Stage Musicals

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Bewertung und Kritik zu

CHILDREN OF TOMORROW
von Tina Müller / Corinne Maier 
Regie: Corinne Maier 
Premiere: 13. Dezember 2017  
Münchner Volkstheater 
Eingeladen zu den Berliner Autorentheatertagen (2018) 

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Zum Inhalt: Wie können wir uns die Sorge um Haushalt, Erziehung und Beruf fair teilen? Warum tun es nur 14 Prozent der Paare in Deutschland, obwohl Politik und Wirtschaft scheinbar Maßnahmen ergriffen haben, um Familie und Beruf möglich zu machen? Warum leisten Frauen immer noch 60 Prozent mehr unbezahlte Arbeit als Männer? 
Gemeinsam mit der Autorin Tina Müller hinterfragt Regisseurin Corinne Maier Vorstellungen von Familie und Verantwortung. Eine Utopie wird entwickelt und ein Stück entsteht: 
Ausgehend von Improvisationen der Darsteller*innen werden Figuren erfunden, eine Gemeinschaft erdacht, welche den Traum von gemeinsamer kollektiver Fürsorge hat, um somit die verschiedenen Herausforderungen zu meistern.

Mit: Pola Jane O´Mara, Julia Richter, Mehmet Sözer, Oleg Tikhomirov

Regie: Corinne Maier
Bühne & Kostüme: Nicole Henning
Sounddesign: Rupert Jaud
Dramaturgie: Caroline Schlockwerder

Trailer „Children of Tomorrow“ - Münchner Volkstheater

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Sympathische Stückentwicklung: klug und pointiert
  · 02.01.18
Vier Mittzwanziger verhandeln in dem kleinen, sympathischen Abend „Children of Tomorrow“ im Münchner Volkstheater die Frage, wie diese Idealvorstellung gelingen kann: eine glückliche Familie, in der sich beide Partner die Erziehung und Hausarbeit fair aufteilen, in der keiner beruflich zurückstecken muss, in der sich niemand eingeengt, sondern alle frei und selbstbestimmt fühlen.
Die beiden Paare (Pola Jane O’Mara Julia Richter, Mehmet Sözer, Oleg Tikhomkrov) versprechen sich in der ersten Szene, dass sie alles gemeinsam schultern werden – und stoßen sehr schnell an ihre Grenzen. Während des nur 70 Minuten kurzen Abends spielen sie in zahlreichen Varianten die Hindernisse durch, die ihren Vorsatz wie eine Seifenblase platzen lassen.
Mal diskutieren sie am roten, runden Tisch, mal hoppeln sie mit Socken auf Hüpfbällen wie beim Kindergeburtstag, mal verknäueln sie sich wie eine Laokoon-Gruppe auf dem Bett, zwischendurch gibt’s auch kleine Soli, wie den Wutanfall von Julia Richter, die sich in ein Albtraum-Szenario als überforderte, alleinerziehende Mutter mit Hartz IV hineinsteigert, oder den Monolog von Oleg Tikhomirov, der kopfüber von der Turnstange baumelt und dabei über moderne Väter nachdenkt.
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3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
5 5
4 15
3 21
2 6
1 2
Kritiken: 32

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