Hans Otto Theater Potsdam
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    Peer Gynt



    PEER GYNT 
    von Henrik Ibsen
    Regie: Alexander Nerlich 
    Premiere: 23. April 2016 
    Hans Otto Theater Potsdam 
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    Zum Inhalt: Vaterlos aufgewachsen, wird Peer jung vom Träumen erfaßt. Seine Heimat kann ihm nichts bieten, er will hinaus ins Weite, er fühlt sich zu Höherem geboren. Auch seiner leidgeprüften Mutter Aase wächst er davon; sie muss ihn ziehen lassen. Draußen im Dorf entführt Peer zunächst die reiche Braut Ingrid von ihrer Hochzeitsfeier weg. Nun kann er sich bei den Leuten nicht mehr blicken lassen. Doch Ingrid ist nicht seine Frau fürs Leben, und so bricht er bald wieder auf, diesmal ins fantastische Reich der rüpelhaft-schweinischen Trolle, das bei aller Eigenart seinem Dorf auf frappierende Weise zu gleichen scheint. Auch dort fällt er aus dem Rahmen und muss weiterfliehen, und nun wird die ganze Welt sein Feld. Da Skrupel ihm immer fremd waren, erwirbt er als Kapitalist und Reeder, Sklaven- und Waffenhändler, Goldsucher und Prophet märchenhaften Reichtum, um doch alles wieder zu verlieren und zuletzt im Irrenhaus zu landen. Am Ende kehrt Peer alt und leer in seine Heimat zurück. Dort erwartet ihn bereits der Wiegemeister der Seelen, der Knopfgießer, und zwingt ihn, über sein Leben Rechenschaft abzulegen. Dort erwartet ihn aber auch Solvejg, die Frau, die ihn dereinst liebte …

    Mit: Alexander Finkenwirth, Bernd Geiling, Rita Feldmeier, Franziska Melzer, Denia Nironen, Michael Schrodt, Eddie Irle, Philipp Mauritz.

    Regie: Alexander Nerlich
    Bühne / Kostüme: Wolfgang Menardi
    Musik / Sounddesign: Malte Preuß
    Choreografische Mitarbeit: Alice Gartenschläger
    Dramaturgie: Helge Hübner

    Dauer: 3 Stunden, eine Pause


    WIR EMPFEHLEN

     
    Meinung der Presse zu „Peer Gynt“ - Hans Otto Theater Potsdam


    Zitty
    ★★★☆☆

     

    3.5 von 5 Sterne
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    Düsteres Psychogramm einer gespaltenen Persönlichkeit
    6 years ago
    Kritik
    [i]''Ich-sein oder Nicht sein - was Ibsen zunächst in nordische Mythen von Geistern und Trollen verpackt, später mit frühkapitalistischen Motiven des Geld- und Sklavenhandels sowie philosophischen Metaphern von sich häutenden Zwiebeln und Knopfgießern anreichert - ist für Regisseur Alexander Nerlich das Psychogramm einer manischen, tief gespaltenen Persönlichkeit.''[/i] schreibt  Stefan Bock am 3. Mai 2016 auf KULTURA-EXTRA
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