Oper Leipzig
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    Maskarade



    Bewertung und Kritik zu

    MASKARADE 
    von Carl Nielsen
    Regie: Cusch Jung 
    Premiere: 23. April 2022 
    Oper Leipzig 

    Zum Inhalt: Jeronimus und Leonard haben beschlossen, dass ihre Kinder heiraten sollen, obwohl sich diese nicht einmal kennen. Umso erzürnter sind die Alten, als sie erfahren, dass Leander und Leonora bei einem Maskenball anderen Partnern verfallen sind – so glauben sie zumindest. Die Aussicht auf eine arrangierte Ehe führt daher zu heftigem Widerstand bei den frisch Verliebten. Um die Kinder zu ihrem Glück zu zwingen, suchen die Eltern den Ort des Geschehens auf: ein Komödienhaus, wo sie sich selbst ins bunte Treiben stürzen. Dieses wird nach einigen Irrungen und Wirrungen beendet, als der Zeremonienmeister das Ablegen der Masken anordnet und somit das glückliche Ende für alle Beteiligten einläutet.

    Jeronimus und Leonard haben beschlossen, dass ihre Kinder heiraten sollen, obwohl sich diese nicht einmal kennen. Umso erzürnter sind die Alten, als sie erfahren, dass Leander und Leonora bei einem Maskenball anderen Partnern verfallen sind – so glauben sie zumindest. Die Aussicht auf eine arrangierte Ehe führt daher zu heftigem Widerstand bei den frisch Verliebten. Um die Kinder zu ihrem Glück zu zwingen, suchen die Eltern den Ort des Geschehens auf: ein Komödienhaus, wo sie sich selbst ins bunte Treiben stürzen. Dieses wird nach einigen Irrungen und Wirrungen beendet, als der Zeremonienmeister das Ablegen der Masken anordnet und somit das glückliche Ende für alle Beteiligten einläutet.

    Musikalische Leitung: Stephan Zilias
    Inszenierung: Cusch Jung
    Choreographie: Oliver Preiß
    Bühne: Karin Fritz
    Kostüme: Karin Fritz
    Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint


    WIR EMPFEHLEN

    5 von 5 Sterne
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    Bunt, bewegt und noch viel mehr
    9 months ago
    Kritik
    ''Die beiden jungen Liebenden wurden von dem dänischen Stargast Gert Henning-Jensen (als Leander) und der Sopranistin Theresa Pilsl (als Leonora) kongenial gewuppt. Henning-Jensen gilt angeblich als DIE Leander-Ikone an der Königlichen Oper Kopenhagen, sein Tenor hat etwas Überhohes und klingt teilweise fast schneidend-schrill, sein Ausstrahlungsvermögen ist von stark vereinnahmender Qualität, kurz: kam, sah, siegte! Pilsl klingt sehr, sehr soubrettig und hat ein sympathisches, aber kaum nervendes Grundzittern in der Stimme, und auch sie vermochte uns im Handumdrehen zu umgarnen. Dritter Blitz-Einspringer war Bariton Marek Reichert (als Leanders Diener Hendrik)! Schon rein körperlich schien er darauf bedacht gewesen, seinen Brotherrn auf das Deutlichste zu dominieren, und auch stimmlich bot er ihm mit ganzer Manneskraft paroli; Reichert konnte sich sehr bald als insgeheimer Favorit der schwerelosen Aufführung entpuppen, und wir gönnten ihm diese fürwahr verdiente zusätzliche Rolle eines abendlichen Lieblings!! Hervorzuheben außerdem - und unbedingt! - Dan Karlström (als Arv), und insbesondere sein großer Schleckermaul-Auftritt beeindruckte in jeder Hinsicht!!!'' schreibt Andre Sokolowski am 24. April 2022 auf KULTURA-EXTRA
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