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Bewertung und Kritik zu

DER VOGELHÄNDLER
Carl Zeller
Regie: Rainer Holzapfel 
Premiere: 1. November 2019 
Oper Leipzig - Musikalische Komödie 

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Zum Inhalt: Carl Zellers »Vogelhändler« gehört zu jenen Operetten, die nachzuerzählen beim Leser für mehr Verwirrung als Erhellung sorgen würden. Am allerwenigsten wissen die Figuren selbst, mit wem sie es gerade zu tun haben, allen voran Titelheld Adam aus Tirol, der sich auf einen Flirt mit Marie einlässt, ohne zu wissen, dass es sich bei ihr in Wirklichkeit um die Kurfürstin handelt. Seine Braut Christel glaubt eigentlich den Kurfürsten vor sich, als sie für Adam ein Bittgesuch zur Beförderung zum Menagerieinspektor einreichen möchte. Stattdessen schlüpft Stanislaus, der hoch verschuldete Neffe des kurfürstlichen Wald- und Wildmeisters Baron Weps, in die Rolle des kurzfristig verhinderten Kurfürsten und nutzt bei einem Stelldichein im Pavillon seine neue Position schamlos aus. Zum Schluss dreht sich schließlich alles um die entscheidende Frage: Was ist wirklich passiert zwischen Adam und Marie und Christel und Stanislaus?

Carl Zeller hat mit seinem »Vogelhändler« eine der populärsten Operetten überhaupt geschrieben. Sein Rezept: Eine turbulente Verwechslungskomödie vor dem Hintergrund einer ländlich-volkstümlichen Idylle, eine Prise Erotik und eine gute Portion Sentiment sowie eingängige Melodien wie »Grüß’ euch Gott, alle miteinander«, »Ich bin die Christel von der Post«, »Wie mein Ahnl« und natürlich »Schenkt man sich Rosen in Tirol«.

Musikalische Leitung: Stefan Klingele
Inszenierung: Rainer Holzapfel
Bühne, Kostüme: Beate Zoff
Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Dramaturgie: Christian Geltinger

TRAILER


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0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Der Vogelhändler im Westbad
  · 03.11.19
''Als Strippen ziehende Chefin hat Lilli Wünscher sichtlich Spaß an ihrer Rolle und das Kirschenbaum-Lied gelingt ihr mit lyrischer Innigkeit. Jeffery Krueger singt einen wunderbaren Stanislaus, was in krassem Gegensatz zu seinem geckenhaften Auftreten als Modeschöpfer steht. Michael Raschle ist (mit leicht angestaubtem Operetten-Kostüm) ein mehr als amüsanter Weps und kostet in der Arie "Man munkelt" die hinzugedichteten politischen Spitzen voll aus. Als Baronin Adelaide ist Tenorbuffo Andreas Rainer ein echter Brüller ("Impertinenz! Jetzt werden sogar schon Frauenrollen mit Männern besetzt!"), (fast) immer distinguiert und überaus vornehm, einfach herrlich! Ebenso wie Rainer sorgen Milko Milev und Justus Seeger mit ihrem Kurzauftritt als Prodekane mit mega-Perücken und Tutus für ordentlich Lacher. Angela Mehling rundet als resolute Westbadwirtin das Ensemble ab.

Entstaubter Operettenklassiker in neuem Gewand garniert mit allerhand Klamauk und Albernheiten, Gesamteindruck: gemischt.'' schreibt Eva Hauk am 3. November 2019 auf KULTURA-EXTRA
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