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    Oper Köln
    www.oper.koeln
    Offenbachplatz - 50667 Köln
    Telefon: 0221.22 12 82 56
    SPIELPLAN & KARTEN

    Ines

    Bewertung und Kritik zu

    INES 
    Katharina Schmitt
    Premiere: 16. Juni 2024 
    Oper Köln 

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    Zum Inhalt: Ein junger Mann, eine Frau, die an einer ungeklärten Krankheit stirbt, von fremden Stimmen besessene Figuren – eine Liebesgeschichte und die Welt nach einer Atomkatastrophe.

    Ausgehend von der INES-Skala, die zur Festlegung von Störfällen in Kernkraftwerken gilt (International Nuclear and Radiological Event Scale), entwickeln der Komponist Ondrej Adámek und die Librettistin und Regisseurin Katharina Schmitt mit „INES“ in ihrer zweiten gemeinsamen Arbeit ein Musiktheaterstück am Ende des Anthropozäns.

    Musikalische Leitung: Ondřej Adámek
    Regie: Katharina Schmitt
    Bühne und Kostüme: Patricia Talacko
    Licht: Nicol Hungsberg
    Video: Rebecca Riedel
    Dramaturgie: Svenja Gottsmann

    3.0 von 5 Sterne
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    Same same but different
    19 Tage her.
    Kritik

    ''Nur selten gibt es Irritationsmomente, wie am Anfang, als das Publikum erwartungsvoll auf seinen Stühlen sitzt und von irgendwoher ein Stimmengewirr erklingt, was alle glauben lässt, es werde noch gequatscht. Weit gefehlt: Es ist schon Teil der Aufführung, auch wenn Dirigent und Komponist Ondřej Adámek noch nicht an seinem Platz ist.

    Musikalisch gelingen Adámek in seiner Komposition sowohl die leisen Töne als auch das Hereinbrechen der atomaren Katastrophe. Vieles macht Sinn, wie der Wechsel des Stimmfachs bei O im Laufe der Erzählung oder die Aufsplittung von E in vier Figuren nach ihrem Strahlentod. Auch die Anleihen in der Musikgeschichte betten sich sinnhaft ein, von dem erwähnten Purcell über amerikanischen Swing bis hin zu einem gregorianischen Männerchor (David Howes, George Ziwziwadze, Lasha Ziwziwadze). Überzeugend auch das reine Aufzählen von atomaren Zwischenfällen, chronologisch und nach Einordnung gemäß INES-Skala. Auf frappierende Weise kommen hier die verschiedenen Stimmen aus allen Ecken des Raumes zusammen, Sprecher:innen wie Sänger:innen des Chors. Mehr davon wäre wünschenswert gewesen.'' schreibt Karoline Bendig am 20. Juni 2024 auf KULTURA-EXTRA

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