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OCCIDENT EXPRESS
von Stefano Massini
Regie: Malte Kreutzfeldt 
Premiere: 19. Oktober 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: Noch nie hat sie ihre Heimat verlassen: Haifa – eine Frau aus der Wüste im Norden des Irak. Klaglos lebt sie ihr vertrautes Leben. Dann kommen Männer mit Maschinengewehren in das Dorf und erschießen alle Bewohner. Nur Haifa und ihre vierjährige Enkeltochter Nassim überleben das Massaker. Sie begeben sich auf die Flucht aus ihrem durch den Krieg zerstörten Land. Weit weg. An einen Ort, wo sie sicher sind. Drei weitere Kinder schließen sich der Fluchtgemeinschaft um die mutige Frau an. Auf ihrem gefährlichen Weg über die Balkanroute nach Europa geraten sie ein ums andere Mal in schier aussichtslose Situationen. Sie erfahren Durst, Kälte und Erschöpfung, aber auch Augenblicke von Euphorie und Hoffnung. Es begegnen ihnen Leute, die aus ihrem Unglück Profit schlagen. Andere wiederum zeigen überraschend Zeichen von Menschlichkeit. Immer wieder wachsen Haifa Kräfte zu, von denen sie selbst nicht ahnte, dass sie in ihr stecken. Je länger die Flucht dauert, desto mehr gewinnt Haifa an innerer Stärke. Sie nimmt ihr Schicksal in die Hand. Mit archaischer Wucht sowie auf eindringliche, aber unsentimentale Weise erzählt das Stück von einer existenziellen Grenzerfahrung: vom elementaren Kampf des Menschen um sein Leben und seine Würde.

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DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
von Bertolt Brecht
Regie: Malte Kreutzfeldt 
Premiere: 6. Oktober 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: Drei Götter kommen mit dem Auftrag auf die Erde, gute Menschen zu finden – dann könne „die Welt bleiben, wie sie ist“. Doch einfach wird dies nicht. Denn angesichts von Not und Armut, die in der Hauptstadt von Sezuan herrschen, stellt sich die Frage: Wie kann man gut sein? 
Der gewitzte Wasserverkäufer Wang versucht, eine Übernachtung für die Götter zu organisieren. Einzig die Prostituierte Shen Te nimmt sie auf und beginnt mit dem großzügigen Obolus ein neues Leben. Doch der er­worbene Tabakladen stellt sie auf die Probe: Menschen, die sie zuvor abgelehnt haben, geben sich als Freund*innen aus und appellieren unmoralisch an ihre Moral. Sie rettet den Flieger Yang Sun vor dem Suizid, gibt ihm Hoffnung und Geld, verliebt sich in ihn und wird schließlich hinters Licht geführt. Trotzdem versucht sie weiter, Gutes zu tun, stößt jedoch schnell an ihre existenzielle Grenze. So bleibt ihr nur die schizophrene Spaltung: „Gut zu sein und doch zu leben / Zerriß mich wie ein Blitz in zwei Hälften.“ Die Götter, erschöpft und ausgelaugt nach langer, erfolgloser Reise, sehen in Shen Te weiter „den guten Menschen von Sezuan“. Doch sie verschließen die Augen vor der Härte des irdischen Lebens. Ihr blindes Manifest „Sei gut“ wird zum unerfüllbaren Dogma, das die Menschen mit einem großen Fragezeichen zurücklässt.

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JEDERMANN
von Hugo von Hofmannsthal
Regie: Christian A. Schnell 
Premiere: 28. September 2018 
Nikolaikirche Potsdam 

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Die GlasmenagerieZum Inhalt: Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes ist ein Theaterstück von Hugo von Hoffmannsthal, das am 1. Dezember 1911 im Berliner Zirkus Schumann unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt wurde. Seit 1920 wird das Stück jedes Jahr bei den von Reinhardt und Hofmannsthal begründeten Salzburger Festspielen aufgeführt.
Der wohlhabende Jedermann sieht sich unerwartet mit dem Tod konfrontiert, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Weder sein treuer Knecht noch seine Freunde noch sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten. Erst der Auftritt seiner Werke und des Glaubens bringen ihn dazu, sich zum Christentum zu bekennen und als reuiger Bekehrter ins Grab zu steigen.
Der JEDERMANN von Hugo von Hoffmannsthal ist seit Jahrzehnten ein Publikumsmagnet. Es berührt die Menschen und gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit findet der Zuschauer hier einen Moment, um sich auf die wesentlichen Dinge im Leben wieder zu besinnen.

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IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS
von Eugen Ruge
Regie: Bettina Jahnke 
Premiere: 22. September 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 
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Zum Inhalt: 2001 reist der unheilbar kranke Alexander nach Mexiko, dorthin, wo seine Familiengeschichte 50 Jahre zuvor ihren Anfang nahm: Seine Großeltern Wilhelm und Charlotte lebten hier, bis sie Mitte der 50er Jahre aus dem westlichen Exil in die DDR zurückkehrten. Vom Kommunismus überzeugt, wollten sie tatkräftig am Aufbau des sozialistischen Staates mitwirken, obwohl das stalinistische System während des Krieges Charlottes Söhne Werner und Kurt zu zehn Jahren Lagerhaft im Ural verurteilt hatte. Aus dem Lager kehrt nur Kurt zurück, verheiratet mit seiner russischen Frau Irina und durch die Gefangenschaft verändert. Aber auch er glaubt an den demokratischen Sozialismus und seine Möglichkeiten. Der Enkel Alexander wächst in der DDR auf.Er zweifelt daran, dass Sozialismus und Freiheit miteinander vereinbar sind. Früh wird er selbst Vater, doch die Ehe mit der Kindsmutter zerbricht. So wird die Kindheit seines Sohnes Markus weniger von den Zwängen des Systems geprägt als durch den Umstand, dass er vaterlos aufwächst. Ausgerechnet als der 90. Geburtstag des Patriarchen Wilhelm vor der Tür steht und sich die Familie versammelt, um ihn zu feiern, flieht Alexander in den Westen.

Weiterlesen: In Zeiten des abnehmenden Lichts

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EFFI BRIEST
von Theodor Fontane
Regie: Christian von Treskow 
Premiere: 8. Juni 2018 
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Zum Inhalt: Effi, Tochter aus gutem Hause, ein ungebrochen glückliches Kind, wird von ihren Eltern 17jährig mit einem karrierebewußten Beamten verheiratet, dem Landrat Instetten, der fast dreimal so alt ist wie sie. Er verpflanzt sie aus dem ländlich-idyllischen Brandenburg an die karge Ostseeküste. Dort ist es kühl, an Land, in Gesellschaft und in jedem Sinne. Effi war anderes gewohnt. Jetzt ist sie isoliert und  einsam. Die beschränkte Honoratioren- und Damenrunde im Landkreis hält Abstand zu der gar zu jungen Frau mit ihren Berliner Sitten. Und der auf Format bedachte Instetten verabreicht ihr statt Zuneigung erzieherische Maßregeln und setzt im übrigen ihr professionelles Funktionieren als Gattin an seiner Seite voraus. Die Verschiedenheit ihrer Lebensansprüche und Glücksvorstellungen führt bei beiden zu zunehmender Entfremdung. Instetten treiben seine Ambitionen hinaus auf ausgedehnte Dienstreisen; Effi flieht in eine Affäre mit einem Offizier, dem ebenso furcht- wie rücksichtslosen Crampas – ein verzweifelter Versuch, Souveränität über ihr Leben zu gewinnen und aus dem Korsett und den Zwangshandlungen ihrer ungleichen Ehe auszubrechen. Effi wird gerettet durch die langersehnte Berufung Instettens auf einen Ministeriumsposten in Berlin. Sie kehrt heim in die Gesellschaft. Doch ihr Fehltritt hat ein Nachspiel …

Weiterlesen: Effi Briest

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MONSTRES, ON NE DANSE PAS POUR RIEN
von David Lindsay-Abaire
Regie: DeLaVallet Bidiefono 
Deutschland-Premiere: 29. Mai 2018 (Potsdamer Tanztage)
Hans Otto Theater Potsdam 
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KARTEN ONLINE BESTELLENZum Inhalt: Mit DeLaVallet Bidiefono ist einer der engagiertesten zeitgenössischen Künstler aus dem Kongo erstmals in Potsdam zu Gast. Seine Stücke bezeichnet er vieldeutig als "Monster", Geschöpfe, die als widerständige poetische Wesen in einer nachhaltig von Krieg und Diktatur geprägten Gesellschaft entstehen. In ihnen verbinden Bidiefono und 12 TänzerInnen und MusikerInnen sowohl afrikanische als auch westliche Tanztechniken mit unterschiedlichen Musikstilen, bildkräftig in Szene gesetzten alltäglichen Erfahrungen und Zukunftsvisionen zu einer schmerzhaften, kraftvollen, unbändigen Liebeserklärung an ein schwer verwundetes Land. 

Weiterlesen: Monstres, on ne danse pas pour rien

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HEILIG ABEND
von Daniel Kehlmann
Regie: Andreas Rehschuh
Premiere: 12. April 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 
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Zum Inhalt: »Es muss schwierig sein, in die Privatsphäre eines Menschen einzudringen. Weil es so ein schwerwiegendes Eindringen ist. Weil es so verstörend ist. Wie sollen wir ohne Privatsphäre frei und offen diskutieren? Was nützt uns das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn es nicht geschützt wird?« (Edward Snowden) Heilig Abend. 22:30 Uhr. Einfaches Setting: ein Tisch, zwei Stühle, ein Telefon. Der Ermittler Thomas verhört die Philosophieprofessorin Judith. Sie steht unter Verdacht, gemeinsam mit ihrem Ex-Mann einen terroristischen Anschlag geplant zu haben. Die Zeit drängt, denn die Bombe soll Thomas’ Informationen nach um Mitternacht explodieren. Der Terroreinsatzplan ist bereits vor Stunden in Kraft getreten: Die ganze Stadt ist in Alarmbereitschaft. Wo waren Sie gestern Abend? Wo wären Sie heute, Heilig Abend, wenn wir Sie nicht verhaftet hätten? Thomas stellt Fragen, deren Antworten er bereits kennt. Er weiß um Judiths Beruf, ihre familiäre Situation, die Affären ihres Ex-Mannes, ihren verheirateten Liebhaber … Doch wie ist das möglich? Warum kennt sich Thomas so detailliert in Judiths Leben aus? Was weiß der Staat über Privatpersonen? Und: Gibt es die Bombe überhaupt? Ein hartes Duell zweier wacher Geister beginnt.

Weiterlesen: Heilig Abend

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EUROPA
von Soeren Voima
Regie: Tobias Wellemeyer
Premiere: 7. April 2018 
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Zum Inhalt: Eine lähmende Krankheit lastet auf der Königsfamilie von Theben. Es herrschen Erschlaffung, Nervosität, Schlaflosigkeit. Und keiner kennt die Ursache dieser Übel. Das Orakel aus Delphi lässt nur verlauten: Schuld sei der ungesühnte Mord am alten König Laios. Doch wie weiter Licht in die Sache bringen? König Ödipus, stolz und hochfahrend, will Aufklärung schaffen – da verkündet der Seher Teiresias eine verstörende Botschaft: Ödipus selbst sei der Mörder, Laios sein Vater. Er lebe somit in inzestuöser Ehe mit der eigenen Mutter. Ödipus weist die Ungeheuerlichkeit von sich – und muss am Ende einsehen: Es stimmt, er selbst ist der Schuldige. Weil er blind war für seine Taten, sticht er sich die Augen aus. Doch die Unheilsgeschichte reicht in noch fernere mythische Zeiten zurück: Ihren Anfang nahm sie mit dem Raub der schönen Europa durch Göttervater Zeus. Auf der Suche nach seiner Schwester Europa erschlug Kadmos einen Drachen. Aus den Drachenzähnen erwuchsen Krieger, die sich in zahllosen Schlachten bekämpften und schließlich die Stadt Theben gründeten. Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, wollen mit dieser Geschichte ihrer Herkunft nichts zu tun haben. Ihren hilflosen Vater sperren sie in den Keller. Doch bald entflammt zwischen beiden ein fürchterlicher Bruderkrieg. Ihre Schwestern Ismene und Antigone können ihn nicht verhindern.

Weiterlesen: Europa

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Hans Otto Theater Potsdam
www.hansottotheater.de
Schiffbauergasse 11 - 14467 Potsdam
Telefon: 0331 9811
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3.4
Durchschnittsnote aller Stücke
5 6
4 13
3 18
2 7
1 0
Kritiken: 28

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