Theater Freiburg
    www.theater.freiburg.de
    Bertoldstraße 46 - 79098 Freiburg
    Telefon: 0761 201 28 53
    SPIELPLAN & KARTEN

    Bewertung und Kritik zu

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    YESTER:NOW 
    von Moritz Ostruschnjak
    Premiere: 26. März 2021 
    Theater Freiburg

    Zum Inhalt: In YESTER:NOW treffen sich Nazi und Hippie, Peace-Zeichen und Bluetooth-Symbol, Protest und Staatsgewalt, Religion, Popkultur und Politik, Punk und Musical auf gleicher Ebene im selben Raum für ihre „15 minutes of fame“. Schilder mit Slogans aus Protestkultur, Pop, Nonsens, Politik und High Tech verschlagworten die Gegenwart; die Revolte wird zum Livestyle, der Inhalt zur Parole. Im großen Saal der Philharmonie des Gasteigs in München bilden sechs Tänzer_innen einen Schwarm, ein Cluster gesampelter Bewegungen, aus dem immer wieder einzelne Körper ausbrechen. Der Versuch, die un-überschaubare Komplexität des Weltgeschehens zu bewältigen, bringt eine Mischung aus Simplifizie-rungen und Showbiz-Attitüden hervor: Subtil war gestern – it’s showtime, baby!

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    FAUST II 
    Johann Wolfgang Goethe
    Regie: Krzysztof Garbaczewski 
    Premiere: 10. Februar 2021 
    Theater Freiburg

    Zum Inhalt: Faust steigt hinab bis zu den Müttern, Mephisto stellt sich – trotz Abneigung – seiner vorchristlichen Verwandtschaft und Helena wagt den Sprung von der Antike ins Mittelalter. Unterdessen trägt sich Bedeutsames zu im Laboratorium des Wissenschaftlers Wagner: Nach geheimer Rezeptur erforscht er nichts Geringeres als die Kreation von Leben (ganz ohne müßige menschliche Vereinigung…). Im Reagenzglas erblickt Homunkulus das Licht der Welt und formuliert nur einen einzigen Wunsch: Im besten Sinn zu entstehen…

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    DIE SIEBEN TODSÜNDEN & MOTHERLAND
    von Kata Wéber / von Weill & Brecht
    Regie: Kornél Mundruczó 
    Premiere: 16. Juli 2020 
    Theater Freiburg

    Zum Inhalt: Um Geld für ein kleines Eigenheim am Mississippi zu verdienen, werden die Schwestern Anna I und Anna II aus den Südstaaten von ihrer Familie auf eine siebenjährige Reise durch sieben US-amerikanische Städte geschickt. „Die eine der beiden Annas ist die Managerin, die andere die Künstlerin; die eine (Anna I) ist die Verkäuferin, die andere (Anna II) ist die Ware“, erläutert Bertolt Brecht zu Beginn seines Librettos. Während die Künstlerin Anna II anfangs noch auf ein Leben beharrt, das menschliche Eigenschaften und Anwandlungen wie Faulheit, Lust, Stolz oder Zorn erlaubt, treibt ihr anderes Ich, Anna I, sie zu immer mehr Selbstoptimierung und Anpassung an die Gesetze des Marktes.

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    EIN SOMMERNACHTSTRAUM
    nach William Shakespeare
    Regie: Ewelina Marciniak 
    Premiere: 6. Januar 2018 
    Theater Freiburg
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    Zum Inhalt: Hermia liebt Lysander, doch ihr Vater Egeus hat für sie Demetrius als Gatten bestimmt. Der ist aber bereits mit Helena verlobt, würde diese jedoch liebend gern gegen die ungleich schönere Hermia eintauschen. Von dem Gefühlschaos wenig angetan, stellt Theseus, Herzog von Athen, Hermia vor die unerfreuliche Alternative: entweder Heirat mit Demetrius oder Tod beziehungsweise lebenslanges Kloster. Durchbrennen scheint da die einzige Lösung für das junge Liebesglück zu sein. Hermia und Lysander fliehen in den Athener Wald, verfolgt von dem verschmähten Demetrius und der gekränkten Helena. In diesem Wald jedoch haben andere Mächte das Sagen: Waldgeister und Elfen. Befehligt werden sie von Oberon und Titania, die allerdings selbst gerade einigen Beziehungsstress haben. Deshalb beauftragt Oberon Puck einen Liebestrank zu beschaffen, um damit Titania wieder in die Liebesspur zu bringen und mit dessen Hilfe auch noch das Liebesknäuel unter den beiden Paaren zu entwirren. Zwischen all diesen Liebesfronten agiert noch eine Truppe Handwerker, die hier im Wald als Hochzeitsüberraschung für den Herzog ein eigenes Theaterstück einstudiert. Für den leidenschaftlichen Verwirrungsstifter Puck aber sind das eindeutig zu viele Optionen. Und so verschwimmen in dieser Sommernacht nach und nach die Grenzen zwischen Menschen, Tieren und fantastischen Wesen. Verlangen und Lust gewinnen die Oberhand und plötzlich wird aus immerwährender Liebe abgrundtiefer Hass, um am Ende wieder wahre Liebe zu werden. Shakespeares SOMMERNACHTSTRAUM ist wie ein gewaltiger Liebesrausch, ein emotionaler Alb- und Wunschtraum zugleich, in dem nichts ist wie es scheint.

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