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Bewertung und Kritik zu

SUNSET BOULEVARD  
von Andrew Lloyd Webber
Regie: Gil Mehmert
Premiere: 21. September 2017
Theater Bonn
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Zum Inhalt: Norma Desmond hatte ihre große Zeit, als die Bilder zwar schon laufen, aber noch nicht sprechen konnten. Dass der Stummfilm schon längst dem Tonfilm weichen musste, will die exzentrische Diva einfach nicht wahrhaben. In ihrer luxuriösen Villa am berühmten Sunset Boulevard, unweit der Hollywood- Traumfabriken, hat sie sich ihre eigene Realität geschaffen und wartet auf eine günstige Gelegenheit für ihr Comeback. Als der junge Drehbuchautor Joe Gillis zufällig auf ihr verwildertes Anwesen gelangt, gerät er in den Sog ihrer faszinierenden Persönlichkeit – mit tödlichem Ausgang.

Komposition: Andrew Lloyd Webber
Musikalische Leitung: Daniel Johannes Mayr

Regie: Gil Mehmert
Ausstattung: Heike Meixner
Choreographie: Melissa King
Licht: Thomas Roscher
Choreinstudierung: Marco Medved


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Trugbild von Glanz und Glorie
  · 12.10.17
''Gil Mehmert inszeniert Andrew Lloyd Webbers hintergründiges, 1993 uraufgeführtes Musical Sunset Boulevard über den Aufstieg und Fall von Stars, die Käuflichkeit von Kunst und die Ausbeutung junger Kollegen in der schonungslosen Traumfabrik Hollywoods an der Oper Bonn höchst eindrucksvoll. Das Musical nach dem gleichnamigen Film von Billy Wilder von 1950 wird mit üppigem Dekor, geschmackvollen Bühnenbildern, choreographisch eindrucksvollen Einlagen, gut aufgelegten Darstellern und einer effektvoll eingesetzten Statisterie dargeboten. 

Der Österreicher Oliver Arno spielt den armen, aufstrebenden, jungen Drehbuchautor Joe mit charismatischer Verve auch stimmlich ausdrucksstark. Die US-Amerikanerin Helen Schneider überzeugt als Norma Desmond mit nuanciertem, oft fein gebrochenem Ausdruck und erhält für ihre stimmungsvollen Interpretationen von Musicalhits wie „Nur ein Blick“ und „Als hätten wir uns nie Good-Bye gesagt“ verdienterweise Szenenapplaus. In den Nebenrollen überzeugen unter anderem auch Tom Zahner als fürsorglicher und bis an die Schmerzgrenze zugewandter Butler und Thomas Christ als nur kurzzeitig sanft in der Vergangenheit schwelgender Cecil B. DeMille. Das Beethoven Orchester Bonn spielt rhythmisch akzentuiert und dynamisch agil. Insgesamt ein besonders nach der Opernpause im zweiten Teil effektvoll Fahrt aufnehmendes Musical, das im Angesicht der Gefahren unheilvoller Ruhmesgier durchaus auch erschaudern macht. '' schreibt Ansgar Skoda am 12. Oktober 2017 auf KULTURA-EXTRA
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