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Bewertung und Kritik zu

DIE HERZOGIN VON CHICAGO
von Emmerich Kálmán
Regie: Ulrich Wiggers 
Premiere: 20. Oktober 2018
Oper Leipzig - Musikalische Komödie 

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Zum Inhalt: Für Geld kann man alles jetzt bestellen! Dieser ­Überzeugung ist zumindest Mary Lloyd, Milliardärstochter aus ­Amerika. Sie wettet mit ihren Freundinnen aus dem Young Ladies Eccentric Club, einen Prinzen samt König­reich mit ihren Schecks erstehen zu können. Und da es echte Prinzen nur noch in Übersee gibt, begibt sich Mary für ihre Mission ins alte Europa – im Gepäck eine Jazzband, deren Musik schon bald die ­Tanzlokale von Budapest bis Wien beherrscht. Als Mary in ­einem dieser Etablissements auf Sándor Boris trifft, Erbprinz des hoch verschuldeten Sylvarien, scheint das ­passende Wettobjekt gefunden. Die käufliche Übernahme des sylvarischen Schlosses ist mit amerikanischen Dollars rasch geregelt, das Herz des Prinzen kann Mary jedoch nicht so leicht gewinnen – immerhin schlägt das noch ganz altmodisch im Takt von Walzer und Csárdás und kann dem neuen Beat von Charleston und Foxtrott nur wenig abgewinnen. Als es wider Erwarten doch noch zu einer Annäherung zwischen alter und neuer Welt kommt, stellt sich schließlich die alles entscheidende Frage: Geld oder Liebe ... oder beides?

Musikalische Leitung: Tobias Engeli 
Inszenierung: Ulrich Wiggers 

Bühne/Kostüme: Leif-Erik Heine 
Chorleitung: Mathias Drechsler 
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer 

TRAILER


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3.0/5 Insgesamt 2 Bewertungen (1 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Walzertraum und Charlestonglück
  · 22.10.18
''Für die Titelrolle ist Lilli Wünscher sowohl stimmlich als auch darstellerisch die absolute Idealbesetzung schlechthin: Mit üppig-warmem, strahlendem Sopran und dem nötigen Drive spielt sie überzeugend die verwöhnte, kesse Amerikanerin, die jedoch schnell ihre Oberflächlichkeit hinter sich lässt. Die Rolle des Sándor Boris ist Radoslaw Rydlewski quasi auf den Leib geschrieben und er singt und spielt die Partie mit ungemein viel Leidenschaft, Hingabe und tenoralem Schmelz. Laura Scherwitzl singt die Prinzessin Rosemarie mit hellem, klaren Sopran und genau der richtigen Dosis Komik und verdreht Jeffery Krueger, der wie immer mit frischem Tenor und Jungenhaftigkeit agiert, als Marys Privatsekretär James Bondy gehörig den Kopf. 

Überhaupt sind die Sänger bei dieser Inszenierung tänzerisch stark gefordert, auch wenn das Ballett (Choreographie: Kathi Heidebrecht) natürlich den Großteil trägt und viel Gelegenheit hat, zu glänzen. Doch auch die zahlreichen Nebenrollen sind bestens besetzt, von Milko Milev in einer herrlich komischen Doppelrolle als Benjamin Lloyd/König Pankraz über Justus Seeger als Tihanyi bis hin zu Ansgar Schäfer als Graf Bozajowitsch. 

Fazit: Als der Vorhang fällt, belohnt das Publikum alle Mitwirkenden mit tosendem Applaus, Bravi und Standing Ovations und zeigt, auch diese Ausgrabung der MuKo hat sich gelohnt, und wie! Sie ist bunt und unterhaltsam, charmant, nostalgisch, ein bisschen kitschig, gekonnt gesungen und getanzt und eigentlich würde man gerne noch länger zuhören. Eine großartige Ensembleleistung zu der man nur gratulieren kann, insofern sollte man sich dieses tolle Stück nicht entgehen lassen!'' schreibt Eva Hauk am 22. Oktober 2018 auf KULTURA-EXTRA
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3.5
Durchschnittsnote aller Stücke
5 2
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2 1
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