Theater Bonn
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    SPIELPLAN & KARTEN

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    Der Haken



    Bewertung und Kritik zu

    DER HAKEN 
    von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
    Regie: Roland Riebeling 
    Premiere: 20. Januar 2023 
    Theater Bonn 

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    Zum Inhalt: Eine Großstadt irgendwo in Deutschland. Nennen wir sie beispielsweise Bonn. Eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Menschen verschiedenster beruflicher, familiärer und sozialer Hintergründe begegnet sich an einem sonnigen Sonntagmorgen zum nervenaufreibendsten Prozedere, das sich ein Städter nur vorstellen kann: der Wohnungsbesichtigung. Diese Rangelei um eine Altbauwohnung in Toplage erfordert einen ausgeklügelten Strategieplan. Oder Glück. Meistens jedoch ein ausreichend gedecktes Bankkonto und gute Kontakte. Was aber, wenn der Makler ein verschlossener Sonderling ist, der sich irrational verhält, abwegige Fragen stellt und die Wohnung für Größe und Lage viel zu günstig anbietet? Dann muss die Sache einen Haken haben!

    Bald stellt sich heraus, dass Martin tatsächlich kein Makler ist, sondern der Neffe des Eigentümers, was bedeuten könnte, er hat wirklich keine Ahnung, auf welch wertvollem Schatz er da sitzt. Und nun gilt es zu vermeiden, ihn das doch noch bemerken zu lassen. Die Interessentinnen und Interessenten bemerken allerdings in der Zwischenzeit, dass nach Vertragsabschluss noch ein ganz anderer Aufgabenbereich auf sie zu kommen könnte. Die Auflösung des Rätsels wartet einen Stock über der angebotenen Wohnung in Form des älteren Eigentümers, Martins Onkel Benedict Goldmann.

    Regie: Roland Riebeling
    Musik: Ruben Philipp
    Bühne: Tom Musch
    Kostüme: Nini von Selzam
    Licht: Boris Kahnert
    Dramaturgie: Nadja Groß


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    Rangelei und Dramen auf dem Wohnungsmarkt
    11 days ago
    Kritik

    ''Manchmal droht die Aufführung zäh zu werden, da durch pointierte Konfrontation der unterschiedlichen Typen allzu viele Themen angerissen werden (Wohnungsnot, unterschiedliche soziale Schichten, Political Correctness, einsam Altern). Szenen, die in Slapstick ausarten, werden jedoch durch Ruhepausen, in denen die Akteure in ihren Bewegungen effektvoll einfrieren, mit leiser Musikuntermalung unterbrochen. Eine berührende Szene zeigt in einen solchen Moment den greisen Wohnungsbesitzer (Wolfgang Rüter) beseelt als agilen Schlagersänger, während alle anderen in sich zusammengesunken Immobilität verkörpern – ein kurzes Bild umgekehrter Verhältnisse.

    Während bei Thomas Melle noch anonym bleibende Investoren aus dem Ausland für Wohnraumverknappung sorgen, ist bei den Eheleuten Nemitz & Hübner der Vermieter ein einsamer Witwer und Diplomat im Ruhestand. Er stellt sich Fragen nach eigener Bedürftigkeit und Würde im Alter. Wer wird ihn pflegen, wenn er mal nicht mehr kann. Doch lassen sich derartige Zuwendungen schaffen, indem man Wohnraum zur Verfügung stellt?'' schreibt Ansgar Skoda am 21. Januar 2023 auf KULTURA-EXTRA

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