Rebhuhn, seiner Majestät Leibspeise, mehr aufzutreiben und bis auf einen treuen Berater muss der gesamte Hofstaat entlassen werden. Die Prinzessin langweilt sich schrecklich in ihren Gemächern, die royale Laune ist am Boden. 
Auch jenseits des Schlosses regiert Missmut. Hans ist als jüngster Müllerssohn nach dem Tod seines Vaters leer ausgegangen und nun völlig mittellos. Einzig ein Kater ist ihm vermacht worden. Und damit nicht genug. Hans traut seinen Ohren kaum, als dieser plötzlich zu sprechen anfängt und auch noch ein Paar rote Lederstiefel verlangt! Doch er investiert sein letztes Geld und erfüllt den Wunsch des Katers. Dieser zieht mit einem nagelneuen Paar feinster Stiefel auf zwei Beinen los, um ihrer beider Glück zu machen. Mit Mut, Witz und Beharrlichkeit schafft der Kater es nicht nur, Hans aus seiner Trübsinnigkeit zu reißen, sondern überzeugt auch den König, dass sein Herr ein wohlhabender Graf sei und damit eine gute Partie für dessen Tochter, die Prinzessin. Die findet schnell Gefallen an der Abwechslung – und auch an Hans …
Die Geschichte vom gestiefelten Kater, der alles auf eine Karte setzt und es mit gewieften Tricks bis ganz nach oben schafft, ist eines der beliebtesten Märchen und in zahlreichen Versionen überliefert. Hinter der rasanten Hochstapler-Komödie verbirgt sich die Kritik an einer Gesellschaft, in der Ignoranz gegenüber den Belangen anderer und ständige Sehnsucht nach einem besseren Leben und persönlicher Glücksmaximierung vorherrschen. 

Mit: Felix Strobel, Fabian Raabe, Boris Burgstaller, Reinhard Mahlberg, Celina Rongen, Sebastian Röhrle, Deborah Yates und Harry Bednarz

Inszenierung: Susanne Lietzow
Bühne: Aurel Lenfert
Kostüme: Marie-Luise Lichtenthal
Musik: Boris Fiala
Video: Petra Zöpnek
Licht: Sebastian Isbert
Dramaturgie: Sina Katharina Flubacher
Choreografische Beratung: Belina Nasra Mohammed Ali


TRAILER

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1 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Der russische Vampir aus Rumänien
  · 03.12.18
''Szenischer Höhepunkt ist der Auftritt Sebastian Röhrles als Zauberer, der aussieht und sich bewegt wie Nosferatu. Der stammt bekanntlich aus Transsilvanien. Bei Susanne Lietzow aber singt er Katjuscha und Kalinka und stammelt in russischer Sprache. Interessant: Niemand würde es heute wagen, einen Farbigen mit Bastrock auftreten oder auch nur von einem Weißen, einem alten weißen Mann gar, spielen zu lassen. Wenn es aber um Russen geht, dürfen die wüstesten Klischees aus der Zeit des Kalten Krieges bemüht werden. 

Nachdem sich die Kinder von 2018 fast eineinhalb Stunden für Könige, Grafen und Prinzessinnen erwärmen durften, wird in einem Aufwaschen das Ende der Leibeigenschaft, gleicher Lohn für Mann und Frau und weiteres Lobenswertes aus den vergangenen Jahrhunderten gefordert. Dem Anspruch an Progressivität ist Genüge getan. Der Kater kann seine Stiefel wieder ausziehen.'' schreibt Thomas Rothschild am 3. Dezember 2018 auf KULTURA-EXTRA
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