Bewertung und Kritik zu

Bewertung und Kritik zu

GAS – PLÄDOYER EINER VERURTEILTEN MUTTER
von Tom Lanoye
Regie: Alize Zandwijk 
Premiere: 7. Mai 2017 
Theater Bremen

Eingeladen zu den Berliner Autorentheatertagen (2018) 
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Die GlasmenagerieZum Inhalt: Er hat zweihundert Menschen in den Tod geschickt. Er ist ein Attentäter, ein Mörder. Sie schaut auch in ihr eigenes Gesicht, wenn sie in seines sieht. Denn sie ist seine Mutter. Sie hat ihn geboren, ihn erzogen, ihn dabei Stück für Stück verloren an eine vernichtende Ideologie. In ihrem Plädoyer nimmt sie nicht Partei für ihn. Vielmehr verteidigt sie sich selbst, ihre Liebe, ihre Trauer. Darf sie überhaupt um ihn trauern? Darf sie ihn noch lieben? Darf sie sich bemühen, ihn zu verstehen? Mit schmerzhafter Offenheit teilt sich die Mutter dem Publikum mit, lässt es teilhaben an ihrem zerstörten Leben. Ist sie eines seiner Opfer oder ist sie als Mutter des Täters Teil seiner Taten? Klar, schroff, unsentimental und mit poetischer Kraft zeichnet Tom Lanoye diese Figur zwischen Abscheu und Zuneigung zu ihrem verlorenen Sohn und schafft ein eindrückliches, sehr persönliches Bild des Terrors. 

Weiterlesen: Gas – Plädoyer einer verurteilten Mutter

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3.3
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