Bewertung und Kritik zu

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FRIDA KAHLO
Eine Produktion der Gärtnerplatz Jugend
Regie: Susanne Schemschies 
Premiere: 3. Juli 2019  
Staatstheater am Gärtnerplatz München
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Zum Inhalt: Frida Kahlo war eine Künstlerin – und weiter? Mit dieser Frage hat sich das Ensemble der Gärtnerplatz Jugend seit Januar 2019 intensiv beschäftigt und ist dabei auf einer musiktheatralischen Spurensuche tief in die Welt der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907–1954) eingetaucht, deren Leben von Schicksalschlägen geprägt ist: Kinderlähmung – ein schwerer Unfall im Alter von 18 Jahren, der lebenslange Schmerzen verursacht – die verhängnisvolle Ehe mit dem 20 Jahre älteren Malerkollegen Diego Rivera, der sie mit ihrer Schwester Cristina betrügt – diverse unglückliche Liebschaften mit Frauen wie Männern – Drogenkonsum – letztlich ein Leben im Rollstuhl und die Amputation eines Unterschenkels. All diese Erfahrungen verarbeitet sie zu Kunst und wird damit zur bedeutendsten Malerin des 20. Jahrhunderts.

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ATLANTIS
Ein Expeditionsballett
Choreografie: Karl Alfred Schreiner 
Premiere: 7. Juni 2019 
Staatstheater am Gärtnerplatz München

Zum Inhalt: Auf einer Arktisexpedition in Not geraten, trifft ein Wissenschaftler auf eine Kultur von Lebewesen, deren soziale und organisatorische Gesetzmäßigkeiten mit der Welt der Menschen wenig gemeinsam haben. Der kühle Entdeckerdrang wird mit einem Wunderreich konfrontiert, das erst Forscherinteresse, später aber vor allem Sympathie und Liebe weckt. Das Expeditionsballett »Atlantis« gründet auf der Vorstellung zweier Welten und zweier unterschiedlicher Bilder: die Welt der Menschen, ihres unstillbaren Wissensdurstes und ihrer unbarmherzigen Technokratie sowie das fantastische Reich der Atlantis-Bewohner – wunderbar, friedfertig, undurchsichtig, voller fremdartiger Umgangsformen und Rituale. In diesem Ballettabend befasst sich Karl Alfred Schreiner mit ewig aktuellen Themen wie Fremdartigkeit und Fremdsein sowie mit dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und dem gegenseitigen Umgang miteinander. Im Zentrum stehen das Physische, der musikalische Fluss, das Bild in Klang und Bewegung.

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MOMO 
nach Michael Ende
Regie: Nicole Claudia Weber 
Premiere: 16. Dezember 2018 
Staatstheater am Gärtnerplatz München
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Zum Inhalt: Die kleine Momo lebt bescheiden und zurückgezogen vor den Toren einer idyllischen Kleinstadt. Das Mädchen hat viele Freunde, denn es besitzt die seltene Gabe, anderen zuzuhören. Doch eines Tages tauchen die geheimnisvollen grauen Herren in der Stadt auf und überreden die Menschen, Zeit zu sparen. Mit der Unterstützung durch den weisen Meister Hora sagt sie den grauen Herren den Kampf an. Die Botschaft von Michael Endes 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Roman »Momo« scheint heute aktueller denn je. Für das Gärtnerplatztheater bringen Komponist Wilfried Hiller und Textdichter Wolfgang Adenberg eine publikumswirksame Neufassung des Stoffes auf die Bühne.

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COSÌ FAN TUTTE
von Wolfgang Amadeus Mozart
Regie: Olivier Tambosi 
Premiere: 13. Juni 2015 
Staatstheater am Gärtnerplatz München
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Zum Inhalt: Fiordiligi liebt Guilelmo und Dorabella liebt Ferrando. Im Moment. Um herauszufinden, wie dauerhaft die Liebe eigentlich ist, schlägt Zyniker Don Alfonso Guilelmo und Ferrando eine Wette vor: Sie sollen ihren Herzensdamen vorgaukeln, in den Krieg ziehen zu müssen, um hinterrücks in Verkleidung zurückzukommen und dann der jeweils anderen den Hof zu machen. »Das klappt nie«, da sind sich beide Verliebte sicher und schlagen bedenkenlos ein. Doch kaum hat das Experiment begonnen, bekommt die schöne Paarwelt allzu menschliche Risse, und Alfonso und Zofe Despina müssen nur noch ganz unmerklich nachhelfen, um die harte Wahrheit über das tatsächliche Wesen der Liebe ans Licht zu bringen…

»Glücklich sei der Mensch, der alles nur von der besten Seite nimmt und trotz der Wechselfälle des Lebens, über die er lacht, die Ruhe bewahrt!« So lautet die Schlussbotschaft des Dramma giocoso »Così fan tutte«, verkündet von den sechs Protagonisten und ihnen in den Mund gelegt von Librettist Lorenzo da Ponte. Das rasante Kammerspiel um Liebe und Treue, das den vollständigen Titel »Così fan tutte ossia La scuola degli amanti« (»So machen es alle oder Die Schule der Liebenden«) trägt, ist der krönende Abschluss der Zusammenarbeit zwischen dem Librettistengenie da Ponte und dem Komponistengenie Wolfgang Amadeus Mozart. Ein brisanter Stoff für eine Uraufführung am Wiener Burgtheater im Jahr 1790, der in Zeiten der Französischen Revolution demonstriert, dass nicht nur politische Ordnungen, sondern auch gesellschaftliche Grundpfeiler wie die Ehe nicht unantastbar sind. Kaum vorstellbar, dass Kaiser Josef II. persönlich der Initiator dieses Opernprojektes gewesen sein soll, das hinsichtlich seiner Radikalität und gleichzeitigen musikalischen Schönheit bis heute seinesgleichen sucht. Regisseur Olivier Tambosi, der mit seinen Inszenierungen bereits am Londoner Royal Opera House Covent Garden und an der New Yorker Metropolitan Opera für Furore gesorgt hat, zeigt seine Sicht auf eine der vielleicht raffiniertesten und vieldeutigsten Opern der Musikgeschichte!

Weiterlesen: Così fan tutte


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