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    Staatstheater Cottbus
    www.staatstheater-cottbus.de
    Lausitzer Straße 33 - 03046 Cottbus
    Telefon: 0355 7824 – 100
    SPIELPLAN & KARTEN

    Der Nussknacker

    Bewertung und Kritik zu

    DER NUSSKNACKER 
    Pjotr I. Tschaikowski
    Regie: Giorgio Madia 
    Premiere: 12. November 2022 
    Staatstheater Cottbus 

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    Zum Inhalt: Alle Menschen haben Träume. Viele davon finden Ausdruck in der magischen Welt des Theaters, wo sie auf der Bühne Gestalt annehmen. Fasziniert von dem Spielzeugtheater, das der Ballettmeister Drosselmeier den Kindern am Weihnachtsabend zum Fest bei Familie Stahlbaum mitbringt, träumt das Mädchen Clara davon, Tänzerin zu werden. Es sind nicht nur die tanzenden Spielzeug-Figuren – eine Ballerina, ein Nussknacker und ein Mäusekönig – die in ihrer Fantasie lebendig werden, sondern es ist fast so, als würde der Zauber des kleinen Theaters die ganze Weihnachtswelt zunehmend verwandeln, in einen Ballettsaal und schließlich zur großen Bühne, auf der Clara als Ballerina mit ihrem Nussknacker- Prinzen im strahlenden Mittelpunkt steht.

    DER NUSSKNACKER ist eines der bekanntesten Ballette überhaupt. Die berühmte Musik von Pjotr I. Tschaikowski ist dafür gedacht, die Geschichte mit tänzerischen Mitteln zu erzählen, und darin besteht auch das Geheimnis des Erfolges von diesem Ballett. Genau das nimmt der Choreograf und Regisseur Giorgio Madia zum Anlass seiner Interpretation: Was ließe sich besser erzählen, als eine Geschichte über das Tanzen selbst? Für seine faszinierenden Bühneninszenierungen mit Sogwirkung ist er europaweit bekannt. Für Jung und Alt taucht er mit dem Ballett des Staatstheater Cottbus ein in die magische Welt des Bühnenzaubers und das pünktlich zur Weihnachtszeit, der Zeit der Wünsche und der Träume.

    Choreografie/Inszenierung/Licht: Giorgio Madia
    Bühne/Kostüm: Domenico Franchi
    Dramaturgie: Corinna Jarosch
    Choreografische Assistenz: Duilio Ingraffia, Denise Ruddock

    2.5 von 5 Sterne
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    Eigenwillige Choreographie mit Musik aus der Konserve
    1 Jahr her.
    Kritik
    Giorgio Madia, der eigenwillige und zum Teil gefeierte Choreograph hat wieder einmal zugeschlagen. Man nehme ein einfaches Rezept: Ein wunderbares Märchen, eine weltbekannte Musik und eine motivierte Balletttruppe. Leider auch noch ergänzt durch einen - [i]außergewöhnlichen[/i] - Choreographen. Das Ergebnis: Ein überwiegend befremdlicher Ballettabend, bei dem Tschaikowskis Musik-Malerei zum Teil gnadenlos optisch vergewaltigt wird. Negativer Höhepunkt: Das Zerstören der filigranen Musik des [i]Tanzes der Zuckerfeen[/i] durch penetrantes lautes Hämmern mit dem Stock des [i]Ballettmeisters Drosselmeyer[/i] auf den Bühnenboden. Am liebsten wollte man auf die Bühne rennen und ihm den Stock entreißen. Hinzu kommt ein recht langweiliges graues Bühnenbild. Die ständige Verschieben der großen Säulen durch die TänzerInnen macht das Bild nur wenig interessanter, sondern erinnert eher an das PC-Spiel [i]Kistenschieben[/i]. Cottbus hat ein ausgezeichnetes Orchester. Trotzdem setzt man hier auf die Tonkonserve einer Aufnahme des London Symphony Orchestra von 1972. Hoffentlich macht das nicht Schule für zukünftige Inszenierungen. Cottbus hat für diesen Choreographen und diverse Gasttänzer sicher viel Geld ausgegeben - schade drum. [i]Gut gemeint[/i] - ist eben oftmal das Gegenteil von [i]Gut gemacht[/i]. Großes Lob trotzdem an die Leistungen der TänzerInnen, sie können ja nichts für die Choreographie. Letztendlich werden der Abend, die Vorweihnachtsstimmung und wahrscheinlich auch die Zuschauerzahlen gerettet durch diese traumhaften Musik von Tschaikowsky, die jeden bezaubert und auch durch die Tatsache, dass es doch noch wenige Stücke (leider nicht der Tanz der Schneeflocken) gibt, die Madia nicht optisch zerstört hat.   Ein Glück, dass Madia kein Komponist ist, wer weiß, was sonst mit der Musik passiert wäre. Allerdings kann man die Konserven-Musik viel ungestörter auch zu Hause und klanglich besser, schon mit einer mittelmäßigen Musikanlage, genießen. Ich befürchte, Cottbus verhebt sich auf Dauer an teuren extravaganten Inszenierungen.
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    Unterhaltung, Situationskomik, Drolligkeiten
    1 Jahr her.
    Kritik
    ''Insgesamt hat Giorgio Madia die Anforderungen an das tänzerische Niveau in den Szenen, die er ernst meint, also nicht ironisch angeht, etwa im Blumenwalzer oder im Liebes-Pas-de-Deux, abgesenkt. Das hat wenig zu tun mit dem, was man von den großen internationalen Compagnien erwarten kann. Er lässt v.a. pantomimisch-darstellerisch agieren, hat dieses Ballett auf die Fähigkeiten der kleinen Cottbusser Compagnie zugeschnitten. Er selbst nennt das eine "Kammerversion", 18 Tänzerinnen und Tänzer übernehmen alle Rollen, also extrem wenige und Ballettschülerinnen und -Schüler wie sonst oft üblich bei "Nussknacker"-Aufführungen gibt es hier nicht. Wie in seinen bisherigen Cottbusser Inszenierungen und in seinen drei Choreografien für das Berliner Staatsballett in den Nuller- und Zehner-Jahren setzt Giorgio Madia auch hier auf revuehafte Unterhaltung, auf Situationskomik und kleine Albernheiten, auf wunderlich-phantasievolle Drolligkeiten. Und das funktioniert alles gut, da er seine Handlung stimmig und ganz im Einklang mit Tschaikowskys Musik erzählt. Das Cottbusser Premierenpublikum war begeistert, es gab Jubel, auch Standing Ovations. Dieser "Nussknacker" wird in der Adventszeit noch viele Zuschauer in Cottbus glücklich machen.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
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