Staatstheater am Gärtnerplatz
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    Gärtnerplatz 3 - 80469 München
    Telefon: 089 202 41 0
    SPIELPLAN & KARTEN

    Frida Kahlo

    Bewertung und Kritik zu

    FRIDA KAHLO
    Eine Produktion der Gärtnerplatz Jugend
    Regie: Susanne Schemschies 
    Premiere: 3. Juli 2019  
    Staatstheater am Gärtnerplatz München
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    Zum Inhalt: Frida Kahlo war eine Künstlerin – und weiter? Mit dieser Frage hat sich das Ensemble der Gärtnerplatz Jugend seit Januar 2019 intensiv beschäftigt und ist dabei auf einer musiktheatralischen Spurensuche tief in die Welt der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907–1954) eingetaucht, deren Leben von Schicksalschlägen geprägt ist: Kinderlähmung – ein schwerer Unfall im Alter von 18 Jahren, der lebenslange Schmerzen verursacht – die verhängnisvolle Ehe mit dem 20 Jahre älteren Malerkollegen Diego Rivera, der sie mit ihrer Schwester Cristina betrügt – diverse unglückliche Liebschaften mit Frauen wie Männern – Drogenkonsum – letztlich ein Leben im Rollstuhl und die Amputation eines Unterschenkels. All diese Erfahrungen verarbeitet sie zu Kunst und wird damit zur bedeutendsten Malerin des 20. Jahrhunderts.

    Mit: Kilian Bohnensack, Corina Bräuer, Hanan Hammouda, Simone Heymanns, Luis-Miguel Homedes Lleó, Niklas D. Klose, Sofia Lainovic, Charlotte Lemke, Neve Leonhardt, Iva Maria Saric, Julia Spieler, Saskia Wagner und Eléa Zerhoch

    Musikalische Leitung: Bettina Ostermeier
    Regie: Susanne Schemschies
    Choreografie: Roberta Pisu
    Bühne und Kostüme: Stephanie Thurmair
    Licht: Markus Kössler

    TRAILER


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    Frida mal 13 – ein mexikanischer Totentanz
    4 years ago
    Kritik
    ''Alle Darstellerinnen der diesjährigen Musik-Theater-Collage wechseln sich ab in der Rolle der Frida, tanzen, sprechen, singen: „Nur nicht vor Schmerzen weinen…“ wandeln sie zum Beispiel den bekannten Zara-Leander-Song ab. Am Klavier werden sie begleitet von Bettina Ostermeier (musikalische Leitung und Einstudierung), die die jungen männlichen Darsteller sogar an Rhythmus-Instrumenten einsetzt, wenn sie gerade nicht dran sind. Schließlich steht Frida im Mittelpunkt, ihr ebenso berühmter Künstlergatte Diego Rivera erscheint nur am Rande und im wahrsten Sinne des Wortes als Pappkamerad, als Porträt auf einem Schild. Dementsprechend schlecht kommt der Mann weg. Von der großen Kunst und Liebe beider ist nicht die Rede. Dafür geben ihre Streitigkeiten allerhand her für die getanzte Parodie einer Reality-TV-show am »Día de Muertos«, dem »Tag der Toten«, an dem nach altmexikanischem Glauben die Toten zu Besuch aus dem Jenseits kommen. Eine schöne Ergänzung zu den starken poetischen Momenten, in denen die Tänzerinnen und Tänzer blaue Plexiglasscheiben vor sich hertragen. Sie symbolisieren die vielen Spiegelungen der Frida und vielleicht auch ihren unverwechselbaren Blick unter zusammengewachsenen Brauen durch eine blaue Brille. Mit einer Version des Coldplay-Songs „Home, where I wanted to go” klingt denn auch diese sehenswerte Jugend-Theaterarbeit aus (Regie: Susanne Schemschies).  Was für eine tolle Leistung aller Beteiligten! So begeistert man die Jugend fürs Theater - und sorgt für Nachwuchs. Stürmischer Beifall!'' schreibt Petra Herrmann am 6. Juli 2019 auf KULTURA-EXTRA
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