Bewertung und Kritik zu

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ICH BIN NICHT RAPPAPORT
von Herb Gardner
Regie: Sewan Latchinian 
Premiere: 24. Oktober 2019 
Hamburger Kammerspiele
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Zum Inhalt: Zwei völlig unterschiedliche Männer mit ganz unterschiedlichen Backgrounds – ein fast achtzigjähriger Jude, Nat, und ein ebenfalls nicht mehr blutjunger Schwarzer, Midge, begegnen einander täglich auf einer Bank im Central Park in New York. Angespornt vom Einfallsreichtum und feurigen Temperament Nats verbünden sie sich, zuerst widerborstig, dann abenteuerlich, gefahrvoll und mit großer Verve, gegen den Rest der Welt. Dieser will die Alten ins Abseits schieben und tut alles dafür, ihnen das Leben zu erschweren. Aber Nat und Midge sind weit davon entfernt, sich als Opfer zu fühlen. Im Gegenteil – mit all ihrer Energie sind sie noch bemüht, die Welt zu retten. Und kämpfen dafür notfalls gegen Windmühlen. Dabei ist Überlebenslist von Lebenslüge manchmal schwer zu unterscheiden. Das ungleiche Duo begegnet den skurrilsten Typen und gerät in so manch aberwitzige Situation. Darüber entwickelt sich die kleine Zweckgemeinschaft mehr und mehr zur Freundschaft, in der man sich über die Widrigkeiten des Lebens hinweg hilft.

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MARIAS TESTAMENT
von Colm Tóibín
Regie: Elmar Goerden 
Wiederaufnahme: 21. Oktober 2018 
Hamburger Kammerspiele
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Zum Inhalt: Marias Testament ist die Geschichte einer Mutter, die ihren Sohn nicht beschützen konnte und der somit das Schlimmste geschah, was einer Mutter geschehen kann.
Eine Mutter erzählt die Tragödie ihres Lebens. Sie erzählt von der Entfremdung, vom grausamen Tod ihres Sohnes und sie erzählt dies alles auf ganz und gar persönliche Weise, aus der Perspektive ihrer eigenen, individuellen Erfahrung.
Maria ist, in der Erzählzeit des Romans und Stückes, mittlerweile eine alte Frau, lebt allein in der antiken Stadt Ephesos, hadert mit düsteren Erinnerungen und merkt, dass sie belauert wird. Zwei sehr zudrüngliche Jünger Jesu suchen sie in ihrem Haus auf, fragen sie nach den Ereignissen im Leben Jesu aus, die sie doch aus nächster Nähe erlebt haben muss: Die Wunder, die er vollbrachte, den Märtyrertod am Kreuz, den er erlitt, die Wiederauferstehung. All jene Ereignisse also, aus denen in der Überlieferung der Evangelisten der zentrale Teil des Neuen Testaments besteht. Maria bestätigt den biblischen Sinn dieser Ereignisse keineswegs. Von Erlösung hält sie so wenig wie vom Glauben an die Wiederauferstehung. Sie hält nichts von den Lehren ihres Sohnes, auch nichts von der charismatischen Wirkung, die er zu Lebzeiten auf Menschen ausübte.

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AN ALLEN FRONTEN – Lili Marleen und Lale Andersen 
von Gilla Cremer
Regie: Brigitte Landes 
Premiere: 4. September 2018 
Hamburger Kammerspiele

Zum Inhalt: Lale Andersen verließ im Jahre 1929, sechs Wochen nach der Geburt des dritten Kindes, ihre Familie, weil sie sich selbst verwirklichen wollte. Weil sie spielen, singen, weil sie ans Theater wollte. Als Lili Marleen wurde sie international verehrt und umjubelt. Ihre große Liebe jedoch war der Schweizer Komponist und spätere Hamburger und Pariser Opernintendant Rolf Liebermann. In ihrer Biografie „Der Himmel hat viele Farben“ erzählt sie ihre ganz persönliche Geschichte.
Gilla Cremer und Gerd Bellmann – als eingespieltes Team der umjubelten Produktion „So oder so – Hildegard Knef“ – packen den aufregenden Stoff mit großer Spiellust an und bringen ihn, gespickt mit vielen Liedern, auf die Bühne.

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DER RECHTE AUSERWÄHLTE
von Eric Assous
Regie: Jean-Claude Berutti 
Premiere: 19. März 2018
Hamburger Kammerspiele

Zum Inhalt: Ein luxuriöses Loft im Pariser Bastille-Viertel. Früher Abend. Melanie und Greg (seit zwölf Jahren verheiratet, zwei Kinder) bereiten sich darauf vor, Jeff zum Abendessen zu empfangen. Ihr Gast ist ein alter Freund Gregs: steinreich, überreizt, deprimiert, ein ewiger Einzelgänger. Da bekommt Melanie einen Anruf. Es ist Charline, ihre alte Freundin, die gerade mit ihrem neuen Verlobten Noel aus New York zurückkommt. Die beiden Frauen haben sich ewig nicht mehr gesehen, aber viel zu erzählen. Spontan lädt Melanie ihre Freundin und deren Verlobten zum Abendessen ein. Mehr Gäste, mehr Spaß! Wirklich? Jeff ist der Exfreund Charlines!
Trotz berechtigter Bedenken riskieren es Melanie und Greg, Jeff und Charline aufeinander treffen zu lassen. Noel, der unbekannte Verlobte, wird die Begegnung sicher ausgleichen doch irgendetwas stimmt mit ihm nicht. Seine dominante Art reizt Jeff und Greg, seine Aggression gegen Latinos oder Juden empört auch Melanie … aber das ist noch nicht alles. Und so kocht die Stimmung an dem Abend immer höher und am Ende ist nichts mehr so, wie es vorher war…

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LEBENSRAUM
von Israel Horovitz
Regie: Axel Schneider 
Premiere: 28. Januar 2018 
Hamburger Kammerspiele

Zum Inhalt: Die Geschichte spielt in naher Zukunft. Der deutsche Bundeskanzler lädt die Juden in der Welt ein, nach Deutschland zurück zu kehren. Sechs Millionen Menschen soll Deutschland aufnehmen – so viele, wie die Nazis, Juden im Deutschen Reich ermordet haben. Es soll eine Wiedergutmachung sein. Doch das Angebot löst unterschiedlichste Reaktionen aus. Der arbeitslose Hafenarbeiter Mike Linsky aus Gloucester ergreift zusammen mit seiner Familie als Erster die Chance und macht sich auf nach Bremerhaven, er sucht das Glück oder zumindest erst mal Arbeit. Doch es kommen weitere und immer mehr Juden nach Deutschland. Und die Deutschen? Wie reagieren sie?

Weiterlesen: Lebensraum

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VINCENT WILL MEER
von Florian David Fitz
Regie: Ralph Bridle 
Premiere: 14. Januar 2018 
Hamburger Kammerspiele
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Zum Inhalt: Berührend, witzig und respektvoll erzählt “Vincent will Meer” vom Leben dreier Menschen mit Handicap. Der gleichnamige Kinofilm gewann den Deutschen Filmpreis und war im Erscheinungsjahr die erfolgreichste deutsche Kinoproduktion, für die Schauspieler und Drehbuchautor Florian David Fitz mit dem Bayerischen Filmpreis für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.
Es war der letzte Wunsch von Vincents Mutter: Noch einmal ans Meer. Deshalb ist Vincent jetzt fest entschlossen, zumindest ihre Asche an die italienische Küste zu bringen. Doch zuerst muss er aus der psychiatrischen Klinik ausbrechen, in die ihn sein Vater eingewiesen hat. Dieser steckt als aufstrebender Lokalpolitiker mitten im Wahlkampf und ein erwachsener Sohn mit Tourette-Syndrom passt nicht zum Bild des erfolgreichen Machers. Zusammen mit der magersüchtigen Marie und dem zwangsneurotischen Alex klaut er das Auto der Ärztin und macht sich auf die Reise nach Italien.

Weiterlesen: Vincent will Meer


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